So funktioniert das Waffen-Crafting

Destiny 2 erklärt endlich Waffen-Crafting – Das coolste Witch-Queen-Feature

  • VonSven Galitzki
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Mit Witch Queen werden Spieler bei Destiny 2 erstmals selbst Waffen herstellen können. Bungie hat das neue Waffen-Crafting-Feature jetzt im Detail erklärt.

Seattle, Washington – Bald ist es endlich so weit. Dann startet am 22. Februar bei Destiny 2 die große neue Erweiterung Destiny 2: Witch Queen (auf Deutsch: Die Hexenkönigin). An Board sind zahlreiche neue Inhalte und Features – darunter auch das Waffen-Crafting. Dieses neue System wird Spielern erstmals in der Geschichte von Destiny erlauben, selber Waffen anzufertigen. Zahlreiche Fans haben sich das seit langer Zeit gewünscht, für viele verkörpert das Waffen-Crafting das spannendste und coolste Feature des neuen Add-ons. Bisher wurde dieses Feature nur grob umrissen, nun stellte Bungie aber endlich im Detail vor, wie das Ganze in der Praxis funktioniert.

Name des SpielsDestiny 2
Release6. September 2017
PublisherBungie
ReiheDestiny
EntwicklerBungie
PlattformPC, Google Stadia, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X / S
GenreFirst-Person-Shooter / Action-MMO

Destiny 2 Witch Queen: So funktioniert das neue Waffen-Crafting

Was hat es mit Waffen-Crafting überhaupt auf sich? Witch Queen kommt nicht nur mit allerlei neuem Loot im Gepäck, sondern wird auch erstmals dafür sorgen, dass Hüter auch ihre eigenen Waffen anfertigen können. Zunächst wird die Anzahl der herstellbaren Waffen noch übersichtlich sein, im Laufe des Jahres werden aber weitere Schießeisen zum Craften verfügbar werden. Witch Queen soll nämlich nur der Anfang des Waffen-Crafting bei Destiny 2 sein, das System wird danach sukzessive ausgebaut.

Auf diesem Wege werden also schon bald auch individuell gefertigte Knarren mit einem Mix aus verschiedenen Mods und Stats das Arsenal der Hüter bereichern – mit euren ganz persönlichen God Rolls. Denn ihr werdet gezielt auf einen bestimmten Roll hinspielen können und bekommt am Ende ganz genau das, was ihr wollt. War ein bestimmter God Roll bisher reines Glück, so wird man diesen bald mit etwas Arbeit garantiert bekommen können. Übrigens, auch die neue Glefe aus Destiny 2 oder auch das neue Schar-SMG Osteo Striga aus Witch Queen könnt ihr nur auf diesem Wege bekommen.

Eine Sache noch vorweg: Mittlerweile gibt es erste Previews und Erfahrungsberichte zum Waffen-Crafting. Und alle, die das Feature bereits live erleben konnten, sind durchweg begeistert davon.

Die Einführung ins Waffen-Crafting: Das Crafting findet in der sogenannten Enklave statt – einer neuen Location, zu der ALLE Spieler gleich zu Beginn der Witch-Queen-Kampagne Zugang erhalten werden. Im Zuge der ersten 2 Missionen wird man hier in die Grundzüge des neuen Systems eingeführt, erhält zudem die Fähigkeit „Deepsight“ und erfährt, wie man Materialien findet (aus verschiedenen Aktivitäten oder speziellen Challenges). Hier wird dann die erste Glefe gefertigt, bevor ihr dann endlich frei loslegen könnt.

Destiny 2: Ein Blick auf die Enklave, wo das Waffen-Crafting stattfindet

Das braucht ihr für das Crafting: Für das Crafting benötigt man neue Materialien sowie das neue Item „Pattern“ – im Prinzip ein Bauplan. Hat man erstmal ein Pattern für eine Waffe erhalten, kann man dieses Schießeisen dann immer wieder fertigen (vorausgesetzt, man hat die benötigten Materialien) oder einfach bereits ein gebautes Exemplar modifizieren. Patterns wird man aus zahlreichen Quellen erhalten können – darunter beispielsweise Aktivitäten oder Quests.

Um neue Fähigkeiten und Perks für das Waffen-Crafting freizuschalten, muss man dann zunächst Waffen mit der neuen Eigenschaft „Deepsight Resonance“ finden. Diese haben bestimmte Perks und droppen zufällig überall im Spiel, nachdem man die Enklave erreicht und dort die erste Glefe gefertigt hat. Man erkennt sie an einer roten Umrandung im Ausrüstungs-Menü.

Mit diesen muss man dann bestimmte Aufgaben erfüllen, damit man am Ende die Essenz des Perks extrahieren kann. Dieser kann dann danach für das Crafting verwendet werden. Man muss dieselbe Waffe dabei immer wieder bekommen, um alle gewünschten Eigenschaften für sein eigenes Exemplar extrahieren zu können – gerade, wenn man mehrere Perks zur Auswahl haben will.

Wichtig dabei: Nicht jedes Pattern wird mit jedem Perk kompatibel sein – genau wie auch jetzt nicht jede Waffe im Spiel jeden beliebigen Perk rollen kann. Doch es wird einen guten Mix an Perks geben, mit denen man eine Waffe an die eigenen Vorlieben anpassen kann.

Ein erster Blick auf das Crafting: Bungie hat vor Kurzem in einem neuen Trailer einen ersten, kurzen Blick auf das Waffen-Crafting gewährt. Hier könnt ihr es euch anschauen:

So holt ihr das Maximum aus einer gefertigten Waffe raus: Hat man dann eine Waffe gecraftet, kann man ihr Level steigern, indem man sie in Aktivitäten nutzt und Feinde damit besiegt. Je mehr man eine gefertigte Waffe nutzt, desto schneller wird man ihr volles Potenzial entfesseln können. Steigt die Waffe im Level auf, werden verbesserte Stats und Perks freigeschaltet. Dadurch erhält die Waffe Boni auf ihre Performance. Kurzum: Je mehr man in eine Waffe investiert, desto besser und mächtiger wird sie.

Das Coole dabei: Man wird die eigens gefertigten Waffen in der Enklave verändern und Komponenten wie Lauf, Magazin oder Perks modifizieren können, nachdem man die Waffe bereits fertiggecraftet hat. Man ist also nicht dazu verdammt, immer nur eine feste Konfiguration zu verwenden.

Destiny 2: Ein Blick auf die aktuelle Konfiguration einer eigens gecrafteten Waffe

So kann man die Waffen optisch anpassen: Auch das Aussehen der gecrafteten Waffen wird man modifizieren können – und zwar über sogenannte Mementos. Erhält man eines davon, so werden ein Aktivität-spezifischer Tracker und Skin freigeschaltet. Hat man eine gefertigte Waffe aufs Max-Level gebracht, dann kann man in der Enklave eines der Mementos darauf anwenden.

Das erste Memento wird es nach dem Start von Witch Queen über Gambit geben. Später werden mehr davon eingeführt – beispielsweise über die Trials of Osiris oder die Spitzenreiter-Dämmerung. In Zukunft sollen generell immer mehr davon kommen. Ob auch welche über das Everversum verkauft werden, ist aber noch nicht bekannt.

Auch Exotics können gecraftet werden: In der Enklave wird man nicht nur legendäre Waffen fertigen können – auch Waffen-Exotics stehen dort auf dem Programm. So können auch das neue SMG Osteo Striga sowie die 3 klassenspezifischen, exotischen Gelfen dort gecraftet werden – vorausgesetzt, ihr findet dafür die entsprechenden Patterns.

Destiny 2: Ein Warlock mit der neuen exotischen Glefe

Doch während legendäre Waffen von Grund auf gefertigt werden, geht es bei Waffen-Exotics dort eher um Fein-Tuning, ohne dabei den Charakter des Exotics zu verändern. Man wird also einige Dinge wie Läufe oder Schäfte verändern und damit beispielsweise die effektive Reichweite eines Exos modifizieren können, doch das Aussehen sowie das charakteristische Feeling einer exotischen Waffe bleiben dabei erhalten.

Kurzum: Im Prinzip wird man auf diesem Wege Random Rolls eines Exotics erspielen können, so wie man es von der Falkenmond oder von Erzählung eines Toten kennt (bei denen es aber über Drops von Zufalls-Rolls in wiederholbaren Missionen funktionierte)

Destiny 2: Witch Queen hat weit mehr zu bieten, als nur das Waffen-Crafting

Destiny 2: Alles Wichtige zu Witch Queen

Die neue Erweiterung in der Übersicht: Der Release von Witch Queen rückt immer näher und das Waffen-Crafting oder die massiven Waffen-Änderungen für Destiny 2 sind längst nicht alles, was das Add-on zu bieten hat. Falls ihr euch ein umfassendes Bild zur kommenden, großen Witch-Queen-Erweiterung für Destiny 2 machen wollt, dann empfehlen wir euch einen Blick in diesen Artikel: Destiny 2 Witch Queen: Vorbestellen, Preis, Release, Inhalte, Raid – alles zur Erweiterung

Übrigens, falls ihr am 22. Februar einen möglichst glatten Start in die neuen Inhalte haben wollt, dann empfehlen wir einen Blick auf diesen Artikel: Destiny 2: Diese 10 Dinge solltet ihr vor dem Start von Witch Queen erledigen

Rubriklistenbild: © Bungie

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