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God of War Ragnarök: Producerin von Fans heftig belästig

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Von: Daniel Neubert

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Fans hoffen, dass God of War: Ragnarok noch dieses Jahr erscheint. Doch jetzt hat eine Producerin des Spiels die Ungeduld der Fans heftig zu spüren bekommen.

Los Angeles – Das Santa Monica Studio ist eines der größten Entwicklungsstudios, welches an Exklusivtiteln für die Marke PlayStation arbeitet. Im März 2018 veröffentlichte das Team mit dem Reboot von God of War ein von Kritikern und Spielern gefeiertes Werk. Im Sommer 2020 wurde mit God of War Ragnarök die Fortsetzung des Titels für PS5 angekündigt.

Titel des SpielsGod of War Ragnarök
Release (Datum der Erstveröffentlichung)9. November 2022
Publisher (Herausgeber)Sony Interactive Entertainment (SIE)
SerieGod of War
PlattformPS4, PS5
EntwicklerSanta Monica Studio
GenreAction-Adventure

God of War: Ragnarok – Cinematic Producerin wurde online sexuell belästigt

Was ist passiert? Estelle Tigani ist die Cinematic Producerin hinter God of War: Raganrok. Tigani arbeitet seit acht Jahren in der Games-Industrie und war zuvor unter anderem bei Disney und Activision, wo sie an bekannten Titeln wie Call of Duty: Black Ops 4 arbeitete. Gerüchten zufolge soll der Release von God of War: Ragnarök noch Ende 2022 bevorstehen, jedoch wurde bisher kein offizielles Datum bestätigt. Tigani wurde jetzt offenbar Opfer von sexueller Belästigung, als unbekannte ihr online Dic Pics schickten und sie aufforderten, das Release-Datum des Spiels zu verraten. Tigani machte anschließend die Belästigung auf ihrem Twitter-Profil öffentlich.

Wie reagieren die Menschen auf Twitter unter dem Posting?

Unter ihrem Post zeigten sich die Follower mit Estelle Tigani solidarisch. Im Kommentarbereich wird der sexuelle Übergriff scharf verurteilt.

Einordnung: Dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von vermeintlichen Fans über das Internet belästigt und bedroht werden, ist leider kein Einzelfall mehr. Oft führen Nebensächlichkeiten und Kleinigkeiten im Netz zu Shitstorms, wie beispielsweise das Charakterdesign des Gottes Thor in God of War Ragnarök, der im nächsten Teil auftauchen wird. Dabei ist auffällig, dass gerade Personen aus der Fangemeinde von God of War in der Vergangenheit online immer wieder übergriffig und ausfallend wurden.

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God of War Ragnarok: Trailer des PlayStation Showcase © Sony

Erst im vergangenen Monat wurde die Autorin Alanah Pearce nach der Verschiebung von God of War Ragnarök Opfer einer Hass-Welle und Drohungen. Das veranlasste Chefentwickler Cory Barlog dazu, sich schützend vor seine Mitarbeiterin zu stellen und sie zu verteidigen. So reiht sich der Fall von Estelle Tigani in eine lange Liste von Übergriffen ein, in denen Entwicklerinnen und Entwickler Opfer von Hass und Belästigungen wurden.

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum

Auch wenn sich Täter durch die vermeintliche Anonymität im Netz oft erstmals in Sicherheit wiegen, ist es wichtig, sich zu wehren. Falls ihr Opfer von sexueller Belästigung oder Hatespeech im Internet werdet, habt ihr verschiedene Möglichkeiten, euch zu wehren. Mithilfe von dickstinction.com könnt ihr Dickpics innerhalb weniger Minuten zur Anzeige bringen und unter meldestelle-respect.de Bedrohungen und Hatespeech im Netz melden.

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