Third-Party-Anwendungen können bald mehr

Destiny 2: Kommen Loadouts? Großer Fan-Wunsch könnte bald in Erfüllung gehen

  • VonSven Galitzki
    schließen

Das große Destiny-2-Update am 07.12. bringt auch einige nette „Quality of Life“-Änderungen. Eine davon könnte einen großen Spieler-Wunsch wahr werden lassen.

Seattle, Washington – Am 7. Dezember bekommt Destiny 2 ein großes Update spendiert. Das startet nicht nur die Feierlichkeiten rund um Bungies 30. Geburtstag im Spiel, sondern hat auch massive Änderungen mit an Bord – beispielsweise für Waffen oder die Fähigkeiten der Hüter. Doch auch einige willkommene „Quality of Life“-Änderungen kommen damit ins Spiel. Und eine davon ist besonders spannend, da sie vielen Hütern endlich einen großen Wunsch erfüllen könnte.

Name des SpielsDestiny 2
Release6. September 2017
PublisherBungie
SerieDestiny
EntwicklerBungie
PlattformPC, Google Stadia, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X / S
GenreFirst-Person-Shooter / Action-MMO

Destiny 2: Third-Party-Apps werden bald nützlicher – Loadouts in Sicht

Was hat es mit dem großen Wunsch auf sich? Ob nun Rüstungsteile mit verschiedenen Attribut-Schwerpunkten, hunderte von Waffen, massenweise Fähigkeiten, Rüstungs- oder Artefakt-Mods – Destiny 2 bietet mittlerweile umfangreiche Build-Möglichkeiten für seine 3 Hüter-Klassen. Kurzum: Build-Crafting ist bereits seit einiger Zeit ein zentrales Element des Spiels. Das Problem dabei: Wollt ihr euren Build ändern oder müsst ihn schnell an eine bestimmte Situation anpassen, so ist das noch ziemlich umständlich und muss in fummeliger Handarbeit erledigt werden. Denn man kann im Spiel leider keine Loadouts erstellen oder speichern.

Zwar bietet das bei vielen beliebte Drittanbieter-Tool Destiny Item Manager eine rudimentäre Loadout-Funktion, doch dort lassen sich nur Kombinationen aus Rüstung und Waffen speichern und schnell rotieren. Unterschiedliche Mods, Waffen-Perks, Shader, Ornamente oder Geist-Projektionen – all das wird dort nicht berücksichtigt.

Viele Spieler wüschen sich deshalb schon seit Jahren richtige Loadouts, die man auf Knopfdruck oder mit wenigen Klicks wechseln kann, um vor unterschiedlichen Aktivitäten nicht jedes mal umständlich an ihrem Hüter zu tüfteln. Und so wie es aussieht und wie Bungie selbst es nun in ihrem jüngsten „This Week at Bungie“-Blog angedeutet hat, könnte dieser Wunsch bald tatsächlich in Erfüllung gehen.

Destiny 2: Achtung – Diese „Quality of Life“-Änderungen dürften viele Spieler freuen

Diese Änderung könnte den Wunsch erfüllen: Bungie spielte dabei jedoch nicht auf eine Ingame-Funktion, sondern auf Drittanbieter-Anwendungen an. So werden alle Destiny-2-Apps von Drittanbietern mit dem Update vom 7. Dezember auch in der Lage sein, per Fingertipp oder per Mausklick „kostenlose und umkehrbare“ Socket-Aktionen durchzuführen – sprich Armor-2.0-Mods, Waffen-Perks, Shader, Ornamente und Geist-Projektionen zu verändern. Das ging bislang nur im Spiel.

Bungie sagt zwar, dass dies noch keine perfekte Lösung für Build-Crafting ist – aber ein Schritt nach vorne, da das Team offenbar beabsichtigt, in Zukunft Loadout-Möglichkeiten bei Destiny 2 einzuführen. Das Studio ist zudem gespannt, wie die Community die Änderungen für die Drittanbieter-Anwendungen nutzen wird, da es Bungies Worten zufolge „die Tür zu potenziellen Loadouts für Dinge wie Nightfalls oder PvP-Modi öffnen könnte“.

Das dürfte auch viele freuen: Eine weitere Änderung, die Hand in Hand damit einhergeht, ist das Entfallen von Glimmer-Kosten beim Austauschen beziehungsweise beim Einsetzen von Mods. Das bislang kostenpflichtige Austauschen von Mods hat viele genervt und die Änderung sollte das Build-Crafting „on the fly“ vereinfachen, wenn man seine Mods für einen neuen Nightfall oder für bestimmte PvP-Situationen schnell anpassen will.

Destiny 2: Im Dezember wird sich vieles bei euren Fähigkeiten und Super ändern

Destiny 2: Das steckt noch im großen Update vom 7. Dezember

Das erwartet euch noch: Das massive Update wird im Zuge der Season 15 von Destiny 2 neben dem „30 Jahre Bungie“-Geburtstags-Event mit neuem Dungeon, der Rückkehr der sagenumwobenen Gjallarhorn, einer neuen 6-Spieler-Gruppenaktivität sowie einigen coolen Cosmetics auch zahlreiche Bug Fixes sowie die eben genannten „Quality of Life“-Änderungen ins Spiel bringen.

Doch auch allerlei Anpassungen für die Sandbox des Action-MMOs hat der Patch mit im Gepäck. So halten damit zahlreiche Nerfs und Buffs für Waffen und Exotics bei Destiny 2 Einzug. Zudem werden auch zahlreiche Hüter-Fähigkeiten angepasst, damit der Fokus im PvP von Destiny 2 sich von Fähigkeiten weg stärker hin zu Gunplay verschiebt.

Rubriklistenbild: © Bungie

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare