Angst um größte Gaming-Messe

Fällt die Gamescom 2020 dem Coronavirus zum Opfer? Veranstalter reagieren

Möglichweise könnte auch die Gamescom 2020 dem Coronavirus zum Opfer fallen. Noch ist scheinbar nichts sicher und deswegen reagieren die Veranstalter.

  • Coronavirus hält die Welt in Atem. Zahlreiche Messen verschoben oder abgesagt.
  • Gamescom 2020: Müssen Spieler mit einem Ausfall der Messe rechnen?
  • Erste Veranstaltungen auf dem Gamescom-Gelände mussten bereits verschoben werden.

Köln - Die Ausbreitung des Coronavirus ist derzeit nicht zu verhindern. Bereits über 250 Fälle von Infizierten wurden alleine in Deutschland verzeichnet. Zahlreiche Messen und Veranstaltungen mussten bereits abgesagt, bzw. verschoben werden. Nun könnte auch die in Köln ansässige Gamescom 2020 davon betroffen sein. 

Gamescom 2020: Wie groß ist der Einfluss des Coronavirus auf die Messe? 

Die Gamescom in Köln ist die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele, gemessen nach Ausstellungsfläche und Besucheranzahl. 

Schon seit 2009 findet die gigantische Veranstaltung auf dem Gelände der Koelnmesse statt. Jährlich verzeichnet das Event zahlreiche Besucher im Bereich von über 370.000, Tendenz steigend. Auch in diesem Jahr soll die Gamescom wieder stattfinden, jedoch könnte das Coronavirus der Messe einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Spieler zeigen sich besorgt über die aktuellen Vorkommnisse.

Bereits in der Vergangenheit wirkte sich das Coronavirus negativ auf die Gaming-Branche aus. Nicht nur, dass bereits E-Sport Turniere, wie das erste offizielle PUBG-Turnier in Berlin abgesagt* werden mussten, auch entfernten Unternehmen wie Epic Games Spiele aus dem eigenen Gaming-Store*. Zahlreiche Flüge wurden bereits gecancelt, Supermärkte leiden zudem unter immensem Warenmangel im Bereich Verpflegung sowie Hygiene und die Panikwelle scheint aufgrund anhaltender Infektionen nicht zu stoppen. 

Gamescom 2020: Veranstaltungsort bereits vom Coronavirus betroffen 

Die Sicherheitsmaßnahmen wurden in den vergangenen Wochen deutlich erhöht. Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, mussten Entwickler und Veranstalter in den sauren Apfel beißen und bereits seit mehreren Monaten geplante Events kurzerhand verschieben oder komplett absagen. Nun könnte es auch die im August stattfindende Gamescom erwischen. Grund hierfür ist die Verschiebung der internationalen Eisenwarenmesse, welche ursprünglich Anfang diesen Monats stattgefunden hätte, nun aber um ein komplettes Jahr nach hinten verschoben wurde.

Die Gamescom 2020 wäre nicht das erste abgesagte Event auf dem Gelände der Koelnmesse.

 Das genannte Event hätte ebenfalls auf dem Gelände der Koelnmesse, also demselben Standort der Gamescom, stattgefunden. Doch auch die FIBO, die weltweit größte Fitness-, Wellness- und Gesundheitsmesse, wurde um ein halbes Jahr verschoben. Gemeinsam mit der Koelnmesse sucht der Veranstalter Reed Exhibitions einen geeigneten Nachholtermin für das Event: 

“Diese Entscheidung haben wir uns nicht leichtgemacht; unsere Kunden, Partner und das FIBO-Team haben unglaublich hart an dieser Veranstaltung gearbeitet. Obwohl es enttäuschend ist, die Veranstaltung zu verschieben, ist es unerlässlich, dass wir der Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten Priorität einräumen. Unser Ziel bleibt es, allen Ausstellern und Besuchern der FIBO den besten Nutzen zu bieten." 

Weiterhin teilte der Veranstalter die Infos auf dem offiziellen Twitter-Account:

Gamescom 2020: Wie reagiert der Veranstalter auf das Coronavirus?

Die schlimmste Angst der Gamer könnte sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen tatsächlich bewahrheiten. Auch wenn die Gamescom erst zwischen dem 25. und 29. August 2020 stattfindet und es noch einige Zeit bis dahin ist, erweist es sich eine Verschiebung keineswegs als unrealistisch. Spieler bleiben also weiter im Dunkeln, denn bislang hat sich der Veranstalter nicht zur Sachlage geäußert und auch auf der offiziellen Website der Gamescom findet sich weiterhin folgende Information:

"Der Ticket-Shop zur gamescom steht dir hier ab Frühjahr 2020 zur Verfügung."

Wie der Stand der Verbreitung bzw. Eindämmung des Coronavirus im Spätsommer aussehen wird, kann derzeit schlecht abgeschätzt werden, es bleibt also abzuwarten was die Zeit mit sich bringt und wie der Veranstalter reagiert. Die Electronic Entertainment Expo (E3), ebenfalls eine der größten Messen für Gamer weltweit, hält sich mit einer offiziellen Ankündigung gleichermaßen zurück. Auch aus Los Angeles, wo die größte Fachbesuchermesse der Welt alljährlich stattfindet, gibt es noch keine Nachrichten zu einer etwaigen Verschiebung – und das obwohl der Ausbruch des Coronavirus in LA erst kürzlich als Notlage deklariert worden ist.

Es wurden bereits einige andere Gamer Messen auf der Welt* aufgrund des Coronavirus abgesagt oder verlegt. Die Gamescom wäre damit nicht die erste verschobenen Messe. Dennoch reagieren Aussteller auf die Corona-Krise mit ihren eigenen Maßnahmen. Hardware-Gigant Razer beispielsweise erweiterte die Produktion nun um Atemschutzmasken, um dem Virus den Kampf anzusagen.

Ein bekanntes Spiel wurde in China nun aufgrund des Coronavirus verboten*. Mit einem anderen können Gamer jetzt doch Forscher auf der ganzen Welt bei der Suche nach einem Heilmittel unterstützen*. 

Derweilen bringt eine bekannte TikTokerin mit einer Coronachallenge* alle Fans zum Ekeln. 

*ingame.de ist Teil des bundesweiten Redaktionsnetzwerkes des Ippen-Digital-Zentralredaktion.

Quelle: ingame.de

Rubriklistenbild: © dpa / Oliver Berg

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