Nicht mit Zlatan

FIFA 21: Zlatan Ibrahimovic zettelt Lizenz-Krieg an — EA muss reagieren

  • Henrik Janssen
    vonHenrik Janssen
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Zlatan Ibrahimovic beschwert sich in einem Twitter-Post bei EA Games darüber, dass er in FIFA 21 vorkommt. Der Publisher reagiert mit einem trockenen Statement.

  • RB-Leipzig-Star Nordi Mukeiele schießt gegen EA
  • FIFA 21: Probleme mit Elfmetern – Sind die Schiedsrichter in FUT zu schlecht?
  • Nun schaltet sich mit Zlatan Ibrahimovic der nächste Spieler ein, der mit EA noch ein Hühnchen zu rupfen hat.

Update vom 24 November 2020 12.18 Uh: Der nächste Spieler hat seinen Frust gegenüber EA öffentlich gemacht. Zlatan Ibrahimovic ist trotz seiner 39 Jahre so gut in Form wie eh und je. Tatsächlich führt der Schwede sogar die Torschützenliste der Serie A an. Sein Rating in FIFA 21 ist seinen Leistungen nicht entsprechend. Ibrahimovic kaufte erst kürzlich jedem Spieler in seiner Mannschaft eine PS5. Doch auf den virtuellen Platz von FIFA 21 möchte er nicht länger stehen. Folgt nun ein Aufstand der Profifußballer?

Release (Datum der Erstveröffentlichung)6. Oktober 2020
Publisher (Herausgeber)Electronic Arts
SerieFIFA
PlattformPS5, Xbox Series X, PS4, Xbox One, PC
EntwicklerEA Canada/Romania
GenreFußballsimulation

FIFA 21: Zlatan Ibrahimovic boykottiert EA – Folgt Aufstand der Profifußballer?

Tatsächlich ist nämlich nicht sein Rating der entscheidende Faktor in der Debatte, sondern der Fakt, dass EA mit dem Namen und Aussehen von Zlatan Ibrahimovic Geld macht. Er selbst habe schließlich nichts davon. Diese Frage stellte der Stürmer EA Sports auf Twitter. Das Entwicklerstudio aus Vancouver, antwortete ihm mit einem Verweis darauf, dass EA so das bestmögliche und authentischste Spiel herstellen könnte. Ibrahimovic ist mit seinem Anliegen jedoch nicht allein. Auch Gareth Bale, welcher selbst das Cover von FIFA 14 zierte, ist nicht damit einverstanden in FIFA 21 implementiert worden zu sein. Gerüchten zu Folge wollen sich weiter Fußballer dem Streik anschließen. Der Ausgang des Anliegens ist noch offen. Ist Zlatan Ibrahimovic also bald nicht mehr im Spiel?

Nun hat auch Electronic Arts ein offizielles Statement zu der derzeitigen Situation abgegeben. In diesem äußerten sie sich wie folgt: Wir sind uns den Diskussionen, um die Lizenzen von Spielern in EA Sports FIFA bewusst. Die derzeitige Situation auf Social Media ist ein Versuch ein Disput zwischen dritten Anbietern und FIFA 21 zu verursachen und hat wenig mit EA Sports zu tun.

Weiter noch heißt es: Um völlig klar zu sein, wir haben die schriftlichen Rechte daran alle zurzeit im Spiel befindenden Spieler in FIFA 21 einzufügen. Wie bereits klargestellt, haben wir die Lizenzen direkt von den Ligen, den Teams und individuellen Spielern erhalten. Zusätzlich arbeiten wir mit FIFPro zusammen, um sicherzustellen, dass wir so viele Spieler, wie möglich einfügen können , um das beste und authentischste Spiel zu kreieren. In diesen Fällen beruhen alle unsere Rechte auf Vereinbarungen mit dem Klub AC Milan und unserer langen exklusiven Partnerschaft mit der Premier League, welche alle Spieler von Tottenham Hotspur beinhaltet.

Electronic Arts spielt hier also in den letzten Sätzen gezielt auf Zlatan Ibrahimovic und Gareth Bale an und macht deutlich, dass sie deren Rechte legitim nutzen, da sie die Vereinbarungen mit den verbundenen Clubs abgeschlossen haben, unter welchem die Spieler unter Vertrag sind. Wie genau diese Rechte im Detail allerdings greifen und wann die persönlichen Rechte von beispielsweise Zlatan Ibrahimovic ins Spiel kommen, ist unklar. Electronic Arts scheint allerdings, anders als Ibrahimovic behauptet, gegen keine Rechte verstoßen zu haben.

FIFA 21: RB-Leipzig-Profi Nordi Mukiele beschwert sich über Elfmeter

Leipzig, Deutschland – Der Release von FIFA 21 liegt bereits einige Wochen zurück und die Kritiken der Fans könnten unterschiedlicher kaum sein. So hat sich das Gameplay zwar kaum verändert, einige Macken hat der mittlerweile 26. Ableger der Fußballsimulations-Reihe trotzdem. Die Elfmeter werden viel zu leicht gegeben. Dies bemängelte der Abwehrstar von RB Leipzig Nordi Mukiele. Wird EA nun handeln und Änderungen an FIFA 21 vornehmen?

Ein Blick nach Österreich und in die Bundesliga genügt, um zu realisieren, welchen unglaublichen Einfluss Red Bull auf den Profifußball genommen hat. Innerhalb weniger Jahre ist es sowohl RB Salzburg als auch RB Leipzig gelungen, Spitzenklubs in ihren jeweiligen Ligen zu werden. Auf einen Platz hat der Brauseklub bislang noch keinen Einfluss ausgeübt, und zwar den virtuellen. Dies könnte sich nun jedoch ändern, denn Nordi Mukiele beschwerte sich via Twitter über FIFA 21 und EA.

FIFA 21: RB-Leipzig-Star fordert Änderungen von EA – Worte mit Gewicht?

Dabei geht EA nun einem Trend nach. Am vergangenen Bundesliga-Spieltag wurden so viele Treffer durch Elfmeter erzielt wie nie zuvor. Nordi Mukiele bemängelt jedoch genau dies in FIFA 21. So würden die Schiedsrichter im Spiel viel zu schnell auf den Punkt zeigen. Allen Anschein nach haben die FIFA 21-Spieler tatsächlich zu viel Red Bull getrunken, Flügel bekommen, und heben aus diesem Grund nun zu schnell im 16er ab. Mukiele bat EA nun um eine Änderung am Gameplay in FIFA 21.

FIFA 21: Auch Diogo Jota hat die Schnauze voll von EA

Nordi Mukiele ist nicht der Einzige, der Probleme mit EA hat. Auch Liverpool-Neuzugang Diogo Jota ist alles andere als zufrieden. So hat sich sein FIFA-Rating im Vergleich zum letzten Jahr nicht verändert. Und dies, obwohl er für eine stolze Transfersumme von rund 45 Millionen Euro zum FC Liverpool wechselte. Sein FIFA 21-Rating blieb bei einer 80.

Gemessen an Diogo Jotas Leistungen in Premier und Champions League wirkt diese Wertung tatsächlich etwas zu gering. Seine Mannschaftskollegen Mane und Salah besitzen beide rund 10 Gesamtpunkte mehr als er in FIFA 21. Dabei könnte Diogo Jota doch einfach seine Pro Player Card mit einem Rating von 99 verwenden. Genau so tun es auch Kylian Mbappe und Erling Haaland in FIFA 21. Neymar dürfte an FIFA 21 ebenfalls kein Spaß mehr haben. Nach seinem Twitch-Ban kann er das Spiel nicht mehr streamen.

Rubriklistenbild: © EA Sports / DPA: Jan Woitas

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