Bungie ist noch nicht fertig

Destiny 2: Bungie will Trials noch besser machen – Jetzt diese Änderungen

  • VonSven Galitzki
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Bei Destiny 2 gingen vor Kurzem die überarbeiteten Trials of Osiris an den Start und kommen in der neuen Form sehr gut an. Doch Bungie will sie noch besser machen.

Seattle, Washington – Im Rahmen der noch jungen Season 15 gingen am 10. September nach einer kurzen Pause die Trials of Osiris, eine PvP-Endgame-Aktivität, wieder an den Start – in massiv überarbeiteter Form. Die größten Änderungen, die der Modus in seiner Geschichte bisher gesehen hat, sorgten für Rekord-Spielerzahlen und kommen enorm gut an. Und schon heute gibt es weitere Verbesserungen.

Name des SpielsDestiny 2
Release6. September 2017
PublisherBungie
SerieDestiny
EntwicklerBungie
PlattformPC, Google Stadia, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X / S
GenreFirst-Person-Shooter / Action-MMO

Destiny 2: So will Bungie die Trials weiter verbessern – Schon heute

Die Entwickler von Bungie sind sehr zufrieden damit, wie die überarbeiteten Prüfungen von Osiris bislang bei den Fans ankommen, sagen aber auch deutlich: die Champagnerflaschen bleiben zu, man ist noch nicht fertig, es gibt noch Raum für Verbesserungen. Folgendes wird sich schon heute (17. September), zum Start des 2. Trials-Wochenendes in der Season 15 von Destiny 2, ändern:

Zum einen schraubt Bungie am Matchmaking, also an der Spielersuche. Die Entwickler sind noch nicht zufrieden damit, wie das Ganze für Spieler, die sieben Siege erreicht haben, funktioniert. Gerade hier gibt es laut Bungie eine deutlich höhere Rate an „5:0-Spielen“ und das soll sich ändern. Dazu wird ein Pool für „makellose Spielersuche” eingeführt, um starke Teams mit 7 Siegen infolge von schwächeren Teams (wohl mit insgesamt 7 Siegen auf dem Trials-Pass) zu trennen.

Spielern, die von einer Pechsträhne verfolgt werden, und immer wieder mit 5:0 weggefegt werden, soll ebenfalls eine Änderung beim Matchmaking unter die Arme greifen. Dazu wird es eine Art Sicherheitsnetz, also Hilfe bei der Spielersuche geben. Das wird aber keine Freikarte für einen makellosen Run. Ein paar Matches extra schlechter spielen und dann zum Leuchtturm spazieren wird nicht funktionieren. Denn diese Hilfe beim Matchmaking ist zeitlich begrenzt und verschwindet, sobald man wieder Siege feiert.

Destiny 2: Ein Dreier-Trupp steht bereit für die Trials

Zudem werden ab heute auch Strafen fürs Aufgeben, also für vorzeitiges Verlassen von Trials-Matches, aktiviert – so, wie man sie bereits aus den Ruhm-Playlists kennt. Konkret heißt das: Man kassiert eine 30-minütige Auszeit, wenn man Matches wiederholt verlässt. Zudem gibt es noch striktere Pläne für Hüter, die ihre Trupps auch weiterhin im Stich lassen.

Destiny 2: Diese Äderungen für die Trials kommen nächste Woche

Neben den Änderungen für das 2. Trials-Wochenende gewährte Bungie auch einen kurzen Blick darauf, welche Anpassungen in unmittelbarer Zukunft der Prüfungen noch anstehen. Das wird sich mit Start des 3. Trials-Wochenendes am 24. September ändern:

Zusätzlich zu den ersten Trials-Laboren (eine Art Test-Umgebung für Änderungen in den Prüfungen) will Bungie das Auffüllen der Spezialmunition bei der Wiederbelebung deaktivieren. Man bekommt aber weiterhin Spezialmunition, wenn man einen Feind ausschaltet, sowie zu Beginn der jeweils nächsten Runde.

Außerdem wird der Spielersuche-Zähler in der Lobby der Prüfungen von Osiris deaktiviert. So kann man dann nicht länger erkennen, wie viele Spieler beigetreten sind, um vorzeitigem „Quitten“ vorzubeugen. Ferner wird man dann endlich Waffen, die man über Rangaufstiege bei Saint-14 erhält, zum Meisterwerk upgraden können. 

Destiny 2: Was sind die Trials überhaupt genau?

Die Trials of Osiris, auf Deutsch Prüfungen von Osiris, waren einst das beliebteste PvP-Format in Destiny 1 und verkörperten DAS wöchentliche Highlight für die besten PvP-Spieler des Shooters. Wochenende für Wochenende traf sich dort die PvP-Elite und versuchte, sich auf den Leuchtturm zu kämpfen, wo es exklusiven und sehr begehrten Loot gab, den man sonst nirgendwo bekam.

Bei Destiny 2 wurden daraus zunächst die Prüfungen der Neun. Doch diese konnten durch zahlreiche fragwürdige Designentscheidungen nie auch nur annähernd an den Erfolg der ursprünglichen Trials aus Teil 1 anknüpfen, das neue Format floppte total. Im Sommer 2018 wurde der Modus für eine Komplettüberholung aus Destiny 2 entfernt und kehrte erst mehr als eineinhalb Jahre später im Frühjahr 2020 wieder als Prüfungen von Osiris zurück.

Doch auch damit konnten die Prüfungen immer noch nicht an ihre Glanzzeiten aus Destiny 1 anknüpfen – bis zu der aktuellen Überarbeitung. Damit scheint Bungie endlich den Nerf der Spieler getroffen zu haben. Und zwar nicht nur den Nerv der PvP-Elite, sondern eines viel breiteren Publikums.

 

Rubriklistenbild: © Bungie

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