Ist der Ruf erst ruiniert...

Cyberpunk 2077: Wird CD Projekt RED verkauft? Insider sehen erste Anzeichen

  • vonAdrienne Murawski
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CD Projekt RED hat immer noch mit dem Release von Cyberpunk 2077 zu kämpfen. Könnte der Firma nach dem Einbruch der Aktie nun der Verkauf drohen?

  • Der Release von Cyberpunk 2077 fand nach viermaligem Verschieben am 10. Dezember 2020 statt.
  • Während PC Besitzer generell sehr zufrieden mit dem Spiel waren, hatten Besitzer der PS4 und Xbox One das Nachsehen.
  • Aufgrund des Release-Schlamassel befürchten Analysten eine mögliche Übernahme von CD Projekt RED.

Warschau, Polen – Kann sich CD Projekt RED von diesem Release-Desaster erholen? Diese Frage stellt sich derzeit ein Beratungsunternehmen, welches sich auf die Spielebranche spezialisiert hat, und die derzeitige Situation einmal genauer unter die Lupe genommen hat. Dabei könnte CD Projekt RED nach Meinung der Analysten sogar eine Übernahme drohen.

Release (Datum der Erstveröffentlichung)10. Dezember 2020
Publisher (Herausgeber)Bandai Namco (Europa), Warner Bros. (USA), Spike Chunsoft (Japan)
Serie-
PlattformPS4, Xbox One, Microsoft Windows, Google Stadia, PS5, Xbox Series X
EntwicklerCD Projekt RED
GenreAction-Rollenspiel, Open World

CD Projekt RED: Release-Debakel macht polnisches Studio anfällig für Übernahme

Derzeit steht CD Projekt RED enorm im Fokus aller Cyberpunk 2077 Spieler, aber auch von Investoren, Medien und anscheinend auch Beratungsunternehmen. Kein Wunder nach dem ganzen Schlamassel rund um den Release von Cyberpunk 2077. Zwar lief das Spiel auf PCs relativ stabil mit einigen Bugs, Besitzer von älteren Konsolen wie der PS4 und Xbox One hatten hingegen keine Chance das Spiel zu spielen. Eine furchtbare Grafik, extrem niedrige fps und Crashs waren an der Tagesordnung. So macht Zocken keinen Spaß.

Leider hatte CD Projekt RED versäumt, Investoren und Fans zu sagen, dass die Konsolenversion einfach noch nicht reif für den Markt ist. So sank die Aktie nach Release um fast 50 Prozent, eine Sammelklage wurde vorbereitet und sogar die polnische Regierung stellte ein Ultimatum. Nicht gerade ein Release, wie man sich ihn für einen Triple A Titel wünschen würde. Und nun soll laut dem Beratungsunternehmen DFC Intelligence womöglich auch noch eine Übernahme drohen.

CD Projekt RED: Desaster hätte laut Analysten abgewendet werden können

In einem ausführlichen Blogbeitrag geht DFC Intelligence auf die aktuelle Situation rund um das polnische Entwicklerstudio ein. So tauchte CD Projekt RED wohl erstmals auf dem Radar des Beratungsunternehmens auf, als CDPR Good Old Games (GOG.com) in 2008 launchte. Was folgte war natürlich der erfolgreiche Release von The Witcher 3 in 2015, was den Fokus von der Distribution nun endgültig auf die Spieleentwicklung legte. Mit dem Hype den Cyberpunk 2077 unter anderem auf der E3 2018 auslöste, wo Cyberpunk 2077 bereits mehrere Awards gewann, sah es rosig aus für CD Projekt RED. Doch als der Release von Cyberpunk 2077 immer und immer wieder verschoben werden musste, war sich DFC Intelligence nicht einmal mehr sicher, ob das Spiel in 2020 überhaupt noch releast werden würde.

CD Projekt RED: Studio nach Cyberpunk 2077-Debakel vor dem Verkauf? Marktforscher schocken Fans

Doch der Druck auf CD Projekt RED war nach acht Jahren einfach zu hoch und nach Meinung der Experten beging das Studio viele Fehler, die einem größeren Unternehmen mit guter PR nicht passiert wären. Das Problem am Release war, dass die Entwickler nicht mit offenen Karten gespielt haben und Konsolenbesitzer somit auf kaltem Fuß erwischt wurden. So sind die Analysten sich einig, dass das Debakel abgewendet hätte werden können, wenn am 10. Dezember beispielsweise nur die PC-Version releast oder das Releasedatum aller Versionen abermals verschoben worden wäre.

CD Projekt RED: Kauft Microsoft das polnische Entwicklerstudio?

Weiter schreibt DFC Intelligence, dass es durchaus in Ordnung gegangen wäre, die Konsolenversion so zu releasen, wie es geschehen ist. CD Projekt RED hätte das den Käufern lediglich mitteilen müssen, damit diese wissen, worauf sie sich einlassen. Schließlich ist es gang und gäbe, dass Spiele nach Release noch einige Bugs und Glitches aufweisen und im Verlauf mit Updates und Patches versorgt werden. Dass die Aktie nach dem Release daher im freien Fall war, ist wahrlich keine Überraschung. Aufgrund all dieser Vorfälle seit des Releases ist der Ruf von CD Projekt RED beschädigt und macht die Firma daher zu einem möglichen Kandidaten für eine Übernahme.

So war bereits vor Release von Cyberpunk 2077 immer wieder zu hören und lesen, dass Microsoft womöglich CD Projekt RED kaufen wolle. Nun hat Microsoft im September 2020 erst ZeniMax für $7,5 Milliarden gekauft, es ist daher eher unwahrscheinlich, dass sie nun direkt die nächste große Firma kaufen. Schließlich wird CD Projekt RED an der Börse mit derzeit 5,68 Milliarden bewertet – nicht unbedingt ein Schnäppchen. Andere Firmen könnten laut den Analysten aber durchaus an einer Übernahme des polnischen Studios interessiert sein.

Rubriklistenbild: © CD Projekt RED / Paramount Pictures / Microsoft / pixabay (Montage)

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