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Masken statt Mäuse: Gaming-Hersteller Razer hilft gegen Coronavirus

Viele Hersteller aus dem Gaming-Bereich haben mit den Auswirkungen des Coronavirus zu kämpfen. Razer ändert ihre Strategie und produziert nun auch Masken statt Mäuse.

  • Computerzubehör-Hersteller Razer kämpft gegen das Coronavirus
  • Sie benennen ihre Hardware-Produkte oft nach verschiedenen Tieren.
  • Jetzt zieht der Razer-Chef wegen des Coronavirus harte Konsequenzen.

Hamburg/San Diego - Weltweit wurden wegen des Coronavirus schon drastische Konsequenzen gezogen - mehrere tausend Menschen sind bereits an Covid-19 erkrankt und so gut wie jeder in Europa spürt die Einschränkungen, die die Atemwegserkrankung mit sich bringt. Auch in den USA verbreitet sich das Coronavirus so rasant, dass in Kalifornien sogar schon Ausgangssperren verhängt wurden. Der Chef des Hardware-Giganten Razer, Min-Liang Tan, hat jetzt dramatische Maßnahmen eingeführt.

Coronavirus: Mangel an Schutzmasken - Razer zieht Konsequenzen in Computerzubehör-Produktion

Langsam schwappt die Welle der Mundschutzmasken immer mehr in die westliche Welt über: Immer mehr Deutsche überlegen, sich mit den Schutzmasken vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, aber der große Masken-Ansturm hatte seine Konsequenzen. Nicht nur hierzulande sind in den meisten Apotheken die Masken bereits längst ausverkauft, auch in den USA soll es schon Lieferengpässe geben. Auch die Gaming-Branche bekommt die Krise weltweit dank Covid-19 zu spüren, wichtige Messen wurden abgesagt, Termine verschieben sich. Nebenbei sorgte das Coronavirus auch bei FIFA 20 für den Ausfall der TOTW*. Doch Gamer brauchen keine Angst zu haben, denn EA hat eine Lösung, über die ingame.de berichtet.

Masken statt Mäuse: Gaming-Hersteller Razer hilft gegen Coronavirus

So makaber es auch ist, manche schlagen sogar Profit aus der Coronavirus-Krise, wie zum Beispiel der Tastatur- und Maushersteller Razer. Dieser konnte nämlich so wie viele andere in der Branche auch einen deutlichen Anstieg an Traffic erkennen, in vielen Ländern steigerte sich die Online-Nutzung: Sei es durch verstärktes Home-Office, da viele aufgrund der Situation nur noch von zu Hause aus arbeiten, oder durch die geschlossenen Schulen, die einen Anstieg beim Online-Gaming durch zockende Schüler zur Folge haben. Der Internet-Konsum boomt durch das Coronavirus und auch der Chef der Computerzubehör-Firma Razer konnte den Erfolg nicht mehr leugnen.

Coronavirus: Razer-Chef produziert neben Tastaturen jetzt Covid-19-Schutzmasken für OPs

Doch der Hersteller der "BlackWidow"-Tastaturen ruhte sich nicht auf seinem Erfolg aus, Razer-CEO Min-Liang Tan veröffentlichte einen emotionalen Post in den sozialen Medien und kündigte dramatische Konsequenzen an, die nicht nur immense Auswirkungen auf sein Hardware-Unternehmen haben wird, sondern auch weltweit einen Effekt erzielen könnten. In seinem bewegenden Post thematisierte der Gaming-Hersteller den weltweiten Mangel an Schutzmasken vor allem im Gesundheitswesen. Vielen Ärzten und Krankenhäusern fehlen wesentliche Mengen an Desinfektionsmittel oder Mundschutzmasken, da Privatpersonen dazu tendieren würden, diese aufzukaufen.

Durch diese signifikanten Auswirkungen auf das weltweite Gesundheitssystem sah sich der Co-Founder von Razer in der Verantwortung, ebenfalls seinen Teil zur Bewältigung der Coronavirus-Krise beizutragen und zu helfen. Daher arbeiteten nicht nur Razer-Designer, sondern auch die Ingenieure des Hardware-Riesen täglich 24 Stunden, um ab sofort auch medizinische Schutzmasken herzustellen. Dabei will der Razer-Chef diese nicht verkaufen, sondern weltweit Ländern spenden, um somit die Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus einzudämmen. 

Coronavirus: Razer-Chef will weltweit Covid-19-Schutzmasken spenden im Kampf gegen die Ausbreitung

Besonders wichtig sei es dem Razer-CEO, seine Kapazitäten weltweit einzusetzen: "Wir haben die Absicht, bis zu einer Million Masken den Gesundheitsbehörden verschiedener Länder zu spenden", erklärte er und gab auch gleich einen Einblick in seinen philanthropischen Plan: Denn bereits in Singapur konnte der Tastatur-Hersteller mit den Behörden einzelne Lieferungen durchsetzen.

Doch eine Sache stellt der Chef des Computerzubehör-Giganten Razers fest: Jeder Einzelne sollte versuchen, im Kampf gegen die Covid-19-Erkrankung seinen Teil zu leisten, da die Situation immer ernsthafter werde. Vor allem in diesen schweren Zeiten solle man auf sich und seine Familie aufpassen, dabei jedoch nicht vergessen, sich gegenseitig zu unterstützen. Doch nicht jeder geht mit der Erkrankung so vorbildlich um: Ein bekannter TikTok-Star startete eine ekelhafte Coronavirus-Challenge* und verstörte damit die Zuschauer. Auch Montanablack bekommt Aktionen des Coronavirus zu spüren und beschwert sich auf Twitter* über einen YouTuber der das Virus ausnutzt. Ein 17-Jähriger hingegen nutzt seine Fähigkeiten im Programmieren und baut eine Website mit Informationen zum Coronavirus auf

Quelle: ingame.de

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Henning Kaiser/Britta Pedersen/Montage

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