Schwimmt CDPR im Geld?

Cyberpunk 2077: So unglaublich hoch waren die Entwicklungskosten des Games

  • Adrienne Murawski
    vonAdrienne Murawski
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Cyberpunk 2077 war für den Entwickler nicht gerade günstig. Nun hat das Studio aus Warschau die Kosten für das Game offengelegt. Die Zahlen sind gigantisch.

  • Cyberpunk 2077 wurde über 8 Jahre lang entwickelt und ist nun endlich am 10. Dezember 2020 erschienen.
  • Aufgrund der langen Entwicklungszeit musste CD Projekt RED insgesamt 135 Millionen in die Entwicklung stecken.
  • Doch die Mühe hat sich anscheinend gelohnt, denn dank 8 Millionen Vorbestellungen hat CDPR bereits um die 500 Mio. mit Cyberpunk 2077 verdient.

Warschau, Polen – Die Arbeit an Cyberpunk 2077 hat CD Projekt RED ganze acht lange Jahre gekostet. Dementsprechend haben sich Fans auch viele Jahre darauf gefreut, endlich Night City als Söldner:in erkunden und durchstreifen zu können. Die Erwartungen an Cyberpunk 2077 waren natürlich extrem hoch, schließlich hatte CD Projekt RED zuvor die bekannte The Witcher Reihe entwickelt, die bekanntermaßen zu einem Riesenerfolg wurde. Eine so lange Entwicklungszeit ist aber auch mit enorm hohen Kosten verbunden, die für CDPR aber anscheinend nur Peanuts sind.

Release (Datum der Erstveröffentlichung)10. Dezember 2020
Publisher (Herausgeber)Bandai Namco (Europa), Warner Bros (USA), Spike Chunsoft (Japan)
Serie-
PlattformPS4, Xbox One, Microsoft Windows, Google Stadia, PS5, Xbox Series X
EntwicklerCD Projekt RED
GenreAction-Rollenspiel, Open World

Cyberpunk 2077: Neuer Rekord mit acht Millionen Vorbestellungen

Games, wie Cyberpunk 2077, sind nicht nur in der Anschaffung nicht ganz so günstig. Auch die Entwicklung kostet natürlich einiges an Geld, schließlich wollen Entwickler sowie Produzenten und andere Beteiligte ebenfalls bezahlt werden. Zudem müssen die Entwicklerstudios wichtige Programme bereitstellen, Büros mieten und andere Ausgaben stemmen. Da kommt schnell eine beträchtliche Summe an Ausgaben zustande. Im Fall von Cyberpunk 2077 vom polnischen Entwicklerstudio CD Projekt RED sind bis Ende September mindestens 135 Millionen Kosten entstanden, Marketing-Maßnahmen ausgenommen.

Wenn man die Marketingkosten zu den Ausgaben dazuzählt, kann man davon ausgehen, dass CD Projekt RED mindestens um die 270 Mio. in ihr dystopisches Game investiert haben. Ein ganzer Batzen Geld, der sicherlich nicht jedem leicht von der Hand geht. Für CD Project RED sind die Entwicklungskosten aber scheinbar nur Peanuts, denn dank über 8 Millionen Vorbestellungen hat CDPR bereits ca. 500 Mio. wieder einnehmen können. Zum Vergleich: GTA V, eins der meistverkauftesten Spiele weltweit, hat mit Vorbestellungen und den Verkäufen am Releasetag über 800 Millionen Dollar einnehmen können. Im Gegensatz zu Cyberpunk 2077 hat GTA V aber „nur“ 7 Mio. Vorverkäufe registrieren können.

Cyberpunk 2077: Einnahmen kommen mit bitterem Beigeschmack daher

Dank der enorm hohen Anzahl an Vorbestellungen müsste CD Project RED die Entwicklungskosten also bereits wieder reingeholt haben und ein fettes Plus auf dem Konto verzeichnen können. Die genauen Zahlen stehen natürlich noch aus, da CDPR jedoch eine sehr transparente Finanzpolitik fährt und die Kennzahlen in Protokollen für alle veröffentlicht, werden wir sicherlich bald die bestätigten Zahlen und Kosten erfahren. Bereits bekannt ist jedoch, dass 74 % aller Vorbesteller:innen eine digitale Version von Cyberpunk 2077 gekauft haben und 59 % aller Vorbesteller:innen das Spiel auf dem PC zocken. Somit verteilen sich die restlichen 41 % auf die Konsolen und nur 26 % haben sich eine physikalische Kopie des Spiels gegönnt.

Cyberpunk 2077: 135 Millionen Entwicklungskosten – nur Peanuts für CD Projekt RED?

Sollten die Verkaufszahlen bestätigt werden, kann man CD Projekt RED natürlich gratulieren. Leider kommen die Neuigkeiten auch mit einem Wermutstropfen, da CD Projekt RED massive Crunch-Vorwürfe erhielt und aufgrund des Standortes in Polen wohl auch wesentlich geringere Löhne an seine Mitarbeiter:innen zahlt. Zudem sieht sich CDPR derzeit auch Transphobie-Vorwürfen und einem Boykott-Aufruf von Cyberpunk 2077 ausgesetzt.

Rubriklistenbild: © CD Projekt RED/pixabay (Montage)

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