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Elden Ring: Journalist will Noobs helfen – startet heftigen Twitter-Streit

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Von: Joost Rademacher

Elden Ring ist in aller Munde, selbst Journalist Jason Schreier ist hin und weg von dem Spiel. Durch einen gut gemeinten Tipp hat er Streit vom Zaun gebrochen.

Tokio, Japan – Seit dem gefallenen Embargo von Elden Ring kann man sich vor Diskussionen rund um das Rollenspiel kaum noch retten. Nachdem die ersten Reviews zum Spiel für eine völlig neue Hype-Welle gesorgt hatten, fluteten die Tester*innen in den späteren Stunden Twitter und teilten ihre weiteren Gedanken zu Elden Ring mit. Zu ihnen gehört auch Jason Schreier, bekannter Gaming-Journalist für Bloomberg. Unter anderem teilte er einen wichtigen Typ für Einsteiger*innen in Elden Ring, stieß damit aber eine hitzige neue Diskussion an.

Name des SpielsElden Ring
Release25. Februar 2022
PublisherBandai Namco Entertainment
EntwicklerFrom Software
PlattformPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, PC
GenreAction-Rollenspiel, Open World

Elden Ring: Jason Schreier rät zum Notizblock für Nebenquests – Twitter ist empört

Was hat Jason Schreier gesagt? Grundsätzlich stimmte der Journalist und Branchenexperte in den Lobgesang mit ein, der auch von anderen Tests zu Elden Ring kommt. In einem Tweet direkt nach dem Ende des Embargos nannte er Elden Ring „eins der besten Spiele, die ich je gespielt habe“ und stellte Vergleiche mit Dark Souls und Breath of the Wild an. Wenig später gab er auf Twitter aber den Tipp, beim Spielen ein Notizbuch zur Hand zu haben.

Warum ist ein Notizbuch wichtig? Schreier begründet den Griff zum Notizbuch damit, dass Elden Ring ohne jegliche Markerpunkte auf der Karte und ohne einen Questlog kommt. Elden Ring ist trotz, diesem fehlenden Luxus, ein riesiges Spiel mit zahlreichen Nebencharakteren und ihren eigenen Quests. Wenn man im Gespräch mit einem Charakter aber einmal nicht aufpasst, kann man schnell wichtige Informationen für weitere Questverläufe verpassen. Ein Notizbuch könnte dabei helfen, die verschiedenen Nebengeschichten und die nötigen Schritte im Auge zu behalten.

Elden Ring: Twitter beschwert sich über fehlendes In-Game-Tagebuch

Wie reagiert Twitter? Bei den übrigen Nutzer*innen auf Twitter hinterlässt der Tipp von Jason Schreier einen faden Nachgeschmack. Viele Einzelleute und auch Schreier meinen, dass die Maßnahme dabei hilft, die Welt lebendiger wirken zu lassen und den Spieler*innen mehr Immersion zu bieten. Die Twitter-Community hält das aber eher für einen Schritt, der das Spiel unnötig umständlich macht, besonders da Questlogs in Rollenspielen oft eine grundsätzliche Funktion sind.

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Schlimmer noch dürfte das Fehlen eines Questlogs in Elden Ring auf Kosten der Zugänglichkeit gehen. Mehrere Menschen mit ADHS und ähnlichen geistigen Beeinträchtigungen, sehen sich in den Kommentaren durch die Maßnahme stark benachteiligt. Öfters heißt es, dass der Schritt, aus reinem Blick auf die Zugänglichkeit für die breite Masse, absolut falsch von From Software sei. Auch aus der Sicht von „Casual Gamers“, die weniger Zeit zum Spielen mitbringen, wäre das Fehlen einer Übersicht ein großes Problem. Bei wenig Zeit für längere Sessions würde es schwerfallen, alle Stränge im Blick zu behalten.

Elden Ring Logo über Jason Schreier und Twitter Logo
Elden Ring (PS5): Journalist gibt wichtigen Tipp zum Spielstart – startet hitzige Diskussion © From Software/Twitter/Jason Schreier (Montage)

Es gibt aber auch Leute, die den Ansatz von From Software verteidigen. Schließlich sei es für viele Teil der künstlerischen Vision hinter Elden Ring, die Spielerinnen und Spieler möglichst vollständig in das Spiel eintauchen zu lassen. Ähnliche Diskussionen gab es schon früher um die Spiele von From Software. Besonders mit Blick auf den Schwierigkeitsgrad von Elden Ring war der Streit zwischen Zugänglichkeit und Authentizität schon vor Wochen wieder aufgeflammt.

Was denkt ihr über den Streit um den Questlog von Elden Ring? Vertraut ihr auf From Software und lasst euch ins Spiel fallen oder haltet ihr den Schritt für falsch? Teilt uns eure Gedanken gerne in den Kommentaren.

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