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Diablo Immortal: Ban in China droht – Winnie Puh Vergleich ist wohl der Grund

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Von: Robin Dittrich

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Diablo Immortal sollte eigentlich seinen Release in China feiern. Doch scheinbar wird aus diesen Vorhaben wohl leider nichts.

Irvine, Kalifornien – Diablo Immortal läuft seit Release am 2. Juni 2022 heiß – zumindest in der westlichen Welt. Im asiatisch-pazifischen Raum wurde die Veröffentlichung des Blizzard-Games jetzt verschoben. Zu dieser Region gehört auch China, die für die Verschiebung verantwortlich sein könnten. Laut Spekulationen soll ein Post eines Blizzard-Mitarbeiters auf Weibo für einige Unruhe im Land der aufgehenden Sonne gesorgt haben. Alle Infos zum Diablo Immortal China Ban gibt‘s hier.

Name des Spiels\tDiablo Immortal
Release2. Juni 2022
SerieDiablo
EntwicklerBlizzard Entertainment, NetEase
PlattformenAndroid, iOS, PC
PublisherActivision Blizzard
GenreAction-RPG, Hack and Slash

Diablo Immortal China Ban: Ist Winnie Puuh-Post Schuld an Release-Verschiebung?

Das ist passiert: Diablo Immortal sollte in China eigentlich schon am 22. Juni 2022 releast werden. Offiziell hieß es dazu nur, dass das Entwicklerteam an einer Reihe von Optimierungen arbeite. Schuld könnte jedoch ein ganz anderes Ereignis vom 22. Mai 2022 sein. An diesem Tag wurde auf dem offiziellen Diablo Immortal Weibo Account der grob übersetzte chinesische Satz „Warum ist der Bär noch nicht zurückgetreten?“ gepostet. Es soll sich um einen Vergleich von Chinas Machthaber Xi Jinping mit Winnie Puuh handeln – etwas, dass der Staatsmann gar nicht lustig findet.

Wer hat den Satz gepostet? Laut mehrerer Medienquellen soll der Post von einem Diablo Immortal Marketing Mitarbeiter geschrieben worden sein. In China schlug der Satz seitdem hohe Wellen und könnte sogar für einen Bann von Diablo Immortal in China sorgen. Das Brisante: Der Post soll von einem Account in den USA stammen – das ist eindeutig erkennbar. Ob er absichtlich auf dem Account gepostet wurde oder es sich um ein Versehen handelt, ist bis dato nicht bekannt. Auf ein Statement von Blizzard wird ebenfalls noch gewartet. Ob es zu einem Bann von Diablo Immortal in China kommt, ist nicht absehbar.

Diablo Immortal China Ban: Was das für kommende Game-Releases bedeuten könnte

Verheerende Auswirkungen drohen: Das komplette Marketing für Diablo Immortal in China soll stillgelegt sein. Und auch bei Blizzards Co-Entwickler NetEase dürfte Panik ausbrechen. Die Chinesische Firma soll im eigenen Land hart bestraft werden und in den nächsten drei Jahren keine neue Spielelizenz für kommende Spiele erwerben dürfen. NetEase hält in China unter anderem die Lizenzen für Minecraft, Starcraft II, Diablo und World of Warcraft. Von dem Verbot wären also auch die kommenden Releases der Games Diablo 4, Overwatch 2 und WoW‘s nächstem Addon Dragonflight betroffen. Auch die NetEase Aktie fiel zwischenzeitlich um 15 Prozent.

Diablo Immortal China Ban: Winnie Puuh soll Schuld sein
Diablo Immortal China Ban: Winnie Puuh soll Schuld sein © Blizzard/Emmanuele Contini/Imago/Pinterest (Montage)

Diablo Immortal in der Kritik: Diablo Immortal schlägt nicht nur in China hohe Wellen. Obwohl das Hack and Slash Game Free to Play ist, ist das Endgame sehr kostspielig – wenn ganz oben mitgespielt werden will. Insbesondere die Legendären Gems fallen ins Gewicht. Wer seinen Charakter bis zum Maximum pushen will, soll in Diablo Immortal zwischen 100.000 und 540.000 Dollar zahlen müssen, wenn man einem Reddit-Post glaubt. Eine unfassbare Summe. Massive Geldsummen und der Diablo Immortal China Ban – die News reißen nicht ab. Für Casual Spieler gibt es ein cooles Dämonenjäger Build in Diablo Immortals, mit dem ihr die Unterwelt unsicher machen könnt.

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