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eSport: Petition fordert Anerkennung als Sportart in Deutschland

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Von: INGAME Redaktion

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Die 10a des Staufergymnasiums hat unter der Leitung ihres Lehrers Daniel Jurgeleit gerade ein echt interessantes Projekt am Laufen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meine Lehrer wären nicht auf so eine coole Idee gekommen. Bei dem Projekt handelt es sich nämlich um eine Online-Petition, die darauf aus ist, den eSport in Deutschland als offizielle Sportart anerkennen zu lassen.Das ist eigentlich auch gar nicht dumm. Denn Deutschland hängt in diesem Punkt nämlich gefühlt in der Steinzeit fest.

Die Einstellung zum eSport ist reine Geschmackssache

Auf der Petitionsseite werden uns die Probleme rund um die deutsche Einstellung zum Videospiel erklärt und was genau es so schwer macht, den eSport auch hier als offizielle Sportart einzuführen. Das Problem ist nämlich ganz offensichtlich nicht, dass man das Ganze nicht als Sport anerkennen könnte, sondern schlicht und ergreifend die Tatsache, dass die deutsche Einstellung gegenüber Videospielen sehr negativ belastet ist. Warum also sollte der Deutsche Olypische Sportverband das Klischee vom dicken Gamer mit psychischer Störung und ohne Sozialleben weiter beliebt machen?

In Süd-Korea ist der eSport zum Beispiel bereits als Nationalsportart etabliert. Die Spieler dort sind wahre Rockstars ihres Landes. Mit diesem Hype kann Deutschland natürlich noch in keinster Form mithalten. Ganz unbekannt ist der Sport hierzulande aber dennoch nicht.

Einer Petition für mehr gesellschaftliche Akzeptanz

Auf der Petitions-Seite heißt es: „Diese negative Haltung richtet sich nicht direkt gegen E-Sport, sondern allgemein gegen Computerspiele. Die Medien zeichnen gerne das stereotype Bild eines aggressiven, einsamen, übergewichtigen Computerspielers mit Hang zum Amoklauf.

Da es auch dem DOSB an Akzeptanz und Toleranz gegenüber dieser modernen Kulturbewegung mangelt, fällt es den E-Sportlern schwer, sich für ihre Ziele in Deutschland durchzusetzen, weil sie kaum Unterstützung in unserer Gesellschaft bekommen.“

Und weiter zur Begründung, weshalb das Etablieren des eSports als offizielle Sportart alles andere als dumm wäre: „Vorteile und Hauptgründe für die Anerkennung sind die finanzielle Förderung, soziale wie auch gesellschaftliche Akzeptanz und die Unterstützung der Jugendkultur. Eine Anerkennung würde erlauben, dass sich eine ähnliche Vereinsstruktur wie beim Fußball bilden kann, die ihren Spieler ein festes Gehalt bezahlt, sodass die Spieler nicht auf die unsicheren Preisgelder angewiesen sind.“ Ihr wollt mehr über die Diskussion und weitere Hintergrund-Details erfahren? Dann geht direkt zu der

Petitions-Seite

. Da findet ihr alles Wichtige rund ums Thema.

Unterstützt die Klasse 10 a und unterschreibt. Am Ende sind wir die nervigen Vorurteile gegen die Spiele-Kultur doch langsam auch echt leid.

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