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(K)eine Kleinigkeit: Mikrotransaktionen in AAA-Games

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Aus dem Mobile-Gaming-Bereich und in Free-to-play-Titeln auf PCs und Konsolen sind sie nicht mehr wegzudenken: Mikrotransaktionen. Mittlerweile tauchen sie aber zunehmend in Vollpreistiteln auf. Da stellt sich die Frage: Was soll das?

Warum Mikrotransaktionen?

Diese Frage ist – vermeintlich – schnell beantwortet: Entwickler und Publisher wollen mit ihren Games schließlich Geld verdienen. Baut man Mikrotransaktionen in die Titel ein, kann man so auch nach dem Release zusätzlich zum Verkaufspreis Einnahmen erzielen. Im Kern mag das der Hauptgrund sein, am Ende ist es aber doch nur die halbe Wahrheit.

Die andere ist folgende: So gut wie jedes Vollpreisspiel, das Mikrotransaktionen und Freispiele wie bei casinokomplett.com beinhaltet, ist entweder ein reines Multiplayerspiel oder hat zumindest eine große Mehrspielerkomponente. Genau das kostet auch nach Release eine Menge Geld – schließlich müssen in den meisten Fällen dafür Server bereitgestellt werden; außerdem erwarten die Spieler heutzutage, dass ein Spiel nach Erscheinen weiterentwickelt wird: Bugfixes, Balancing-Patches, neue Inhalte sollen her – und am besten natürlich kostenlos. Diese Erwartungshaltung ist aber erfahrungsgemäß unrealistisch.

Klar, für die meisten Games mit Multiplayerfokus hat sich längst das berüchtigte "Katze im Sack"-Season-Pass-Modell etabliert, bei denen man praktisch einen Aufpreis zahlt, aber dafür künftige Erweiterungen umgehend und ohne weitere Kosten nutzen kann. Einige Spiele warten zusätzlich dazu auch noch mit Mikrotransaktionen auf.

Das "Wie" entscheidet

Vielen Gamern ist das zu viel des "Guten". Vor allem dann, wenn die Entwickler erst behaupten, ihr Spiel werde völlig ohne Mikrotransaktionen auszukommen, sich dann aber nach Release doch noch umentscheiden (Hallo, Destiny).

Auch die Mikrotransaktions-Politik von Ubisoft bei dem im Februar erschienenen "For Honor" kam nicht gut an. Zwar kann man sich theoretisch alle Inhalte, wie etwa Ausrüstung, kosmetische Gegenstände und seit dem Season 2-Update auch neue Charaktere, selbst erspielen – allerdings verdient man so wenig von der Ingame-Währung (Stahl), dass sich der Zeitaufwand dafür kaum lohnt. Stahl gibt es daher auch gegen Echtgeld. Um sich alle erspielbaren Inhalte zu kaufen, muss man allerdings weit über 800 Euro auf den Tisch legen. Ubisoft erntete dafür harsche Kritik und reagierte: Man kann sich mittlerweile leichter Stahl erspielen – die Echtgeld-Preise aber blieben gleich.

Ultimate Team-Mikrotransaktionen

Dass es auch besser geht, zeigt z.B. Electronic Arts mit den Ultimate-Team-Sammelkarten-Modi für Sportspiele. In FIFA 16 gaben Spieler innerhalb nur eines Jahres 650 Millionen Dollar für Kartenpacks aus. In der Hoffnung, dass sich vielleicht ein Christiano Ronaldo im Pack befindet, investierten manche Spieler Tausende von Euro. Allerdings beträgt die Wahrscheinlichkeit, CR7 zu ziehen, je Pack 1:150.000. Da macht es schon mehr Sinn, beim Lottospielen im Internet sein Glück zu versuchen. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit auf sechs Richtige dabei noch deutlich geringer, aber immerhin kann man beim Lotto echtes Geld gewinnen. Und wenn es klappt, kann man die gewonnene Kohle gleich wieder für Mikrotransaktionen ausgeben. Oder auch nicht.

Trotzdem nehmen die Spieler die Ultimate-Team-Mikrotransaktionen an, ohne sich großartig darüber zu beschweren. Das mag auch daran liegen, dass ihnen nur genau ein Spielmodus zur Verfügung steht. Wer keine Lust darauf hat, kann auch andere Modi spielen, in denen alle Spieler freigeschaltet sind – man wird also nicht gezwungen, zusätzlich Geld in die Hand zu nehmen. Und wer die Wahl hat, ist offensichtlich zufriedener. Ähnlich sieht die Sache bei Games aus, bei denen man Lootboxen für Echtgeld erwerben kann, deren Inhalt aber ausschließlich kosmetischer Natur ist (Overwatch, COD, Gears of War 4): Auch hier gibt es vergleichsweise wenig Beschwerden seitens der Spielerschaft.

Zu den Klassikern bei Mikrotranaktionen gehören auch Online Casinos und damit ihr wenigstens bei der Auswahl nicht pokern müsst, gibt es so hilfreiche Seiten wie casinokomplett.com, die euch durch die Dunkelheit geleiten, wenn ihr mal den Faden verloren habt.

Mikrotransaktionen kann man natürlich trotzdem per se schlecht finden – das bringt aber nicht viel. Denn man wird man sich an sie gewöhnen müssen – eine Rückkehr zum alten "einmal zahlen, alles bekommen" wird es nicht geben.

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