Neue Hoffnung für die GRID-Reihe

GRID Legends angespielt: Vielversprechender Arcade-Racer mit Netflix-Flair

  • VonSven Galitzki
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Racing-Fans aufgepasst: Wir konnten das neue Rennspiel GRID Legends von Codemasters schon jetzt anspielen. Kann es überzeugen? Hier unsere ersten Eindrücke.

Southam, England – Mit GRID Legends erscheint am 25. Februar 2022 der neueste Ableger der beliebten Rennspiel-Reihe von Codemasters – und die haben sich bei diesem Projekt so einiges vorgenommen. Spieler erwartet ein dickes Paket, das so gut wie für jeden Geschmack etwas bietet, sofern man auf Rundkurse und nicht nur auf Open-World-Racing à la Forza Horizon 5 steht. Doch kann das Spiel, das auf dem Papier echt klasse klingt, auch überzeugen? Wir durften GRID Legends bereits vorab anspielen und schildern euch hier unsere Erfahrungen.

Name des SpielsGRID Legends
Release25. Februar 2022
PublisherElectronic Arts (EA)
SerieGRID
EntwicklerCodemasters
PlattformXbox One, Xbox Series X und S, PS4, PS5, Windows-PC
GenreRennspiel

GRID Legends: Das bietet der neue Acade-Racer

Diese Inhalte bietet GRID Legends: Nach einem durchwachsenen Vorgänger hat sich Codemasters mit GRID Legends für ihr neuestes Projekt nun einiges vorgenommen – und „einiges“ heißt eine ganze Menge! GRID Legends soll nämlich der bisher umfangreichste und größte Teil der Reihe werden. Fans bekommen Motorsport en masse geboten – hier die wichtigsten Eckpfeiler:

  • mehr als 130 Fahrzeuge aus 9 verschiedenen Kategorien direkt zum Launch – darunter Tourung-Cars, GT-Fhrzeuge, Open-Wheeler, Elektor-Autos und sogar Trucks
  • 22 Strecken bestehend aus 9 Straßenrennen und 13 Circuits, die insgesamt 143 unterschiedliche Routen bieten
  • 9 versschiedne Modi – darunter Drift, Head to Head, Multi-Class, Rundkurs oder Elimination
  • 8-10 Stunden langer Story-Modus „Driven to Glory“ im Stile einer Dokumentation
  • technisches und optisches Schadensmodell
  • Race Creator: Eine Art Editior, in dem Spieler ihre eigenen Erfahrungen wie Rennen oder Events kreieren können.
  • bis zu 22 Spieler im Multiplayer
  • Crossplay zwischen allen Plattformen und auch Cross-Generation-Play
  • starke Performance auf Next-Gen-Konsolen: Natives 4K und bis zu 120 FPS auf der PS5 und der Xbox Series X, kostenloses Next-Gen-Upgrade
  • Lenkrad-Support, umfangreiche Fahrhilfen, Replay-Funktion
  • keine Mikrotransktionen

Schaut euch hier Gameplay an: Falls ihr von GRID Legends noch nichts gehört oder gesehen habt – Hier bekommt ihr einen guten ersten Eindruck vom Spiel:

Besonders cool: Der Story-Modus „Driven to Glory“ lässt euch über eine Saison die Geschichte eines Underdogs erleben, der von einem Neuling zum Weltmeister aufsteigt. Das Ganze ist spürbar stark von der erfolgreichen Netflix-Doku „Drive to Survive“ inspiriert und ist ebenfalls im Stile einer modernen, interaktiven Dokumentation aufgezogen – mit Interviews, Live-Footage oder choreographierten Events abseits der eigentlichen Gameplay-Action.

Zwar konnten wir diesen Part des Spiels noch nicht ausprobieren, doch das, was wir bisher darüber erfahren haben, sieht durchaus vielversprechend aus und macht Lust auf mehr.

Kurzum - Das erwartet euch: Seid ihr bereits ein Fan oder Kenner der Reihe, dann erwartet euch kurzum mehr von all dem, was die GRID-Reihe bisher ausmachte und was viele daran mögen – Racing-Action pur, bloß größer und auch bei dem, was wir sehen konnten, besser, als die Vorgänger.

Interessiert ihr euch generell für Arcade-Racer, wo jeder einfach direkt einsteigen und losfahren kann, wo aber auch Profis durchaus auf ihre Kosten kommen und eine Herausforderung geboten bekommen, dann bekommt ihr als Serien-Neuling das bisher umfangreichste GRID-Erlebnis und das aktuell so ziemlich aussichtsreichste Arcade-Rennspielerlebnis, wenn ihr eher auf Circuits und nicht auf Open World steht.

GRID Legends: Mehrere Corvettes liefern sich einen Kampf auf der Strecke

GRID Legends angespielt – Unser Eindruck

Beim Anspielen konnten wir GRID Legends nicht in vollem Umfang und finalen Zustand testen, sondern durften uns in einem frühen PC-Build austoben. Dieser umfasste dabei einige vorgefertigte Events mit einer beschränkten Auswahl an Autos und Strecken Auch mit dem Race Creator durften wir ein wenig herumspielen.

Nichtsdestotrotz war auch diese Erfahrung bereits vielversprechend und lieferte schon mal einen guten ersten Eindruck davon, was uns im Hinblick auf Gameplay ab Februar erwartet. Denn auch in dieser Version machte GRID Legends bereits eine Menge Spaß und sah dabei auch ansprechend aus.

Das sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der Anspiel-Session:

  • lief erstaunlich gut
  • ansprechende Optik mit allerlei schicken Effekten (auf der Strecke und bei Autos – abseits der Strecke nicht immer hübsch, beispielsweise die Zuschauer)
  • fantastisches Fahrgefühl (bei den meisten Autos)
  • spürbar unterschiedliches Handling bei verschiedenen Fahrzeugen
  • spaßige Modi
  • spektakuläre Crashes
  • endlich mal eine gute, lernende K.I., gegen die es Spaß macht, zu fahren. Spannende Rennen – keines glich dem anderen. Kein Rubberbanding
  • gutes Strecken-Design
GRID Legends: Auch bei den Open-Wheelern gehts heiß her

GRID Legends in der Praxis – Fazit: Sollten am Ende alle Elemente wie Story, Multiplayer und Race Creator nahtlos ineinander greifen und die Entwickler dem neuen GRID Legends an der ein oder anderen Stelle in der verbleibenden Zeit bis zum Release noch etwas Feinschliff verpassen, dann könnte uns im Februar endlich mal wieder ein guter GRID-Ableger und eine echte Arcade-Rennspielperle erwarten. Der von vielen Fans so erhoffte und herbeigesehnte Befreiungsschlag für die beliebte Rennspiel-Serie aus dem Hause Codemasters ist mit GRID Legends so greifbar wie lange nicht mehr.

Rubriklistenbild: © Codemasters

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