Das Spiel ist aus

Free Fire: Über 1 Million Cheater gesperrt — Kahlschlag im Mega-Shooter

  • vonAlexandra Grimm
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In Free Fire wurden in den letzten 14 Tagen mehr als eine Million Cheater und Hacker gesperrt. Der Entwickler Garena veröffentlichte jeweils die Vergehen der Spieler.

Singapur, Singapur – Free Fire ist ähnlich wie Fortnite aufgebaut. Man springt als einer von 49 Kämpfern aus einem Flugzeug, sammelt Waffen und Items und versucht, der letzte Überlebende zu sein. Allerdings ist Free Fire kein Spiel für PC oder Konsole, sondern ausschließlich ein mobiles Spiel für Smartphones. Der Publisher Garena verriet über soziale Netzwerke, dass er kürzlich über eine Million Spieler-Accounts gesperrt hat. Dabei zeigte er anhand einer Grafik, weswegen die Cheater und Hacker Hops genommen wurden.

Release (Datum der Erstveröffentlichung)30. September 2017
Publisher (Herausgeber)Garena
PlattformAndroid, iOS
Entwickler111dots Studio
GenreBattle Royale, Shooter

Free Fire: Eine Million Accounts gesperrt – Mega-Shooter geht gegen Cheater und Hacker vor

Free Fire ist ein Battle Royale von Garena aus dem Jahr 2017. Das Spiel erfreut sich im asiatischen Raum großer Beliebtheit, da dort mehr auf Smartphones gespielt wird als auf Konsolen. Daher ist es hierzulande, wo Spiele eher auf PC und Konsole gespielt werden, auch weniger bekannt. Neben Free Fire gibt es auch weitere beliebte Spiele, wie PUBG oder Fortnite. Jedoch dürften Spieler von Free Fire nach den jüngsten Ereignissen nun wohl etwas vorsichtiger mit dem Spiel umgehen und möglicherweise vor Hacker- oder Cheater-Attacken zurückschrecken.

Garena verkündete in einem Post auf Facebook, dass das Unternehmen sage und schreibe 1.045.826 Accounts in den vergangenen 14 Tagen gesperrt habe. „Von all diesen Konten wurden 50% von Spielern gemeldet“, so Garena. Darunter wurden 27.420 Spieler-Accounts gesperrt, die absichtlich mit Hackern zusammen gespielt haben sollen. Dabei geht der Publisher sogar noch weiter und zeigt die einzelnen Vergehen auf, weswegen die Spieler gesperrt wurden:

  • 4 % für Wall-Hacks
  • 5 % für einen Antenna-Hack, womit Feinde aus großer Entfernung erkennbar sind
  • 12 % für Teleport-Hacks
  • 17 % für andere Gründe
  • 62 % für Auto-aim

„Wir haben auch die Anti-Hack-Maßnahmen angepasst und unsere Erkennungsmethoden für ein besseres Spielerlebnis optimiert! Spielen Sie weiterhin fair und sorgen Sie dafür, dass das Spiel allen Spaß macht“, appelliert Garena an die Spieler von Free Fire.

Free Fire: Mega-Shooter startet Großoffensive gegen Cheater und Hacker

Einige Spieler berichteten in der Kommentarleiste unter dem Facebook-Post von Garena, dass ihre Accounts gehackt oder fälschlicherweise vom Entwickler gesperrt wurden. Andere bedankten sich bei den Entwicklern für die Sperre von Cheatern und Hackern in Free Fire. Ob Garena und das Entwicklungsstudio 111dots Studio nun mit den neuen Anti-Hack-Maßnahmen zukünftige Hacker und Cheater schneller ausfindig machen werden und dabei nicht versehentlich unschuldige Spieler bannen, bleibt abzuwarten. Andere Hits wie PUBG könnten hier als Alternative herhalten. Jedoch gibt es beim Free to Play Battle Royale-Nachfolger PUBG New State auch einen Haken.

Free Fire: Kahlschlag im Mega-Shooter – Entwickler nimmt über eine Million Cheater Hops

Wie es mit Cheatern und Hackern zukünftig bei Free Fire weitergeht, wird sich zeigen. Eines hat der Publisher aus Singapur bewiesen: Wer schummelt, wird bestraft. Womöglich könnten daher in den nächsten Monaten weitere Spieler-Accounts Hops genommen werden. Wer jetzt von mobilen Spielen erst einmal die Nase voll hat, den könnte das kostenlose Spiele-Angebot für PS4- und PS5-Spieler interessieren: Sage und schreibe vier Gratis-Games können Abonnenten von PS Plus im März 2021 von Sony absahnen.

Rubriklistenbild: © 111dots Studio

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