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Death Stranding: Brandneues Gameplay-Video in der Analyse.

Wandern, Pakete liefern, nächster Auftrag

Death Stranding: 50 Minuten Gameplay analysiert: So skurril spielt es sich wirklich

  • David S.-V.
    VonDavid S.-V.
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Die Tokyo Game Show wurde nun eröffnet. Hideo Kojima zeigt rund 50 Minuten neues Gameplay zu „Death Stranding“. So skurril läuft eine Mission ab.

In Japan, Chiba findet jährlich die „Tokyo Game Show“ statt. Gleich zu Beginn der Eröffnung wird Spieleentwickler Hideo Kojima auf die Bühne gebeten, um ein 50 minütiges Gameplay-Video von „Death Stranding“ zu zeigen. Kojima erklärt dabei, wie der Ablauf einer Mission aussieht. Davor wurde ein Video namens „Briefing“ hochgeladen, welches die Handlung des Spiels offenbart.

Handlung und Hauptziel von Death Stranding – „Briefing“-Video klärt auf

Bevor die "Tokyo Game Show" stattfand wurde das Briefing-Video offiziell veröffentlicht, welches erstmals auf der Gamescom zu sehen war. Das Spiel dreht sich demnach um das Wiedervereinen der Menschen Nordamerikas. Ein apokalyptisches Phänomen hat sie über das ganze Land verstreut und isoliert. Die Welt der Lebenden und das Reich der Toten sind überlappt und das hat die Welt in Trümmern und riesigen Kratern hinterlassen.

Norman Reedus spielt Sam, Protagonist von „Death Stranding“, der die verstreuten Städte von Osten nach Westen auffinden soll, um sie wieder zu vereinen. Doch was ihm die „United Cities of America“ auftragen, lehnt Sam zunächst ab. Mehr über das Briefing haben wir in unserer Gamescom-Vorschau geschrieben. Das brandneue Gameplay-Video spielt einige Zeit nach den Ereignissen des Briefings.

Von Osten nach Westen wird das Netzwerk aufgebaut

Was zeigt uns das Gameplay-Video zu Death Stranding?

Die rund 50-minütige Sequenz fängt damit an wie Sam sich auf seine Mission vorbereitet. Anscheinend hat er sich doch noch aufgerafft, die Menschheit zu retten. Nachdem Sam vom "Die Hard Man", einem maskierten Mann, in die kommende Mission eingewiesen wird, macht er sich auf den Weg zur nächsten Stadt. Er soll „Port Knot City“ mit vier Paketen beliefern. Das Video zeigt den gesamten Ablauf dieser Mission.

Death Stranding: Vorbereitung ist entscheidend für das Spielerlebnis

Bevor die Reise beginnt, wählt man Frachtgüter aus, die Sam an seinem Rücken, seinen Armen und seiner Hüfte befestigt, damit er diese liefern kann. Sind die Pakete dabei ungleichmäßig verteilt, neigt Sam während des Laufens öfters zur Seite, was während der Reise ungünstig sein kann. Dabei stattet man sich mit hilfreichen Ausrüstungen aus wie Ersatz-Schuhen, Leitern und auch Waffen, um die Hindernisse dieser Welt zu überwinden.

Sam kann ganz schön viel Gewicht ab

Karte aufmachen, Punkte markieren, loslaufen

Öffnet der Spieler die Karte, so wird nicht nur die aktive Mission angezeigt, man kann auch Punkte markieren, um den Weg zu ihnen gewiesen zu bekommen. Die Karte breitet sich dabei auf fast ganz Nordamerika aus und Sam begeht sie von Osten nach Westen.

Auf der Karte kann man Punkte markieren.

Während des Spiels erwarten de Spieler die feindselige Separatistengruppe „Homo Demens“ und die umherschwebenden Toten „Beached Things“. Für beide nimmt sich Sam ein Bola-Gewehr zur Hand. Sind beide nicht anwesend stellt das Überwinden der Berge, Flüsse und Klüfte auch eine Herausforderung für den Spieler dar. Dafür nimmt man sich Leiter und Seile zur Hilfe.  

Online-Aspekt von Death Stranding - Man erkundet die Welt nicht alleine

Auf der Gamescom warnte Geoff Keighley davor, dass die Spieler nicht bereit für den Online-Aspekt von „Death Stranding“ seien. Im Gameplay-Video wird ein Teil dieses Aspekts gezeigt. Death Stranding verfügt nämlich über einige kuriose Multiplayer-Funktionen.

So kann man überall auf der Welt Nachrichten hinterlassen, die andere Spieler lesen und „liken“ können. Unter anderem kann man Frachtgut, Leitern und Bikes während der Reise hinterlassen, die andere Spieler aufheben und benutzen dürfen. Auch ist man in der Lage, kleine Gebäude und Brücken aufzubauen, die für jeden Spieler zugänglich sind. 

Diese Leiter wurde von einem anderen Spieler hinterlassen.

Für jeden einzelnen Ort, muss man allerdings das Netzwerk erstmal aufbauen, bevor man sich einen Vorteil vom Online-Aspekt verschaffen darf. Kojima redet sogar von der Möglichkeit, eine Autobahn errichten zu können. Ist das etwa ein Hinweis darauf, dass man Amerika gemeinsam mit anderen Spielern wieder aufbaut?

Eine Unterkunft für Menschen kann mit dem Netzwerk verbunden werden

So sieht die Kampfmechanik in Death Stranding aus

Nun ist aber auch Schluss mit dem ewigen Laufen. Jetzt wird gekämpft. Im Laufe dieser Mission begegnet Sam "MULEs", die Camps in der Spielwelt aufgebaut haben und andere Menschen berauben. "MULEs" gehören zur Separatistengruppe "Homo Demens" und sammeln Ressourcen für sie.

Man kann ihre Ressourcen per Stealth klauen oder man bekämpft die "MULEs" mit Waffen. Per Stealth nutzt Sam sein Seil, um einen "MULE" leise außer Gefecht zu setzen. Ist niemand in der Nähe, kann Sam die Ressourcen des Camps klauen. 

Sam geht seine Gegner mit Stealth an.

Doch im Gameplay wurde er kurz darauf erwischt. Eine Menge "MULEs" kommen mit Geländewagen an, allesamt mit Schockspeeren ausgerüstet. Diese Gruppe versucht Sam zu umzingeln. Sie verfolgen ihn oder bewerfen ihn mit Speeren.

Die "MULEs" komm in Gruppen an

Sam benutzt anschließend ein Bola-Gewehr, um einige dieser "MULEs" festzuhalten. Er kann auch seine Frachtgüter opfern, um diese auf die Gegner zu werfen. Ein Exoskelett um seine Beine hilft ihm dabei, schnell zu laufen und über Klüfte zu springen. Außerdem kann Sam die Geländewagen der Gegner ebenfalls fahren und nimmt sich einen, um zu flüchten. 

Sam klaut den Wagen seiner Gegner

"Beached Things" und Bosskämpfe

Sam wird einfach nicht in Ruhe gelassen. Nun muss er sich den "Beached Things", kurz "BTs", stellen – dunkle Gestalten, die in der Luft herumschweben und die Lebenden in das Reich der Toten ziehen wollen. Sam kann sein Bola-Gewehr auch gegen die "BTs" anwenden, um sie kurzzeitig fernzuhalten.

"BTs" schwirren in der Luft herum. Sam muss sie vermeiden.

Um die Gameplay-Möglichkeiten aufzuzeigen lässt Sam sich anschließend von den "BTs" erwischen. Er wird in den Boden gezogen und landet plötzlich an einem Ort, der von einer dunklen Flüssigkeit geflutet wurde. Ein Bosskampf steht an und es erscheint ein dunkles Biest. 

Jetzt heißt es ausweichen, überleben und das Biest mit Granaten bewerfen. "BTs" scheuen sich offenbar vor Blut, weshalb die Granaten mit Sams Blut versetzt sind. Wenn Sam gerade keine Blutbeutel mehr hat, nutzt er dafür frisches Blut, welches für seine Waffen benutzt wird.

Das Biest will Sam verschlingen

Das Biest greift mit langsamen Hieben an. Dabei benutzt es auch seinen Schweif, um einen großflächigen Angriff auszuführen. Im Verlauf des Kampfes schießt das Biest einen goldenen Strahl aus seinem Mund aus, dem Sam ausweichen muss. Ist der Kampf zu schwierig, so kann der Spieler nach Hilfe rufen und sich einen Vorteil vom Online-Aspekt verschaffen. Binnen Sekunden werden dem Spieler Gegenstände und Ausrüstung von den Geistern anderer Spieler zugeworfen.

Nachdem Sam die unförmige Bestie besiegt, legt sich auch die Flut im Jenseits. Sam macht sich jetzt weiter auf den Weg nach "Port Knot City". Davor legt er sich jedoch in einer heißen Quelle hin und erholt sich.

Nach dem Bosskampf erholt sich Sam in einer Quelle

Bike fahren oder Surfen – Laufen ist in Death Stranding nicht die einzige Option

Zu Fuß durch ganz Nordamerika zu wandern dauert sicherlich eine Ewigkeit. Doch ein schickes Bike sorgt für Erleichterung beim Spielen. Das Bike muss allerdings zwischendurch aufgeladen werden.

Mit Bike geht es am Schnellsten

Witzig: Eine schwebende Plattform, die Sam zum Tragen von Paketen benutzt, kann er auch als Hoverboard benutzen. „Zurück in die Zukunft“ lässt grüßen.

Wer möchte, surft durch die Gegend

Paket abgegeben - Mission beendet

Nach 45 Minuten kommt Sam nun endlich an seinem Ziel an. "Port Knot City" ist eine große Stadt am Hafen mit rund 50000 Einwohnern. Die Kräne des Hafens sind riesig aber es sind keinerlei Menschen zu sehen. Natürlich - sie müssen schließlich unter der Erde leben, um die Gefahren in "Death Stranding" zu vermeiden.

"Port Knot City" - Die Stadt am Hafen

Sam begibt sich in den Untergrund der Stadt und gibt die Pakete endlich ab. Postboten haben wohl einen schweren Job wie das Spiel zeigt. Gleichzeitig baut Sam auch das Netzwerk an diesem Ort auf. 

Die Pakete wurden geliefert. Mission beendet.

Die Mission wurde erfolgreich beendet, auch wenn Sam dabei große Hindernisse umgehen musste. Jetzt darf er sich in seinem eigenen Raum ausruhen bevor die nächste Mission ansteht. Ob es diese Räume in jeder größeren Stadt geben wird und welche Funktion sie noch erfüllen, bleibt bisweilen ungeklärt.

Sam ruht sich nach der Mission aus.

Kurz vor Release wird von Sony Preis gegeben, dass Hideo Kojima auf der Paris Games Week auftreten wird. Und so meldet sich Kojima mit gewaltigen News, die er auf der Paris Games Week ankündigt

Das erste Gameplay von der Gamescom sorgte für große Verwirrung. Doch das neue Gameplay hat definitiv für mehr Klarheit gesorgt. Wer aber wirklich wissen möchte wie gut oder schlecht das Spiel der kann sich unseren Test zu Death Stranding nun endlich durchlesen, indem wir euch verraten ob wirklich ein Meisterwerk geworden ist. 

Inzwischen ist Death Stranding erschienen und Kojimas Bridge Babies sind in aller Munde. Erst kürzlich machte sich das Netz über das gemeinsame Baby von Elon Musk und Sängerin" Grimes" lustig, weil es doch stark an ein BB aus Death Stranding erinnert.

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