Crytek: Unternehmen dementiert Pleite-Gerüchte

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Angeblich sollen dem deutschen Entwicklerstudio Crytek allmählig die Gelder ausgehen. Im April 2014 wurde eine kleine Meldung zu einer riesigen Welle. Durch das schleppende Geschäft mit der Hauseigenen CryEngine und den schlechten Verkaufszahlen von Crysis 3 und Ryse: Son of Rome, konnte das Frankfurter Unternehmen wohl teilweise seine rund 800 Mitarbeiter nicht rechtzeitig bezahlen. Laut einem Bericht von gamestar.de drohte sogar die Insolvenz. Diese Gerüchte wurden jetzt gegenüber dem Onlineportal Golem.de dementiert. In einem Schreiben heißt es wie folgt:

"Entgegen der Darstellung in einigen Medien, die einen Artikel der Gamestar aufgegriffen haben und den der Gamestar vorliegenden Informationen, handelt es sich, wie im Artikel dargestellt, um Gerüchte, die wir dementieren. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Entwicklung und Vermarktung von Cryengine, Warface, Homefront: The Revolution, Hunt, Arena of Fate, für die wir erst kürzlich auf der E3 außerordentlich positive Resonanz seitens der Fachpresse und Spieler erhalten haben." Interessant dabei ist, dass nur das Gerücht im Gamestar Artikel dementiert wurde. Eine Erläuterung der Lage bzw. eine komplette Entwarnung gab es allerdings nicht.Mitgründer Avni Yerli bestätigte nach der E3 2014 eine Finanzspritze, welche die zukünftigen Projekte sichern soll. Man kann davon ausgehen, dass die Gerüchte sich noch länger halten werden solange der nächste große kommerzielle Erfolg ausbleibt. Crytekbesitzt momentan weltweit 9 Studios in 9 Ländern, die nach offiziellen Angaben 828 Mitarbeiter beschäftigen.

Was haltet ihr von den Gerüchten um Crytek. Habt ihr Angst um das deutsche Unternehmen? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren.

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