Teurer Spaß

Fortnite: Skins der Kinder kosten diesen Vater ein Vermögen

  • vonLisa D.
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Eigentlich ist Fornite ja ein kostenloses Free-to-Play-Spiel. Jedoch geben Spieler gerne Geld für Skins aus. Das bekam ein Vater jetzt teuer zu spüren.

  • Söhne geben 14.800 Euro für Skins in Fortnite aus 
  • Kinder überziehen Kreditkarte des berühmten Vaters.
  • Im Interview berichtet Kendrick Perkins vom kostspieligen Vorfall.

Cary, USA – Einige Eltern kennen die Situation vielleicht, wenn Kinder unbedingt etwas haben möchten. Zwei Söhne haben nun allerdings die Zügel selbst in die Hand genommen und für knapp 14.800 Euro Fortnite-Skins mit der Kreditkarte des Vaters gekauft. Der ehemalige Basketball-Profi Kendrick Perkins zeigt sich ahnungslos vom Verhalten seiner Kids und wettert gegen Fortnite-Entwickler Epic Games.

Fortnite (Epic Games): Söhne kaufen Skins im Wert von 14.800 Euro mit Papas Kreditkarte 

Kendrick Perkins dürfte vielen Basketball-Fans noch aus seiner NBA-Zeit als Center bei den Boston Celtics bekannt sein. 2018 beendet der 35-Jährige seine Karriere bei den Cleveland Cavaliers und ist seitdem für den amerikanischen Sportsender ESPN tätig. Der Sender berichtet jedoch nicht nur über klassische Sportarten. Auch E-Sport in Form von Call of Duty, Fortnite und Co. gehört zum täglichen Programm von ESPN.

Im Interview on air erzählt der zweifache Vater Perkins nun, dass er selbst mit Videospielen nichts am Hut hätte. Bei ihm zu Hause sähe dies allerdings ganz anders aus, seine beiden Söhne reden Tag und Nacht über Fortnite, den weltweiten Erfolgshit von Epic Games. So sagt er in dem Video: „Bei mir zu Hause gibt es nichts anderes mehr als Fortnite. Fortnite und NBA2k.“ 

Von dem Schlamassel habe er erfahren, als er versucht hatte, mit seiner Kreditkarte in einem Laden etwas zu bezahlen. Dort wurde seine Kreditkarte abgelehnt und als seine Rechnungen nach Hause kam, offenbarte sich die Überraschung. Seine Söhne hatten Skins in dem beliebten Battle-Royale-Spiel Fortnite im Wert von 16.000 Dollar, was umgerechnet etwa 14.800 Euro sind, gekauft. 

Fortnite (Epic Games): Vater hatte keine Ahnung vom Skin-Wahnsinn der Kinder

Perkins erzählt in dem Video auch, er habe die gesamte Zeit keine Ahnung davon gehabt, dass seine Söhne einen Skin nach dem anderen bei Fortnite kaufen. Mit dem Satz „Fortnite ist kostenlos, aber man muss sich Skins kaufen“ haben die beiden Kinder von Kendrick Perkins, ihn dazu bewegt, die Käufe zunächst zuzulassen. Natürlich wusste der Vater der beiden Kinder dabei noch nicht, in welchem Rahmen sich die Käufe bewegt hatten. Auch die Söhne, der Ältere davon ist 12 Jahre alt, wollen die Gesamtsumme von 14.800 Euro nicht überblickt haben.

In Fortnite kann man sogenannte Skins, kosmetische Veränderungen der eigenen Spielfigur, gegen V-Bucks kaufen. Diese V-Bucks wiederum kauft man mit echtem Geld. Dabei sind die Summen, die man für einen Skin ausgeben kann, komplett verschieden. So kosten einige häufige Skins nur wenige Euro, seltene und aufwendige Skins können auch gerne mal mit 10€ zu Buche schlagen. Aufgrund dieser Mikrotransaktionen und anderer, nicht für Kinder geeigneter Inhalte, steht Fortnite bereits seit dem Release im Juli 2017 in der Kritik. Im Internet werden teilweise Accounts mit sehr seltenen Skins für mehrere hunderte Euro angeboten. So kann sehr schnell eine Rechnung in der Größe wie Kendrick Perkins sie hatte, entstehen.

Skins bei Fortnite können gegen echtes Geld gekauft werden

Zum Glück konnte der Vater die Rechnungen bei Epic Games, das  einreichen und erhielt die gesamten 14.800 Euro, respektive 16.000 US-Dollar wieder zurück. Die gekauften Skins durften seine Söhne natürlich nicht behalten. Doch der Vorfall hat beim 35-jährigen Vater offensichtlich Spuren hinterlassen. Obwohl er Fortnite-Entwickler Epic Games nicht direkt verantwortlich macht, lässt sich aus dem Gespräch mit seinen Kollegen eine deutliche Kritik an den Methoden des Unternehmens herauslesen. Aktuellen Berichten stecke Epic Games ohnehin in einer finanziellen Klemme.

Auch wenn er im Interview zugibt, um die Videospiel-Eskapaden ihrer Kinder kümmere sich in der Regel die Mutter, machte er deutlich, dass er selbst nicht allzu viel von Fortnite und Co. halte. "Ich hasse Videospiele" heißt es im Liveprogramm von ESPN. Im Haushalt Perkins wird in nächster Zeit vermutlich zweimal hingeschaut, bevor die Kinder im Internet auf eine weitere Shoppingtour gehen dürfen, insbesondere weil es momentan das heiß begehrten Travis Scott Event bei Fortnite gibt. Zusätzlich ist Fortnite nun auch im Google Play Store verfügbar. Ein anderes Kind wird nun bei Fortnite gebannt

Derweilen beschwert sich Fortnite-Profi und Streamer Tfue über die unfairen Vorteile von Kontrollerspielern

Rubriklistenbild: © Epic Games

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