Crytek - Ein Schritt in die richtige Richtung

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Schon vor einigen Wochen wurde Crytek hart kritisiert. Die Frankfurter Games-Schmiede soll in einer finanziellen Krise stecken und die Mitarbeitergehälter nicht gezahlt haben. Doch nun scheint das Unternehmen einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen.

Crytek - Erste ausbleibende Monatsgehälter bezahlt

Die Entwickler, welche auch den VR-Chart-Titel „Robinson: The Journey“ erschufen, sollen vor einigen Wochen in finanzielle Schwierigkeiten geraten sein. Dies scheint auch die Aussage von Dean Hall zu bestätigen. Dean betonte vor einigen Wochen, dass die Entwicklung von Virutal-Reality-Spielen oftmals ins Minusgeschäft geht.

Aber auch schon vor VR-Zeiten steckte Crytek in finanzieller Bredouille. Bereits vor 2 Jahren wurde Crytek aus einer finanziellen Krise geholfen. Damals bot Amazon der Entwicklerschmiede einen sagenhaften 70 Millionen Dollar-Deal an.

Verschiedene Mitarbeiter der Abteilung Crytek Black Sea meldeten sich via Twitter, Reddit und Co. zu Wort. Der Vorwurf bezog sich auf ausbleibende Monatsgehälter. Eine Quelle, welche dem deutschen Entwicklerstudio angehören soll, meldete sich nun und gab gegenüber Kotaku bekannt, dass das Monatsgehalt für Oktober ausgezahlt worden sei. Außerdem soll der Entwickler versprochen haben, die Monatsgehälter für November noch in dieser Woche auszuzahlen. Jedoch wurde dies noch nicht offiziell von dem Krisen-Unternehmen bestätigt.

Außerdem wurde eine Gofundme-Kampagne geschlossen, welche von einem ehemaligen Mitarbeiter eröffnet wurde. Diese Crowdfunding-Kampagne war ursprünglich dazu gedacht, das Unternehmen aufgrund der ausstehenden Gehälter zu verklagen. Die Schließung ist somit eine kleine Bestätigung dafür, dass sich das Unternehmen in die Richtige Richtung bewegt.

Ob sich Crytek wieder einmal aus der „Schlinge um den Hals“ winden kann, bleibt abzuwarten. Gerade durch Titel wie „Robinson: The Journey“ oder „Far Cry“ beweist das Entwicklerstudio sein Können. Durchaus schade wäre es, wenn wir nicht auch weiterhin solche Top-Titel „Made in Germany“ zu Gesicht bekommen würden.

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