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Inaktiv spielen – was und warum?

Immer mehr dieser Browserspiele strömen nun auf den Spielemarkt und versprechen alles was Neues: nie mehr lange rumklicken und Gegner in langen Kämpfen besiegen, um am Ende nur ein klein wenig an Erfahrung einheimsen zu können. Im Jargon wird dies als „idle gaming“ bezeichnet, man gewinnt also auch dann an Erfahrung und Rohstoffen hinzu, wenn man gar nicht selber aktiv ist. Kann es sein, dass sich hier eine neue Generation an Spielen und Spielern entwickelt, die eigentlich gar keinen Bock mehr auf aktives Spielen haben? Oder ist das nur ein weiterer kleiner Trend auf der Ebene der kurzen Minispiele für Android und Co?

Nichts tun – und dennoch gewinnen

Das Spielkonzept ist dabei denkbar einfach. Man macht einfach nichts und sieht dennoch dabei zu, wie der eigene Charakter immer besser wird. Mit nur wenigen Einstellungen kann man also den Helden dazu bringen, schnell an Erfahrung zu gewinnen, damit man dann irgendwann schnell und leicht die richtig großen Gegner angreifen kann. Das mag auf den ersten Moment spannend klingen, denn wer hat an sich wirklich die Zeit, sich intensiv nur mit einem einzigen Spiel zu befassen? Da die Smartphones immer bessere Ausrüstungen haben, kann man also auch eine Menge an Spielen speichern, ohne dass was passieren kann. Dadurch kommen immer weniger Menschen auf die Idee, sich loyal für lediglich ein Spiel zu entscheiden. Daher ist es nur verständlich, wenn es manchmal zu lange dauert, schnell voranzukommen. Mit dem kundenfreundlichen Konzept des jungen „idle gaming“ scheint hier Abhilfe zu kommen.

Allerdings scheinen sich hier die Macher auch ein wenig auf den Posten „Glück“ zu verlassen. Denn Spiele wie jene haben oft eine Art Casino Faktor. Werden sie von der Masse angenommen oder nach nur wenigen Runden Spielzeit wieder fallengelassen. Denn die meisten der Spieler – und mögen sie noch so inaktiv sein – bevorzugen stets ein Spiel, welches nicht allzu fordernd ist, aber gleichzeitig genug Spieltiefe ermöglicht. Wenn man sich komplett zurücklehnen kann um dem Spiel selber beim Spielen zuzugucken, dann zeugt das nur teilweise von einer sehr guten Spielidee. Allerdings ist es noch zu frisch, um sich wirklich eine Meinung bilden zu können. Denn der Markt ist dynamischer denn je und fast täglich kommt Neues hinzu.

Mobiles Spielen immer relevanter

Allerdings scheinen die Entwickler durchaus einen Riecher für die richtige Plattform gefunden zu haben. Denn nachweislich ist mobiles Spielen besonders in der Altersgruppe von 21 bis 30 derzeit beliebter als noch die Konsolengeneration von 30+. Schnelle und kurze Spiele, ideal für einige Runden auf dem Weg zur Arbeit oder Uni sind genau das, was die Spieler wollen. Das Book of Dead ist etwa ein solches Spiel, welches nicht viel Erfahrung bedarf und in kurzen schnellen Runden zu überzeugen weiß. Zumal man hier auch immer noch selber aktiv ist, das prägt das Verständnis von guten Spielen mit spannender Grafik.

Sich zurückzulehnen, um nicht mal selber aktiv zu spielen ist also beliebe nicht für jeden Gamer etwas, allerdings sollte man es durchaus mal ausprobieren. Denn nur so kann man dann wirklich eine Meinung bilden.

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