The Legend of Zelda: Aonuma gegen VR

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Virtual Reality, ein Phänomen, welches seit längerem "das Thema" schlechthin innerhalb der Gaming Industrie ist. Kein Wunder also, dass Eiji Aonuma, Produzent des neuen "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" und somit derzeitig einer der interessantesten Leute von Nintendo, sich einigen Fragen bezüglich der neuen VR-Technik stellen musste. Seine Meinung zu diesem Thema scheint sehr eindeutig zu sein: Die The Legend of Zelda-Reihe sei ungeeignet für den Einsatz von Virtual Reality. Wieso empfindet er so und wie begründet er dies?

Der Aonuma scheint die Tage vor dem Release von Zelda auch keine Verschnaufpause zu bekommen. Gerade erst kürzlich musste er sich zu der neuen Sprachausgabe äußern, die immer noch von alteingesessenen Fans kritisch betrachtet wird.  Er verriet, dass die anfängliche Annahme, dass nur die großen und epischen Cutscenes eine gesprochene Vertonung erhalten würden, falsch sei. Jede Cutscene wird vertont sein, egal wie groß oder klein sie sein möge. Hierzulande werden wir das Spiel selbstverständlich mit einer deutschen Vertonung erhalten.  Fans, die es lieber mit englischer Sprachausgabe erleben wollen, müssen lediglich die Systemsprache ihrer Switch auf Rnglisch umschalten.

VR passt einfach nicht

Seine Begründung für das schlechte Zusammenspiel von VR und The Legend of Zelda ist ziemlich simpel. Der Reihe würde ein entscheidendes Detail verloren gehen, falls es zu einer Implementierung von VR kommen würde. Seine Worte zu diesen Thema waren: "Wisst ihr: Eines der interessantesten Elemente der Zelda-Spiele ist doch die Tatsache, dass man sieht wie Link wächst und wie er sich entwickelt. In VR würde man Link nicht länger sehen. Stattdessen würdet ihr die Welt aus eurer Perspektive sehen. Und das hätte nur noch wenig mit Zelda zu tun."

Damit hat Aonuma recht. Es wäre nicht mehr das gleiche. Denn schließlich ist es nicht unser Abenteuer, das Böse aus Hyrule erneut, zu verbannen, es ist Link's Abenteuer, bei dem wir ab dem 3. März Zeuge sein dürfen.

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