Destiny: Offener Brief von Bungie zu kommenden Patches

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Bungie legt bei Destiny sehr viel Wert auf die Meinung der Spieler: Mit dem Brief „Destiny: Developer-Anmerkungen“ wendet sich Bungie jetzt an seine Fans. In dem Text thematisieren Sie die kommenden, geplanten Patches und weisen so die Spieler gleichzeitig darauf hin, dass die Fehler zur Kenntnis genommen wurden und bearbeitet werden.

Dabei wurde der Brief in drei Kategorien geteilt: Beute, Soziales und Aktivitäten.

Beute

Im Abschnitt „Beute“ geht es zuerst um die Höhlen. Das Höhlenfarming ist zwar ein schönes Erlebnis zum Gruppen bilden, allerdings schießen zu viele Spieler einfach auf das sogenannte Loot Cave – ein Loch, bei dem ständig Gegner auftauchen. Bungie möchte dem entgegen wirken und zum einen das Loch schließen, aber auch bei normalem Höhlen-Farming soll die Effektivität heruntergeschraubt werden. Das heißt, dass die Gegner nicht mehr so viele Gegenstände abwerfen.

Außerdem wurde darüber berichtet, dass der Kryptarch die sogenannten Engramme per Zufall entschlüsselt – was vorher nicht mitgeteilt wurde. Die Spieler fanden das nicht so gut, worauf Bungie natürlich reagieren möchte. Wie diese Änderungen aussehen werden, wurde noch nicht gesagt.

Der letzte Punkt auf der Beute-Liste war, dass manche Erfolge nicht mit Fanfaren belohnt werden und schnell übersehen werden können. Besonders die Gläserne Klammer und die tägliche Story sind damit gemeint. Bungie möchte eine eindeutigere Prämieren-Zelebrierung einführen.

Soziales

Im sozialen Bereich von Destiny möchte Bungie auch etwas verändern: Die bisherige Kommunikation auf reiner Textbasis reicht dem Entwickler noch nicht. Sie möchten ein Sprachsystem einführen, dass auch unbekannten Spielern erlaubt, miteinander zu sprechen. Bereits in diesem Jahr soll es diese Funktion sowohl für die Strikes als auch für den Schmelztiegel geben.

Aktivitäten

Auch bei den Aktivitäten von Destiny sind inzwischen weitere Patches in Planung.

Die Strikes sind scheinbar schwieriger geworden als gedacht: In Zukunft sollen diese Aufgaben weniger dafür sorgen, dass man sich frustriert abmüht. Keine Änderung ist aber am Schwierigkeitsgrad der Raids der Gläsernen Kammer geplant.

Die Balance soll so ausgeglichen wie möglich sein. Es soll nicht eine bestimmte „richtige“ Wahl geben, sowohl was die Klassen als auch die Waffen angeht. Stattdessen soll es eine breite Palette von Möglichkeiten geben, damit es viele verschiedene Charaktere gibt und nicht tausend Mal denselben.

Exotische Waffen wurden dafür gemacht, das sie als Trophäe gelten. Sie sollen stark aussehen, sich gut anfühlen und sich auch so anhören. Manche Waffen führen aber zu Frustration, da sie zu schwach sind. Bungie rät, zum Beispiel in Fällen wie „Dorn“ und „Schlechtes Karma“, abzuwarten.

Automatikgewehre in Destiny sind eigentlich dafür gedacht, dass sie sehr grobmotorisch eingesetzt werden können. Sie sollen konstanten Schaden auf kurze und mittlere Distanz verursachen, auf höheren Reichweiten aber weniger effektiv werden. Im Moment sind diese Waffen in Destiny aber zu stark. Es sollen Schadenkorrekturen vorgenommen werden.

Die Scout-Gewehre sind Scharfschützengewehren sehr ähnlich.Daher sollen sie auf mittlere und weite Distanz sehr gut sein und auf kurze Distanz weniger nützlich sein. Momentan sind die Scout-Gewehre im Gegensatz zu den anderen Präzisionswaffen nicht stark genug. Auch dabei sollen Schadenkorrekturen vorgenommen werden.

Die letzte Kategorie, die Schrotflinten, sollen auf kurze Distanz effektiv sein. Sie sind aber auch über die geplante Reichweite hin effektiv und können sogar zu diesem Zweck modifiziert werden. Es sind aber Änderungen in Planung, die die Schrotflinte wieder auf kurze Distanz reduzieren.

Destiny: "Wir schauen und hören zu"

Destiny erschien am 09. September 2014 und hat sich seitdem zu einem der beliebtesten Titel 2014 gemausert. In einer Übersicht von uns könnt ihr euch auch ansehen, was ihr alles über Destiny wissen müsst. Da es noch so frisch auf dem Markt ist, wird an der Fehlerbehebung noch fleißig gearbeitet. Daher bittet Bungie auch um die Kritik der Spieler. Oder, um es in den Worten von Bungie zu sagen: „Danke, dass ihr uns geholfen habt, diese Änderungen zu verwirklichen. Teilt es weiterhin mit uns. Erzählt uns weiterhin davon. Wir schauen und hören zu.“

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