"Pokemon Go"-Entwickler setzen auf AR-Brillen
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«Pokemon Go»-Entwickler setzen auf AR-Brillen

Mit Gaming-Smartphones zockt es sich gleich besser

  • Roberto Quentin
    vonRoberto Quentin
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Der App-Markt gibt immer mehr her. PUBG Mobile, Arknights oder Grand Theft Auto San Andreas stellen hohe Ansprüche an Spieler und ihre mobilen Geräte.

Dabei ist es wenig verwunderlich, dass die Nachfrage nach speziellen Gaming-Smartphones anzieht. Doch auf welchen Handys lässt es sich besonders gut spielen und was ist beim Kauf wichtig. Wir von ingame.de haben die Antwort.

Smartphones zum Zocken auf Platz 1

In den vergangenen Jahren haben sich Smartphones ordentlich gewandelt. Zwar wurde schon immer am kleinen Display gedaddelt – das, was heute jedoch möglich ist, stellt bereits PS Vita oder Nintendo 3DS in den Schatten. Das Gerät, das überwiegend für die Navigation und das Fotografieren genutzt wurde, zeigt sich heute bei Jugendlichen und Erwachsenen in puncto Gaming äußerst beliebt. Ein Großteil spielt lieber eine Runde am Handy als die Konsole oder den PC anzuwerfen. Bei einer Umfrage aus dem Jahr 2017 durch den Branchenverband Bitkom kam das Smartphone als Spieleplattform mit 74 Prozent auf Platz eins. Abgeschlagen mit 26 Prozent rangierten Handhelds wie der 3DS oder die PS Vita auf dem letzten Platz.

«Pokemon Go»-Entwickler setzen auf AR-Brillen

Doch wie am Gaming-PC, den laut besagter Umfrage 52 Prozent ganz klassisch zum Zocken nutzen, gibt es auch bei den Smartphones gehörige Unterschiede in der Leistung. Somit ist es schlicht nicht mit jedem Gerät möglich, die geliebten Games zu spielen. Insofern braucht es ein passendes Handy. Um hier eine Auswahl treffen zu können, muss erst einmal geklärt werden, was Mobile Gaming eigentlich ist.

Highend-Gaming und Casula Games

Generell lassen sich die App-Games grob in zwei unterschiedliche Kategorien unterteilen. So gibt es zum einen anspruchsvolle Titel, die eine Qualität auf Konsolen-Niveau mitbringen. Zum anderen sind da die Casual Games. Der Großteil der Nutzer von Handys als Spieleplattform setzen dabei auf Mobile Games der zweiten Kategorie. Das ist letztendlich für viele entsprechend praktisch, denn Spiele wie Walking Dead: Road to Survival, Clash Royale oder Pokémon GO benötigen keine besonders anspruchsvolle Hardware. Somit laufen diese Apps auch auf durchschnittlichen Geräten, was die Leistungsfähigkeit betrifft. Dennoch sind auch hier technische Mindestanforderungen gegeben. So hat Pokémon Go zwar keine hohen Anforderungen, setzt jedoch ein Gyroskop voraus.

Bei der ersten Kategorie hingegen, sind die technischen Voraussetzungen deutlich höher. Dafür tummeln sich hier Titel wie Asphalt 9, PUBG Mobile oder FIFA Mobile. Die Spiele können zwar auch auf schwächeren Geräten laufen, jedoch ist es dazu nötig, eine niedrigere Auflösung zu wählen sowie Effekte, die die Grafik aufwerten, zu deaktivieren. Zudem wird der Spieler dennoch mit Rucklern leben müssen. Dabei wird der eine oder andere Neustart des Smartphones nicht ausbleiben. Letzteres wird im Übrigen stets dann empfohlen, wenn das Handy langsamer wird. Doch nicht immer ist ein Neustart auch sinnvoll oder gar hilfreich.

Was ist beim Kauf eines Gaming-Smartphones zu beachten?

Ist der Gedanke ein wertiges Handy für das perfekte Spielerlebnis zu kaufen gefallen, sollte klar sein, das dies finanzielle Mittel von mindesten 500 Euro voraussetzt. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Günstiger fährt auf den ersten Blick, wer das Smartphone, wie das Samsung Galaxy S20 zusammen mit einem Mobilfunkvertrag kauft. Dabei entstehen zwar ebenfalls einmalige Gerätekosten, diese sind jedoch deutlich niedriger als der reine Kaufpreis. Über den Vergleich verschiedenen Mobilfunkanbieter lässt sich so schnell und zuverlässig ein Handy finden, das den Ansprüchen des Mobile Gamings gerecht wird.

Wer abseits von Android sucht, muss neidlos anerkennen, dass hier die Geräte von Apple mit den eigenen Prozessoren über alle Zweifel erhaben sind. Diese landen in Benchmark-Tests schnell vor der Konkurrenz von Android. Selbst ältere Modelle können hier eine gute Wahl sein. Dabei sollte man auch auf das Handy-Zubehör wie Hüllen oder Cover achten, da diese unbedingt spieltauglich sein sollten.

Bei den Prozessoren verwenden die meisten Android-Geräte Qualcomm-Chips der Snapdragon-Reihe. Einzig Huawei und Samsung setzen auf eigene Kreationen. Dabei weisen die unterschiedlichen Prozessoren durchaus große Unterschiede auf. Gerade im Bereich der Performance gibt es spezifische Optimierungen. Das liegt an dem Umstand, dass die Hersteller ihre Geräte an das Betriebssystem von Google anpassen.

Arbeitsspeicher

Neben dem Betriebssystem und dem Prozessor spielt ebenfalls der Arbeitsspeicher sowie der reguläre Datenspeicher eine große Rolle. Generell kann gesagt werden: je höher der RAM, desto besser die Performance. So reichen im Alltag etwa vier Gigabyte. Wer hingegen PUBG Mobile spielen will, der sollte sich besser ein Handy mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher zulegen.

Mindestens ebenso wichtig ist der Gerätespeicher. Denn Spiele wie Fortnite und Co. benötigen ordentlich Platz neben dem Betriebssystem. Alles unter 64 Gigabyte Speicher ist somit zu wenig. Empfohlen sind 128 Gigabyte. Zwar kann der interne Speicher dank microSD-Karten meist erweitert werden. Das verlangsamt jedoch unter Umständen das System, da große Datenmengen ständig aus dem externen Speicher geladen werden müssen.

Display und Auflösung

Sinnvoll sind eine möglichst hohe Auflösung und ein großes Display. Optimal sind hier FullHD mit 1.920 × 1.080p und einer Bilddiagonale, die irgendwo zwischen 5,5 und 6 Zoll liegt. Damit ist dann auch sichergestellt, dass die Steuerelemente vernünftig erreicht werden und genug Platz für den Rest der Anzeige bleibt.

Energieversorgung

Gerade der Akku wird beim Mobile Gaming extrem beansprucht. Daher ist alles unter 3.000 Milliamperestunden zu wenig. Insofern ist diese Kapazität ein guter Richtwert, um sich am Markt zu orientieren.

Da das Potenzial, das im Zocken am Handy steckt, der Branche bekannt ist, kommen immer mehr Smartphones auf den Markt, die die technischen Voraussetzungen für das Highend-Gaming mitbringen. Ein gut geplanter Kauf kann sich somit lohnen.

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