Originale Nichtskönner

Elden Ring: AFK Farming ruiniert den PvP – Fans warten vergeblich auf Hilfe

  • Joost Rademacher
    VonJoost Rademacher
    schließen

Elden Ring hat ein neues Problem im PvP. Immer mehr Spieler verstecken sich, um AFK Runen zu farmen. Jetzt gehen Fans selbst gegen die dreisten Farmer vor.

Tokio – Für viele Fans von Elden Ring ist der Online-Multiplayer des Titels ein besonders wichtiger Teil des Spiels. Zwischen Duellen, Invasionen und Koop-Keilereien bietet das Rollenspiel eine ganze Menge Beschäftigung neben dem Erforschen der Welt. Im PvP-Reich geht aber nicht immer alles mit rechten Dingen zu. Zwischen unbalancierten Builds, Trollen und dreckigen Hinterhalten gibt es immer wieder kleine Frustrationen im Multiplayer von Elden Ring. Seit Kurzem sorgen jetzt AFK-Farmer*innen für einigen Ärger in der Elden Ring Community.

Name des SpielsElden Ring
Release25. Februar 2022
PublisherBandai Namco Entertainment
EntwicklerFrom Software
PlattformPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, PC
GenreAction-Rollenspiel, Open World

Elden Ring: AFK-Farming im PvP – Invasionen laufen ins Leere, Hosts profitieren

Wo liegt das Problem? In Elden Ring laufen Invasionen so ab, dass ein*e Spieler*in grundsätzlich nicht überfallen kann, solange die Spotterzunge nicht eingesetzt wurde. Erst wenn dieses Item für den PvP von Elden Ring aktiv ist, ist die eigene Welt für Invasionen quasi „geöffnet“. Von wo aus man die Spotterzunge aber nutzt, ist einem selbst überlassen. So könnte man sie auch an Orten einsetzen, die nur mit dem Reittier Sturmwind zugänglich sind. Genau das machen die AFK-Farmer*innen sich zunutze.

Elden Ring: Dreiste AFK-Farmer zerstören PvP – Fans gehen das Problem selbst an

Von einem vermeintlich unerreichbaren Punkt aus nutzen diese Leute zum Farmen die Spotterzunge und warten einfach auf die nächstbesten Invasionen. Wenn dann jemand in ihre Welt einfällt, warten sie entweder darauf, dass der*die Invader*in das Spiel verlässt, oder dass ein herbeigerufenes Coop-Phantom den Job für sie übernimmt. In jedem Fall bekommt der Host der Welt einen Haufen Runen, egal wie das Ergebnis der Invasion ist. So können die Farmer*innen das Spiel ganz entspannt laufen lassen und aus jeder Invasion ein paar Runen abzwacken.

Die wichtigsten Guides zu Elden Ring

Elden Ring: Alle Bosse finden – Interaktive Map

Elden Ring: Die besten Builds für jeden Charakter

Elden Ring: Schmiedesteine finden und farmen

Elden Ring: Große Runen

Elden Ring: Kriegsasche

Elden Ring: Legendäre Talismane

Wie gehen Fans damit um? Die Fanbase von Elden Ring und den Soulsborne-Spielen ist zum Glück ein gewitzter Haufen. Schon bald, nachdem die ersten AFK-Farmer*innen aufgetaucht waren, fanden die Fans ein paar smarte Lösungswege für das Problem. Noch gibt es schließlich keinen Hotfix dafür von From Software. Seit einigen Tagen sammeln sich auf Twitter und dem Elden Ring Subreddit erste Videos, die auf das Farming aufmerksam machen und Methoden zeigen, wie die Farmer*innen bekämpft werden können.

Manche Invader*innen stürzen sich wegen der Farmerei jetzt freiwillig in den Tod und reißen die Hosts dank zielsuchender Zauber mit sich. Andere wiederum nutzen das Moveset einiger Waffen clever aus, um sich den Weg zu den vermeintlich unerreichbaren Orten zu bahnen. Egal, welchen Weg man wählt, Fairness und ehrenhafter Kampf fliegen bei den AFK-Farmer*innen aus dem Fenster. Da das aber keine dauerhafte Lösung bietet, werden immer mehr Stimmen nach einem Patch von From Software laut.

Elden Ring: AFK-Farming im PvP – Die Lösung wäre so einfach

Was kann From Software tun? Es gibt zwei Wege, wie From Software dem AFK-Farming in Elden Ring entgegenwirken kann. Entweder deaktiviert das Entwicklerstudio aus Tokio die Nutzung der Spotterzunge außerhalb gewisser Grenzen, oder es entfernt die Mechanik, dass Hosts auch dann Seelen erhalten, wenn Invader*innen das Spiel nur verlassen, anstatt getötet zu werden. Bleibt zu hoffen, dass From Software sich möglichst bald um einen Patch für das Problem kümmert.

Rubriklistenbild: © From Software (Montage)

Mehr zum Thema

Kommentare