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Immer verbunden: Tipps gegen lästige Internetpannen beim Gaming

Internetpannen sind immer lästig, stören aber insbesondere beim Gaming. Das gilt vor allem dann, wenn bei einem Spiel Geschwindigkeit und Präzision gefragt sind.

Deswegen besteht eine wichtige Aufgabe darin, Internetpannen von vornherein zu vermeiden und sicherzustellen, dass eine zuverlässige Internetverbindung immer gegeben ist. Das ist bereits über die Wahl der korrekten TAE-Dose möglich. Außerdem muss ein hochwertiger Router vorhanden sein. Störungen beim WLAN sind ebenso zu vermeiden wie Überlastungen des Systems. Nicht zuletzt sind die Kanalauswahl und die Nutzung der Cloud für eine ungestörte Internetverbindung relevant.

Besonders beim Zocken ist ein stabiles Internet wichtig

Die Wahl der passenden TAE-Dose

Wie hoch die verfügbare Internetgeschwindigkeit ist, hängt unter anderem vom gewählten Anschluss ab. In einer Wohnung oder einem Haus gibt es nämlich häufig verschiedene TAE-Dosen, die jeweils andere Geschwindigkeiten bereitstellen. So gibt es eine Hauptdose und mehrere Nebendosen. Für eine optimale Internetgeschwindigkeit und damit weniger Störungen beim Gaming ist es wichtig, den Router oder Splitter an die Hauptdose anzuschließen.

In einigen Fällen ist nicht klar ersichtlich, bei welcher TAE-Dose es sich um die Hauptdose handelt. Das liegt daran, dass diese nicht immer klar beschriftet sind. In einem solchen Fall führt kein Weg daran vorbei, die einzelnen Dosen einmal auszuprobieren. Hierfür wird der Router nach und nach an die einzelnen TAE-Dosen angeschlossen und geprüft, an welcher die größte Geschwindigkeit verfügbar ist.

Immer verbunden: Tipps gegen lästige Internetpannen beim Gaming

Tipp: Nach erfolgreichem Test sollten die TAE-Dosen beschriftet werden, um in Zukunft immer genau zu wissen, welches die Hauptdose ist.

Die Auswahl des passenden Routers

Wie gut die verfügbare Internetverbindung ist und wie selten es zu Störungen kommt, hängt insbesondere von der Wahl des passenden Routers ab. Dieser sorgt dafür, dass ein Netzwerk eingerichtet wird und eine Kommunikation unterschiedlicher Geräte innerhalb dieses Netzwerks möglich ist. Hierfür stellt der Router mittels einer IP-Adresse eine Verbindung zwischen den Geräten im Netzwerk und dem jeweiligen Internetprovider her. Somit können Daten ausgetauscht werden, was zum Beispiel beim Gaming extrem wichtig ist.

Damit ein Router all dies leisten kann, muss er einige Technologien und Features mitbringen. Bei der Auswahl des passenden Modells sollte auf Qualität gesetzt werden. Hierdurch ist sichergestellt, dass der Router mit modernen Methoden arbeitet und es seltener zu Internetpannen kommt. Außerdem muss geklärt werden, für welche Verwendungszwecke der Router gedacht ist. So eignen sich für das Gaming und einen kabellosen Internetzugang andere Modelle besser als für Büroarbeiten im Homeoffice über eine LAN-Verbindung. Welcher Router für welchen Bereich am besten geeignet ist, wird auf routertest.net ausführlich erläutert.

Wichtige Auswahlkriterien bei einem Router

  • der Anschluss (DSL, Kabel, Glasfaser oder LTE)
  • ·     die Übertragungsraten
  • ·     mit welchen Standards arbeitet der Router
  • ·     ist das Gerät DFS tauglich?
  • ·     soll der Router kabellos genutzt werden?
  • ·     die Geschwindigkeit des WLANs
  • Hindernisse und Störungen beim WLAN vermeiden

Hindernisse und Störungen beim WLAN vermeiden

Gaming über das WLAN bietet eine größtmögliche Flexibilität. Es werden keinerlei Kabel für das Spielen verwendet und der Rechner kann nahezu überall in der Wohnung eingesetzt werden. Allerdings können durch einen Funknetzwerk Internetpannen auftreten, die den Spielspaß reduzieren. So gibt es beispielsweise verschiedene Hindernisse, die das Netz abschirmen. Hierzu gehören unter anderem Möbel und Wände. Wenn sich der Router also im Wohnzimmer befindet, kann es möglich sein, dass im Schlafzimmer kein oder nur ein geringes Signal ankommt. Das wirkt sich negativ auf die Geschwindigkeit aus.

Es gibt verschiedene Strategien, um diesem Problem zu begegnen. So ist es immer sinnvoll, wenn sich der Router in unmittelbarer Nähe zum Rechner befindet. Hierdurch wird die Idee des WLANs und des unabhängigen Spielens jedoch konterkariert. Stattdessen kann mit einem sogenannten Repeater oder einer Signalübertragung über das Stromnetz gearbeitet werden. Hierdurch wird das WLAN-Signal verstärkt und Weitergeleitet. Auf diese Weise ist es sogar möglich, mehrere Stockwerke zu überbrücken, ohne dass nennenswerte Einbußen bei der Signalqualität zu verzeichnen wären.

Überlastungen des Systems verhindern

Man kann sich das vom Router zur Verfügung gestellte Signal als eine Art Kuchen vorstellen. Je mehr Geräte auf den Router zugreifen, desto kleiner ist das Kuchenstück, das jeder einzelne Nutzer abbekommt. Deswegen ist es wichtig, das Netz keinesfalls zu überlasten und sicherzustellen, dass nur solche Geräte im Netz vorhanden sind, die auch aktuell gebraucht werden.

Wenn Computer mit dem Internet verbunden sind, obwohl sie gerade nicht gebraucht werden, verringert das die Signalstärke. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, das jeweilige Gerät zu trennen, um so den anderen Teilnehmern im Netz mehr Geschwindigkeit zukommen zu lassen. Wer sich also mit dem Gaming beschäftigt, sollte beispielsweise den Arbeitsrechner aus dem Netz nehmen.

Auf die Kanalauswahl achten

Eine Fähigkeit von Routern besteht darin, Signale über unterschiedliche Kanäle weiterzugeben. Hierdurch besteht die Möglichkeit, aktiv Einfluss auf die Internetgeschwindigkeit zu nehmen. Wenn mehrere Geräte einen Kanal nutzen, um Signale zu übertragen, wird es schnell eng. Entsprechend reduziert sich die Internetgeschwindigkeit. Wenn hingegen parallel verschiedene Kanäle zum Einsatz kommen, haben alle eine schnelle Verbindung und können das Gaming ungestört genießen.

Gerade in Ballungszentren ist es daher wichtig, genügend Abstände zu den Kanälen zu halten, die von den WLANs im Umfeld genutzt werden. Eine gute Orientierung bei der Kanalauswahl ist hierbei, immer fünf Kanäle Abstand zu halten. Wenn die Nachbarn also beispielsweise Kanal 1 für die Datenübertragung nutzen, sollte man selbst auf Kanal 6 setzen. Hierbei ist aber zu beachten, dass einige WLAN-fähige Geräte nur bis Kanal 11 arbeiten können. Sollte es nicht möglich sein, die notwendigen Abstände einzuhalten, sollte der Kanal gewählt werden, der das stärkste Signal liefert.

Achtung: Einige Router arbeiten mit DFS (Dynamic Frequency Selection) und wählen immer den Kanal, der am wenigsten belastet ist. Damit dies funktioniert, muss die Gegenstelle in der Lage sein, das Signal über diesen Kanal zu funken.

Technologien aus der Cloud nutzen

In der Gaming-Branche ist aktuell einiges in Bewegung. So arbeiten Hersteller mit Nachdruck daran, Technologien bereitzustellen, die ein Gaming aus der Cloud ermöglichen. Hierdurch ist es möglich, unabhängig von einer bestimmten Konsole zu spielen und beispielsweise von unterwegs auf eine Xbox oder eine Playstation zuzugreifen. Für solche Technologien ist es noch wichtiger, eine zuverlässige und stabile Internetverbindung zur Verfügung zu haben. Wer also in der Cloud spielen und die Vorteile diese Art des Gamings nutzen möchte, sollte insbesondere auf eine störungsfreie Internetverbindung achten.

Rubriklistenbild: © pixabay

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