Crytek: Amazon rettet das Entwicklerstudio

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Crytek war eigentlich schon dem Untergang geweiht - Doch dann zog das Entwicklerstudio einen kolossalen Lizenzdeal an Land. Bisher wussten wir nicht wer der Partner des Unternehmens sein könnte. Nun aber ist es offiziell - Amazon hat die Macher der Crysis-Reihe vor dem Untergang gerettet.

50-70 Millionen Dollar!

Vor einigen Wochen schon berichteten wir über den Lizenzdeal den Crytek an Land gezogen haben soll. Bisher waren aber keine Details zu dem Deal bekannt. Weder die Geldsumme, noch der Name des Partners waren bekannt. Das hat sich nun aber geändert.

Amazon hat dem Entwicklerstudio angeblich 50- 70 Millionen Dollar zugeschustert. Das hat der Versandriese natürlich nicht aus purer Nächstenliebe getan, sondern hat sich mit dem Geld die Lizenzrechte der CryEngine 3 gesichert. Das sollte gereicht haben um Cryteks Schulden zu begleichen. Schön zu sehen, dass die Macher der Crysis-Reihe wieder festen Boden unter den Füßen haben.

Unklar ist bisher aber was Amazon genau mit der Engine anstellen will. Arbeitet der Versandriese vielleicht intern an einem eigenen Spiel? Oder wollen sie sich bloß die Lizenzgebühren für Spiele sichern, die auch in Zukunft auf die CryEngine 3 setzen.

Amazon zukünftig im Games-Business?

Die genauen Absichten von Amazon sind zwar unklar, aber das Unternehmen ließ verlauten, dass sie in Zukunft auch eine wichtigere Rolle im Videospiel-Geschäft übernehmen wollen. Wahrscheinlich hat sich das Unternehmen auch deswegen vor einiger Zeit schon kompetente Mitarbeiter auf dem Gebiet unter den Nagel gerissen. Unter anderem wurden Clint Hocking (Far Cry 2), Erik Nylund (Halo) und Kim Swift (Portal) unter Vertrag genommen. Bislang ist aber nicht bekannt an welchem Projekt die drei bei Amazon arbeiten.

Die Zukunft von Crytek

Wie es jetzt für Crytek weitergeht, bleibt aber fraglich. Nur die Zukunft wird zeigen ob das Unternehmen nun wieder wettbewerbsfähig bleibt oder erneut in die Pleite hinabrutscht.

Nach dem eher mäßigen Erfolg von Crysis 3, setzte das Unternehmen vorrangig auf Free to Play - Titel, die den benötigten Umsatz einbringen sollten. Dieser Plan ging aber leider damals nicht auf. Mal schauen was sich Crytek dieses Mal überlegt hat.

Was sagt ihr zu dem Lizenzdeal, der Crytek den Hintern gerettet hat? Denkt ihr, dass das Unternehmen wieder auf die Beine kommt? Und was hat Amazon mit der CryEngine 3 vor? Schreibt eure Vermutungen einfach in die Kommentare!

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