The Legend of Zelda: Weitere Infos zur Wii U-Version

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The Legend of Zelda-Fans können es gar nicht mehr erwarten. Seit auf der diesjährigen E3 vor ein paar Monaten angekündigt wurde, dass das neueste Spiel des bekannten Franchises mit einer riesigen Open World daherkommen soll, sehnen sich Fans nach jedem neuen Informationshäppchen. Entwickler Eiji Aonuma kredenzte uns nun ein paar davon in einem Interview mit der EDGE.

The Legend of Zelda im Wandel der Zeit

Wie immer hält sich Aounuma dabei sehr vage. Dennoch haben wir an dieser Stelle seine Aussagen für euch  übersetzt. Los geht es mit einem Statement Aonumas bezüglich der Frage, welche Schwierigkeiten es bei der Umsetzung und Übertragung des linearen Konzeptes auf das Open-World-Setting gäbe:

„Im ursprünglichen The Legend of Zelda gab es keinen klaren Weg, um den Hauptcharakter zu seinem Ziel zu bringen. Wir haben dem Spieler selbst anvertraut, einen eigenen Weg zu finden. Als sich das Spiel später zu einem eigenen Franchise ausdehnte, wurden Aufbau und Struktur der Welt immer komplexer – besonders mit der Einführung von 3D. Das nötigte uns dazu, den Spieler in die richtige Richtung zu lenken. Dementsprechend wurde der Verlauf der Spiele immer linearer.“  

Back to the Roots

Beim neuen The Legend of Zelda für die Wii U will man laut Aonuma aber wieder zu den Wurzeln zurückkehren:

„Um wieder eine ähnliche Erfahrung wie früher zu kreieren, müssen wir dem Spiel einen simplen Aufbau geben, den die Spieler intuitiv verstehen und nachvollziehen können. Wenn wir das tun, ist es sehr wichtig, das wir dafür sorgen, dass jeder Aspekt und jeder Teil des Spiels sich realistisch anfühlt und das diese Komponenten miteinander verbunden sind, damit es nicht künstlich wirkt“  

Aonuma nach, ist dieses Vorhaben nur dank der Hardwarepower der Wii U überhaupt zu erreichen:

„Wir können das dank den Eigenschaften der Wii U-Hardware erreichen, aber um ein wirklich tiefes Verständnis für die Spielewelt zu entwickeln, brauchen wir außerdem eine realistische Karte, die die Welt detailgetreu abbildet. Das GamePad ist sehr gut dafür geeignet, eine solche darzustellen und Spielern notfalls auch einen Hinweise bezüglich ihres nächsten Ziels zu geben. Ich denke wir können mit Sicherheit sagen, dass diese Innovationen in unserem neuen Spiel nur dank der Wii U-Hardware möglich und umsetzbar sind. “

Gute Aussichten

Später erwähnt die Edge außerdem noch, dass viele Spielefirmen bereits gezeigt haben, wie eine gute Open-World gemacht werden muss. Sie fragte in diesem Zusammenhang, was getan werden kann oder muss, damit das neue The Legend of Zelda ähnlich gut wie Ocarina of Time wird. Eiji antwortete darauf folgendermaßen:

„Die Innovation einer weitläufigen Open-World kann in gewisser Weise als Rückkehr zu den Wurzeln der Serie betrachtet werden. Aber während wir jetzt zu den Wurzeln zurückkehren, bringen wir all die Dinge und Erfahrungen mit,  die wir aus den bisherigen The Legend of Zelda-Teilen über die ganze Zeit hinweg gelernt und gemacht haben. Das wird uns dabei helfen, neue und aufregende Gameplay-Möglichkeiten zu kreieren.“      

Wir dürfen also gespannt sein…

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