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Warum FIFA 23 trotz Lizenzentzug für die Konkurrenz unantastbar ist

Erstellt:

Von: Henrik Janssen

FIFA 23 wird das letzte FIFA-Teil unter etablierten Namen sein. Dennoch muss sich EA keine Gedanken um die Konkurrenz machen. Wir sagen euch, wieso.

Vancouver, Kanada - Mit FIFA 23 geht EA tatsächlich in die insgesamt 31. Runde ihrer Fußballsimulationsreihe. Allerdings bildet der neue FIFA-Teil auch gleichzeitig den Abschied für diese Videospiel-Saga. EA gab die Lizenz an den Namensrechten ab. Nicht nur das, Fans beschweren sich seit Jahren über immer dieselben Probleme im Spiel. Selbst wenn EA diese nicht angeht, bleiben sie das Nonplusultra am Fußballvideospiel-Himmel. Wir zeigen euch, warum die FIFA-Reihe unangefochten an der Spitze bleiben wird.

Name des SpielsFIFA 23
Release (Datum der Erstveröffentlichung)29. September
Publisher (Herausgeber)Electronic Arts
SerieFIFA
PlattformenPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC, Google Stadia
EntwicklerEA Sports
GenreFußballsimulation

FIFA 23: Das letzte FIFA aller Zeiten – EA Sports FC bringt neuen Konkurrenten auf die Bildfläche

EA verliert Namensrechte: Lust auf eine Runde FIFA? Auch wenn dieser Satz in Kürze seine Richtigkeit verlieren wird, so bleibt er wohl doch in aller Munde. Wie im März dieses Jahres bekannt wurde, wird die FIFA-Reihe ihren prestigeträchtigen Namen ablegen. EA hat die Namensrechte an den FIFA-Verband abgegeben. Die geforderte eine Milliarde Euro für die Nutzung des Namens FIFA, war EA berechtigterweise nicht bereit einzugehen.

Statt FIFA 24 wird es also EA Sports FC. Auch wenn dieser Name nicht vor Einfallsreichtum strotzt, dürfte EA seine Präsens unter den Fußballvideospielen nicht verlieren. Nichtsdestotrotz, soll die FIFA selbst an einem Konkurrenzprodukt arbeiten. Wir zeigen euch, was es mit EA Sports FC auf sich hat.

FIFA 23: Vernachlässigungen von Karrieremodus und Pro Clubs – Pay to Win omnipräsent und dennoch haben PES und UFL keine Chance

EA erfüllt wenig Wünsche: EA führt seit Jahren die Politik der jährlichen Releases mit der FIFA-Reihe fort. So auch im Falle von FIFA 23. Nachdem bereits erste Trailer zu den verschiedenen Spielmodi veröffentlicht wurden, lässt sich feststellen, dass Fans von Pro Clubs oder dem Karrieremodus einmal mehr enttäuscht zurückbleiben.

So wird der Pro Clubs-Modus kein Crossplay unterstützen und der Karrieremodus erhält nach wie vor keinerlei Online-Features. Auch wenn die FIFA-Community enttäuscht und nahezu verbittert ist, sind Konamis eFootball, ehemals PES und der neue Stern am Fußballhimmel UFL keine Alternativen.

EA Sports Friedhof PES UFL Grabstein
Weshalb FIFA 23 trotz Lizenzentzug für die Konkurrenz unantastbar ist © EA Sports / Konami / UFL

Konami wagte den Sprung, welcher bereits seit Jahren von EA gefordert wird. Pro Evolution Soccer und jährliche Releases wurden beerdigt. Das free-to-play eFootball wurden veröffentlicht. Wäre dies zum Release nicht ein reines Bugfest gewesen, wäre Potenzial zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten vorhanden gewesen.

UFL ist ebenfalls ein Free-to-play-Titel. Allerdings scheint das Interesse an der kommenden Fußballsimulation stark abzuflachen. Neue Gameplay-Video von UFL erreiche gerade einmal 50.000 Aufrufe auf YouTube. Doch woran liegt es, dass EA und FIFA 23 unschlagbar sind?

FIFA 23: Ultimate Team ist der Spieler-Magnet – Keine Nachahmung kommt an das Original heran

FUT ist der Bringer: Welcher Modus generiert am meisten Umsatz? Welcher Modus zieht die meisten Spieler an? In beiden Fällen ist die Antwort Ultimate Team. Mit dem Sammelkartenmodus hat EA einen goldrichtigen Griff gehabt. Die Faszination, alle seine Lieblingsspieler in seinem Team zu versammeln, hält auch nach über 10 Jahren noch an.

Konami versuchte bereits FUT zu kopieren und auch UFL scheint ähnliche Pläne zu haben. EA wird hier jedoch stets die Oberhand behalten. Wer möchte schon eine Kopie spielen, wenn man das ausgereifte Original haben kann? Zumindest hier muss man EA ganz klar eingestehen, dass der FUT-Modus unschlagbar ist. Nahezu alle Ressourcen auf Ultimate Team zu beziehen und andere Modi zu vernachlässigen, zahlt sich am Ende des Tages eben doch mit der Alleinherrschaft auf dem Markt aus.

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