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FIFA 22: FUT Transfermarkt im Keller – Das ist der wahre Grund

  • Noah Struthoff
    VonNoah Struthoff
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Der FUT-Transfermarkt befindet sich in seiner wohl schlimmsten Situation aller Zeiten. Wir zeigen die wahren Gründe hinter dem FIFA 22-Crash.

Vancouver, Kanada - Ein Börsencrash sondergleichen erlebt momentan der FUT-Transfermarkt in FIFA 22. Die Spielerpreise sind im Keller. Nur eine handvoll FUT-Karten bringen wirklich Münzen ein. Der Großteil kann abgestoßen werden. Doch woher kommt die Überschwemmung an Spielern in FIFA 22? Wir sind der verzwickten Transfermarkt-Situation auf den Grund gegangen und fanden heraus, dass dieses Problem von EA selbst verschuldet wurde.

Name des SpielsFIFA 22
Release (Datum der Erstveröffentlichung)01. Oktober 2021
Publisher (Herausgeber)Electronic Arts
SerieFIFA
PlattformenPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, PC, Google Stadia
EntwicklerEA Sports
GenreFußballsimulation

FIFA 22: 4.600 kostenlose FIFA-Points ruinieren den FUT-Transfermarkt – So schaufelte sich EA selbst ihr Grab

Die Struktur der FIFA-Packs hat sich auch im neusten Ableger von EAs Fußballsimulationsreihe nicht verändert. Ein Gold Pack kann im Ultimate Team-Modus für 7.500 Coins oder 150 FIFA-Points gekauft werden. Das große Highlight vieler FUT-Spieler ist es einen Walkout zu ziehen. In FIFA 22 könnte man eine solche FUT-Karte ziehen, und dennoch minus machen. Trymacs hat in FUT bereits etliche Walkouts gezogen und somit das teuerste FIFA 22-Team der Welt zusammengestellt.

Nehmen wir das Beispiel Sergio Busquets. Der Spanier hat von EA in FIFA 22 ein Rating von 86 Gesamtpunkten erhalten und ist folglich ein Walkout. Sein momentaner Preis auf dem FUT-Transfermarkt von FIFA 22 beträgt allerdings nur 5.800 Coins. Ein ähnlicher Fall im Preis lässt sich bei hunderten weiteren FUT-Karten in FIFA 22 sehen. Doch wie konnte es so weit kommen?

FIFA 22: FUT Transfermarkt im Keller – Das ist der wahre Grund

Den ersten fatalen Fehler, welcher zu diesem Transfermarkt-Fiasko in FUT führte, machte EA bei den Vorbesteller-Boni zu FIFA 22. Wer sich für die Ultimate Edition entschied, erhielt nicht nur das Spiel mehrere Tage vor eigentlichen Release, sondern auch satte 4.600 FIFA Points in Ultimate Team. Dadurch lassen sich ganze 30 Gold Packs in FIFA 22 öffnen. Der FUT-Transfermarkt von FIFA 22 war schon vor eigentlichen Release mit tausenden Goldkarten überschwemmt. Auch den Trick der zwei kostenlosen 100K Packs in FIFA 22 nutzen viele Spieler aus. Diese Situation verschärfte sich nach dem offiziellen Release von FIFA 22 am 1. Oktober noch weiter.

FIFA 22: FUT Transfermarkt im Keller – Das ist der wahre Grund

Viele Spieler spekulierten darauf, dass der Preis von Meta-Karten aus der Premier League und Co. sowie der Preis von SBC-Spielern in den Tagen nach dem Release ansteigen würde. Davon ist jedoch nach wie vor nichts zu erkennen und es gibt auch keinen Anlass, weshalb dies noch in FIFA 22 passieren sollte. Um euch zu zeigen, wie deutlich die Preisunterschiede der Spieler in FIFA 22 sind, haben wir einige Karten aus dem letztjährigen und diesjährigen Ableger gegenübergestellt. Alle Karten erhielten sogar in FIFA 22 ein Upgrade.

SpielerPreis (FIFA 21)Preis (FIFA 22)
Kai Havertz112.0005.100
Diogo Jota10.0001.000
Federico Valverde68.00015.000
Richarlison45.000750

FIFA 22: Kann sich der FUT-Transfermarkt noch erholen? Die zukunft sieht nicht rosig aus

Alle FIFA 22-Spieler, die noch auf eine Wende des FUT-Transfermarkts hoffen, müssen wir leider einen Dämpfer verpassen. Eine logische Schlussfolgerung, wie sich der Markt in FIFA 22 noch erholen sollte gibt es nämlich nicht. EA wird aller Voraussicht nach ein ähnliches Prozedere wie in den vergangenen Jahren durchführe. In FIFA 22 werden demnächst immer mehr Promo-Packs erscheinen. Zusätzlich wird EA mit den ersten großen FUT-Events an den Start gehen. Mit Scream könnte im Oktober bereits das erste dieser Art in FIFA 22 starten. Je mehr Events und Promos, desto mehr Packs werden gekauft und Spieler auf dem FUT-Transfermarkt angeboten. Die Zukunft von FIFA 22 und dessen FUT-Transfermarkt sieht sehr düster aus.

Rubriklistenbild: © DPA: Christophe Ena / EA Sports

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