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FIFA 22: Futbin für 105 Millionen Euro verkauft – Diese Änderungen können kommen

Erstellt:

Von: Henrik Janssen

Futbin ist die erfolgreichste Plattform in Bezug auf FIFA Ultimate Team. Nun wurde die Website für bis zu 105 Millionen Euro an eine Mediengruppe verkauft.

Vancouver, Kanada - FIFA 22-Spieler werden auf der Suche nach ihrem perfekten Ultimate Team nicht nur auf die interne Datenbank von EA zugegriffen haben. Futbin ist für die meisten FUT-Spieler ein Paradies, da man auf der Website nicht nur auf Gleichgesinnte trifft, sondern immer die aktuellsten Informationen zu jeglichen Karten in FIFA erhalten kann. Nun wurde Futbin für eine unglaubliche Summe von 105 Millionen Euro verkauft. Wir zeigen euch, was sich demnächst auf Futbin ändern könnte.

Name des SpielsFIFA 22
Release (Datum der Erstveröffentlichung)1. Oktober 2021
Publisher (Herausgeber)Electronic Arts
SerieFIFA
PlattformenPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC, Google Stadia
EntwicklerEA Sports
GenreFußballsimulation

FIFA 22: Futbin der Primus – Die Vorteile der erfolgreichsten FUT-Plattform

Die Vorteile von Futbin: Der Beginn von FIFA Ultimate Team liegt bereits einige Jahre zurück. Was in FIFA fehlte, war eine Option für Team-Ideen. Man konnte die verschiedenen Chemie-Pfade nicht ausprobieren, ohne die Spieler wirklich zu kaufen. Ein Hindernis für kreative Ultimate Teams.

Schnell schafften die verschiedensten Websites Abhilfe. So zum Beispiel Futhead.com, welche eine online Squad Builder-Funktion besaß. Die Website nutze die Datenbank aller FUT-Karten, die es zum damaligen Zeitpunkt gab. Über die Jahre bekam Futhead, mit den Websites Futwiz und Futbin, starke Konkurrenz.

FIFA 22: Futbin für 105 Millionen Euro verkauft – Kommen Änderungen?

Futbin setzte sich durch: Der Name Futbin setzt sich aus den Abkürzungen „FUT“ (FIFA Ultimate Team) und „BIN“ (Buy it now) zusammen. Das Kürzel „BIN“ war der signifikante Vorteil von Futbin. Die Website zeigt nämlich immer die momentanen Sofortkaufpreise der FUT-Karten auf den verschiedenen Plattformen an.

Doch nicht nur dies verhalf Futbin dazu, der Marktführer zu werden. Futhead wurde über die Jahre mehrfach verkauft und wechselte immer wieder den Besitzer. Zeitweise gehörte Futhead sogar einer Tochterfirma von Amazon. Die ständigen Wechsel in der Führungsriege taten der Website nicht gut. Von Millionen an Usern ist heutzutage kaum mehr etwas zu sehen.

Futbin.com Logo
FIFA 22: Futbin für 105 Millionen Euro verkauft – Was passiert nun mit der Plattform? © Futbin.com

Futbin an Mediengruppe verkauft: Anders sieht es da bei Futbin aus. Futbin.com generiert im Monat durchschnittlich 50 Millionen Visits. Die Mediengruppe Better Collective hat Futbin nun gekauft. Die Summe kann sich auf bis zu 105 Millionen Euro belaufen. Mit diesem Kauf erweitert Better Collective das eigene Portfolio an digitalen Sport-Medien. Doch nicht nur die Ablösesumme ist rekordverdächtig. RB Leipzig-Profi Christopher Nkunku arbeitet momentan an seinem ganz eigenen Rekord auf Futbin.

Bereits vor wenigen Monaten hatte Better Collective das Counter Strike-Portal HLTV.org übernommen. Die Mediengruppe generierte einen Großteil des bisherigen Umsatzes durch Inhalte mit einem Zusammenhang zu Sportwetten. Futbin.com schlägt nun in eine andere Kerbe, da die FIFA-Website hauptsächlich durch Werbung ihr Geld einnimmt. Wir zeigen euch die Top 10 beliebtesten FIFA-Spieler auf Futbin.

Was ändert sich nun an Futbin? Auch an der FIFA-Community ist die News der Übernahme von Futbin nicht spurlos vorbeigegangen. Die Sorge, ein Szenario wie bei Futhead könnte sich wiederholen, drückt die Stimmung. Möglicherweise wird als erste Änderung die Ausspielung der Werbung auf Futbin angepasst. Better Collective ließ bereits das Ziel verlauten, das Einkommen im Jahr 2022 um 5 Millionen Euro zu steigern. Offiziell ist jedoch noch keine Änderung auf Futbin geplant.

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