Fifa 20: So fatal schneidet das Spiel in der Kritik ab. Das sind die Gründe
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Fifa 20: So fatal schneidet das Spiel in der Kritik ab. Das sind die Gründe

Die ersten Reviews sind da

Fifa 20: So fatal schneidet das Spiel in der Kritik ab. Das sind die Gründe

  • Henrik Janssen
    VonHenrik Janssen
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Fifa 20 ist seit gestern erhältlich. In der Kritik stehen mal wieder dieselben Punkte wie im letzten Jahr. Allerdings macht der Titel auch einiges besser.

EA's Zugpferd ist zurück und mit ihm auch die ersten Reviews. Seit gestern ist Fifa 20 in der Ultimate und Champions Edition erhältlich. Es werden alte Schwächen bemängelt auch neue Features positiv hervorgehoben.

Von einem einfachen Kader Update kann man bei Fifa 20 nicht sprechen. Der neue Teil bringt interessante neue Features mit sich. Die wohl größte Erneuerung ist der Volta Modus.

Fifa Street ist zurück

Auf den Volta Modus lag in der Promophase zum neuen Fifa Teil das Hauptaugenmerk. Nach einigen Jahren dürfen Fifa Spieler nun endlich wieder allerlei Tricks auf Käfigplätzen oder in der Halle vorführen. Das Gameplay läuft sehr flüssig und die Atmosphäre passt perfekt.

Der Volta Modus ist für Partien gegen Freunde oder für ein paar stylische Tricks optimal und bietet soviel Umfang, dass EA den Modus, ähnlich wie die Fifa Street Teile, auch hätte als eigenständiges Spiel herausbringen können.

Das EA diesen Schritt nicht gegangen ist, liegt vielleicht auch daran, dass der Journey Modus in diesem Jahr durch den Volta Storymodus ersetzt wurde. Der Modus in welchen Ihr den Straßenkicker "Revvy" spielt, kann jedoch nicht überzeugen. Die Geschichte kommt mit einer überzogenen Theatralik daher und keiner der auftretenden Charaktere besitzt genügen Tiefe, um die Story interessant zu machen.

Die KI zeigt in den Partien ebenfalls deutliche Schwächen auf. Torchancen entstehen hier mehr durch Zufall und das Tricksen wird eigentlich überhaupt nicht benötigt, um in den Modus erfolgreich zu sein.

Abwechslungsreiche Modi

Ein Kritikpunkt ist bei den Fifa Teilen immer wieder, dass sich das Spiel immer mehr von der eigentlichen Fußballsimulation entfernt und zu einem Arcade Spiel verkommt. EA hat für Fifa 20 nun tatsächlich Arcade Modi eingeführt und diese überzeugen auf ganzer Linie.

Neben den bereits aus dem letzten Jahr bekannten Modi wie "Survival" oder "Torvorgabe", kommen nun auch die neuen Modi "Mystery Ball" und "King of the Hill". Während Spieler in King of the Hill den Ball in einer bestimmten Zone halten müssen, verändert der Ball sich in Mystery Ball jedes Mal, wenn er das Spielfeld verlässt. Sollte der Spieler den Ball nun erhalten, so erhält er für ein bestimmtes Attribut einen stark erhöhten Wert.

Die Kritiker halten die neuen Modi, welche auch in Ultimate Team spielbar sind, für sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.

Problemkind Karrieremodus

Obwohl der Karrieremodus eine große Spielergemeinschaft mit sich bringt, wurde er in den vergangene Jahren von EA sehr stiefmütterlich behandelt. Die große Neuerung in diesem Jahr ist, dass man den Trainer selbst gestalten kann und zudem kleine Pressekonferenzen abhält.

Ein Feature welches der "Football Manager" schon seit etlichen Jahren besitzt. Leider überzeugen die neuen Features nicht. Die Pressekonferenzen sind fast immer gleich und das Aussehen des Trainers sollte wirklich nur eine Nebensache in diesem Modus sein und nicht als Aushängeschild dienen.

Der Rest bleibt beim alten

Über die restlichen Aspekte des Spiels können die Kritiker nichts Schlechtes sagen. Fifa fährt schon seit einigen Jahren dasselbe Konzept und tut dies auch sehr gut. Wer die vergangenen Fifa's mochte, wird auch mit diesem Teil wieder seinen Spaß haben. Wer sich hingegen Innovation gewünscht hat, geht bis auf den Volta Modus leider leer aus.

Mehr zu Fifa: Top 100 Fifa Rating veröffentlicht.

Virgil Van Dijk ist einer der besten Verteidiger in FIFA 20. Zugegebene Maßen ist er aber auch ziemlich teuer. Mit der Joe Gomez SBC erhaltet Ihr eine günstige Alternativ, welche Van Dijk von der Gesamtwertung her, sogar überflügeln könnte.

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