Red Dead Redemption 2: Publisher äußert sich zu Lootboxen

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Take Two steigt in die Debatte ein

Kein Thema wird in der Gaming Szene in den letzten Wochen so oft diskutiert, wie die Lootboxen-Debatte. Nun hat sich auch Karl Slatoff, der Präsident von Take-Two im Rahmen der "Credit Suisse 21st Annual Technology Conference" dazu geäußert. Er betonte, dass es sich seiner Ansicht nach bei Lootboxen nicht um Glücksspiel handeln würde. Die Sicht des Unternehmens stehe im Einklang mit der ESA (Entertainment Software Association). Bei dieser handelt es sich um eine Publisher Organisation, die als eine Art Lobby die Interesse der Publisher gegenüber den Regierungen vertritt.

Ob ein solches Prinzip in den kommenden Games von Take Two zum Einsatz kommen wird, wurde noch nicht verraten. Jedoch sei es nach eigener Angabe, dass primäre Ziel, Konsumenten langfristig mit Inhalten bei Laune zu halten. Man könne Spieler natürlich nicht dazu zwingen, Extra-Inhalte zu erwerben. So sei es sinnvoller, die bestmögliche Erfahrung zu erschaffen, welche das Kauf-Engagement der Konsumenten langfristig auf hoher Ebene hält.

Lang anhaltender Spielspaß

Slatoff zufolge ist es stets die Absicht von Take Two, die Konsumenten ein Spiel so lange wie möglich spielen zu lassen. Dadurch sorgt das Spiel für langfristige Umsätze. Mit Red Dead Redemption 2 hat das Unternehmen dabei natürlich einen richtig großen Pfeil im Köcher, der genauso wie GTA 5 Online sehr lange für große Umsätze sorgen wird. Jedoch wird man nach der aktuellen Kontroverse rund um Star Wars Battlefront 2 besonders vorsichtig sein.

Zu Beginn des Monats gab der Vorstandsvorsitzende Strauss Zelnick bereits zu verlauten, dass Take Two bezüglich der Mikrotranskationen "besorgt über jede Wahrnehmung und jedes negative Feedback" sei und sich komplett drauf fokussiere, in jedem Spiel wiederkehrende Einnahmen zu gewährleisten. Dies ist natürlich keine große Überraschung, nachdem dies mit Grand Theft Auto 5 Online schon in Perfektion funktioniert hat.

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