Skandal oder Vorteil?

EA: Patent soll verhasstes Feature revolutionieren – Fans fürchten FIFA-Masche

  • vonLars Bendixen
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FIFA-Coins bald auch in Battlefield? Kürzlich meldete EA (Electronic Arts) ein neues Patent an, mit dem Ingame-Währungen zusammengeführt werden sollen.

  • EA ist in den letzten Jahren bekannt dafür geworden, regelmäßig neue Patente anzumelden (Alle EA News).
  • Das neue Patent soll den Transfer von Ingame-Währung zwischen den Titeln von Electronic Arts möglich machen.
  • Wird daher zukünftig über Drittanbieter Währung von FIFA 21 nach Star Wars: Battlefront verschoben werden können?

Redwood City, Kalifornien – Electronic Arts oder auch als EA bekannt, erregt mal wieder die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit mit einem neuen Patent, welches bereits am 19. Januar bewilligt worden ist. Meist dienen Patente dazu, einzigartige Ideen oder technische Umsetzungen von Entwicklern in der Videospielwelt zu schützen. So soll es auch hier der Fall sein. Es geht um das bei EA heikle Thema Ingame-Währungen. Für dieses wurde das Unternehmen unter anderem bei FIFA 21 oder auch Star Wars: Battlefront schon abgestraft. Kann das Patent eine für die Spieler positive Änderung hervorrufen?

AktienkursERT (FRA)
Umsatz5,5 Milliarden US-Doller (April 2018-März 2019)
CEOAndrew Wilson
ZentraleRedwood City, Kalifornien, USA
GründerTrip Hawkins
TochterunternehmenEA Sports, BioWare, DICE, Respawn Entertainment und mehr

EA: Neues Patent angemeldet – Transfer von Ingame-Währung zwischen Spielen?

EA in Zusammenhang mit jeglicher Art von Währung, kann schnell zum Skandal werden, wie wir in der Vergangenheit gelernt haben. Doch das neueste Patent könnte sich als durchaus nützlich für die Spieler erweisen. Das Patent von EA soll es Spielern nämlich möglich machen, von einem EA-Titel in den nächsten Ingame-Währung zu transferieren. Umgesetzt würde dies bedeuten, dass beispielsweise in FIFA 21 erspielte Coins in Star Wars: Battlefront 2 für Skins oder Items ausgegeben werden können. Es ist also im gewissen Maße eine Einführung einer universellen Währung für die EA-Spiele, ähnlich wie es bei Ubisoft beziehungsweise Uplay schon seit Jahren gehandhabt wird.

Wie genau EA das Ganze allerdings umsetzt, ist noch nicht offiziell bekannt gegeben worden. Ebenfalls wichtig: Das Anmelden eines Patents führt nicht automatisch zu dessen Umsetzung. EA hat damit lediglich eine Absicherung erstellt, falls sie das im Patent Geschriebene dann in die Tat setzen möchten. Auch unklar wäre, ob EA eine Unterscheidung zwischen erspielten oder gekauften Ingame-Währung durchführen würde. Jedenfalls könnten Spieler die Ingame-Währung clevere investieren, in Gegenstände, die sich auch wirklich haben wollen. So könnte man in einem Spiel Währung schnell erfarmen und im nächsten ausgeben. Dabei würde das Ganze EA zugutekommen, da Spieler so zwischen potenziell mehr Spielen wechseln würden.

EA: Neues Patent angemeldet – Authentifizierung durch Drittanbieter?

Kommen wir zu dem Punkt, welcher Spieler jedoch verärgern könnte. Zwar würde es so vermutlich einfacher werden, an gewünschte Items in einem EA-Spiel zu kommen, statt unnütze in einem anderen Titel zu sammeln, aber die Authentifizierung für die Transferierung könnte von einem Drittanbieter abgehandelt werden. Bedeutet: Bekannte Namen, wie Twitter, Facebook oder auch Google Plus werden herangeholt und dort könnte für Spieler dann eine Registrierung notwendig sein, damit die Ingame-Währung umgeschifft werden kann.

EA: Neues Patent angemeldet – Transfer von Ingame-Währung zwischen Spielen?

Ob das Patent außerdem dazu dienen soll, den damals entstandenen Ärger rund um die Lootboxen in Star Wars: Battlefront 2 und das jetzige Problem rund um FIFA Ultimate Team vergessen zu machen, wirkt fragwürdig. Denn Berechnungen bei FIFA 21 sind eindeutig — Packs kaufen ergibt keinen Sinn, daran würde auch ein Patent nichts ändern. Was ein anderes Patent von EA, jedoch ändern möchte, ist die Sprachsteuerung von Charakteren. Fällt damit zukünftig der Controller weg?

Rubriklistenbild: © Electronic Arts / FIFA / Star Wars Battlefront 2

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