Deus Ex - Mankind Divided: Gameplay Trailer zum Cyberpunk-Adventure

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Auf der E3 2015 in Los Angeles hat Square Enix erstmals Gameplay-Material zum neuen Deus Ex-Cyberpunk-Abenteuer rund um Protagonist Adam Jensen veröffentlicht. Die Handlung findet 2 Jahre nach den Ereignissen aus Human Revolution statt und der Ruf der Augmentierungen und ihrer Nutzer hat sich in dieser Zeit drastisch verschlechtert. Von der "normalen" Bevölkerung werden die augmentierten Menschen als Gefahr angesehen und müssen deswegen in Ghettos leben. Wenn sie versuchen sich unter ihre unaugmentierten Mitmenschen zu mischen, werden sie beschimpft, beleidigt und ausgeschlossen.

Adam Jensen ist hiervon allerdings nicht betroffen. Er arbeitet nicht mehr bei Sarif Industries, sondern gehört der Taskforce 29 an, einer Unterorganisation von Interpol. Sein Ziel ist es, mit Hilfe dieser Organisation die geheimen Lenker der Welt zu stoppen.

https://www.youtube.com/watch?v=NC09wWr7irw

Aussenseiter unter Aussenseitern

Die Gameplay Demo findet in einem Ghetto am Rande von Prag statt, wo der Großteil der Bewohner aus augmentierten, ausgeschlossenen Menschen besteht. Hier befindet sich auch die "Augmented Rights Coalition", die sich für die Rechte der Augmentierten einsetzen will. Momentan jedoch befindet sich diese Gruppe im Fokus von Ermittlungen und ihre Mitglieder gelten als Hauptverdächtige in einem kurz zuvor verübten Terroranschlag. Das Problem bei der Aufklärung des Falls ist, dass die Polizei sich in dieses Ghetto nicht hineintraut, was den Abschluss der Ermittlungen extrem erschwert. Jensen muss nun versuchen, seine eigene Augmentierung als Tarnung zu nutzen, um sich ungehindert innerhalb des Ghettos bewegen und den Anführer der Organisation ausfindig machen und zur Rede stellen zu können.

Jedoch stellt sich das als schwieriger heraus, als es auf den ersten Blick vielleicht aussehen mag: Da Jensens Augmentierungen das beste sind, was auf dem Markt zurzeit erhältlich ist und sich zusätzlich noch in einwandfreiem Zustand befinden, ist er in diesem Ghetto ebenso ein Aussenseiter, wie er es auch unter "normalen" Menschen ist. Zusätzlich zu den Funktionsproblemen ihrer technischen Verbesserungen haben die Menschen hier auch noch mit der Knappheit an für die Augmentierungen benötigten Drogen zu kämpfen. Wessen Roboterarm also nicht einfach aus mechanischen Gründen nicht funktioniert, der hat trotzdem Probleme mit ihm, da sein Körper die Anbauten abstößt.

Augmenterte Spielmechaniken

Die Entwickler haben im Vergleich zum Vorgänger Deus Ex: Human Revolution die Smartvision verbessert, sodass der Spieler mehr Informationen über die einzelnen Personen in der Spielwelt erhält. Dadurch kann er besser entscheiden, ob er eine bestimmte Person überhaupt ausschalten muss, um beispielsweise den Zugangscode für eine bestimmte Tür zu erhalten. Auch am Balancing hat Square Enix geschraubt. Die "rambomäßige" Vorgehensweise soll nun als echte Alternative zum einstmals übermächtigen Stealth fungieren. Hierfür wurde das "Titan shield" eingeführt, das offenbar Adams Schadensresistenz solange erhöht, wie genügend Energie vorhanden ist. Das Energiemanagement macht also nach wie vor einen großen Teil der Deus Ex-Erfahrung aus.

Was haltet ihr von diesen Neuerungen? Spielt ihr lieber den Action-Helden, der alles niedermäht, was ihm im Weg steht, oder schaltet ihr eure Ziele lieber mit mathematischer Präzision und maximaler Effizienz aus?

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