Kosten beim Gaming: Womit Gamer rechnen müssen
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Kosten beim Gaming: Womit Gamer rechnen müssen

Kosten beim Gaming: Womit Gamer rechnen müssen

Zocken am PC oder auf der Konsole macht nicht nur Spaß, es kann auch ein echtes Hobby werden. So manch einer macht dieses Hobby sogar zum Beruf. eSports gewinnt auch hierzulande immer mehr an Bedeutung, allerdings haben auch diese Spieler irgendwann mal klein begonnen. Und standen womöglich vor der Frage, wie teuer das Gaming eigentlich ist. Was braucht es dafür? Mit welchen Ausgaben müssen Gamer zu Beginn, zwischendurch und dauerhaft rechnen? Dieser Artikel schaut sich die Investitionen in den Spaß einmal an.

Anschaffungskosten

Ein Fußballer braucht Fußballschuhe, ein Tennisspieler den Tennisschläger und ein Reiter ein Pferd. Auch ein Gamer kommt ohne eine Ausstattung nicht aus, wobei die Kosten für diese variieren kann. Es gibt allerdings fixe Grundkosten:

  • Gaming-PC – wer am PC zocken möchte, der sollte gleich zu Beginn in einen ordentlichen Gaming-PC investieren. Die Geräte können durchaus an die 1.500 Euro kosten, allerdings sind sie die Ausgabe wert. Wer selbst Geschick, Vermögen und Wissen sein Eigen nennt, der kann sich einen solchen Computer selbst zusammenstellen. Allzu viel Geld lässt sich auf diesem Weg jedoch nicht sparen; die Ersparnis wird vom eigenen Aufwand und der investierten Zeit aufgefressen.
  • Konsole – Spielkonsolen sind deutlich günstiger. Je nach Konsole und Ausstattung sollten bis zu 600,00 Euro veranschlagt werden. Das Problem an den Konsolen ist, dass sie oft nicht herstelleroffen hergestellt werden. Das bedeutet, dass tatsächlich nur Spiele, die Hersteller X bietet, gezockt werden können – für andere Games ist eine weitere Konsole notwendig.

Das Problem mit den Spielekonsolen kann heute aber oft über das Internet umgangen werden. Da die Konsolen den Internetzugang erlauben, können Gamer durchaus auf Gamingplattformen zocken. Dafür lassen sich Konsolen, anders als ein Computer, nicht nachträglich aufrüsten. Schreitet die Technik stark voran und erfordern die Spiele immer mehr Leistung, muss die Konsole erneuert werden. Bei einem guten PC werden schlichtweg einzelne Teile erneuert.

Laufende Kosten

  • Spieler 1 – er erwirbt ein Spiel und spielt dieses solange durch, bis er absolut perfekt in jeglicher Situation ist. Erst nun wird ein neues Game erworben.
  • Spieler 2 – er kauft durchaus mehrere Games auf einmal und spielt sie. Zwischendurch wird zu einem anderen Spiel gewechselt oder wieder zu einem alten Spiel zurückgegangen. Grundsätzlich schafft er beständig neue Spiele an.
  • Spieler 3 – er nutzt Online-Plattformen und erwirbt nur selten Spiele. Das sind oft diejenigen, die ihm im Stream so gut gefielen, dass er sie nun im Regal stehen oder in der Cloud wissen möchte.

Alle drei Spieler haben rein bezüglich der Ausgaben für die Spiele völlig unterschiedliche Kosten. Nicht ganz so divers verhält es sich hinsichtlich einer gerne ignorierten Ausgabe:

  • Stromkosten – es macht einen Unterschied, ob daheim ein Laptop hin und wieder eingeschaltet wird oder ob ein Gamer täglich über Stunden mit dem Zocken beschäftigt ist. Beim Jahresverbrauch wird der Spielbetrieb auffallen.
  • Licht – viele Zockersessions reichen bis in die Nacht hinein. Auch die Beleuchtung muss nun in den Verbrauch gerechnet werden.

Ein günstiger Stromtarif hilft diesbezüglich natürlich weiter und ist nicht allein für Gamer interessant. Es lohnt sich stets, einen Strompreisvergleich durchzuführen. Plattformen wie Stromvergleich.de helfen dabei, stets up-to-date zu bleiben und besonders günstige Tarife in Anspruch zu nehmen. 

Equipment 

Das Zubehör rund ums Gaming schlägt ebenfalls mit Kosten zu Buche. Glücklicherweise erweisen sich einige Ausstattungsteile als überaus haltbar:

  • Monitor/TV – ob Gaming-PC oder Konsole: Das Bild muss auf einen Bildschirm übertragen werden. Grundsätzlich sind große Bildschirme sinnvoll, um wirklich ins Spiel eintauchen zu können. Konsolen werden meist am TV angeschlossen, wobei es ratsam ist, zum Zocken einen gesonderten Fernsehbildschirm zu verwenden. Dieser Tipp hilft gerade denjenigen, die nicht alleine leben.
  • Maus und Tastatur – theoretisch ist es möglich, mit einer handelsüblichen Maus und einer einfachen Tastatur am PC zu zocken. Die Gerätschaften werden allerdings nicht lange durchhalten und bieten oft nicht die Schnelligkeit und Reaktion, die bei Games notwendig ist. Eine gute Spiele-Tastatur kostet um die 100 – 200 Euro, hält aber, je nach Spieleverhalten, auch nicht über Jahre. Bei den Mäusen sieht es ganz ähnlich bezüglich der Haltbarkeit aus. Welche Tastatur oder Maus für einen selbst passend ist, sollte unbedingt in einem Geschäft ausgetestet werden. Das falsche Equipment sorgt für schmerzenden Sehnenscheiden statt für Freude am Spiel.
  • Controller – es kann sich auch lohnen, die zur Konsole zugehörigen Controller gegen bessere Modelle auszutauschen.
  • VR-Brille – immer häufiger basieren Spiele auf der VR-Technik. Der Vorteil ist, dass die Brillen selbst als Konsole dienen und diese nicht unbedingt benötigt wird. Allerdings sind die Anschaffungskosten hoch: ab 500,00 Euro aufwärts sind einzuplanen. Tipp: Auf offene Modelle achten, die zugleich TV-Streaming ermöglichen.
  • Sitzgelegenheit – gerade PC-Gamer sollten massiv in einen ordentlichen Stuhl investieren. Reine Computerstühle eignen sich zum Gaming nicht, da die Körperhaltung bei der PC-Arbeit eine ganz andere ist, als die beim Gaming. Zudem sitzen Gamer wesentlich länger. Wertvoll sind ergonomische Stühle, deren Bestandteile immer ein wenig wackeln, sodass sich der Gamer ständig bewegt. Dies beugt Rückenschmerzen vor.

Welche Ausstattungsmittel tatsächlich benötigt werden, hängt vom Spieler und dem Umfeld ab. Wer überwiegend aus Spaß an der Freude zocken möchte, aber von sich weiß, dass er nicht täglich stundenlang spielen wird, der braucht natürlich keinen speziellen Gamingstuhl oder besonders teure Tastaturen. Ploppt im Hinterkopf allerdings der Wunsch auf, in den eSports einzusteigen, so sollte die Ausrüstung haltbar und langlebig sein.


Fazit – der Einstieg ist teuer

Wie bei vielen Hobbys ist auch der Einstieg in das Gaming teuer. Aquarianer wissen es, denn bis der erste Fisch im Wasser schwimmt, sind locker tausend Euro Minimum über die Ladentheke gegangen. Beim Online-Gaming steht allerdings das eigene Vorhaben mit im Raum und entscheidet über die Kosten. Grundsätzlich sollte niemand an einem guten PC sparen, denn wer hier vorab zu sehr auf den Preis achtet, der kauft am Ende doppelt. Die laufenden Kosten lassen sich gut im Griff halten, beim Equipment spielen erneut die eigenen Ambitionen eine tragende Rolle.

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