Lootboxen-Debatte: Slowene startet Petition

  • INGAME Redaktion
    VonINGAME Redaktion
    schließen

Die verflixten Lootboxen

Das Lootboxen nicht zu den beliebtesten Inhalten in Videospielen gehören, haben wir bereits vergangene Woche festgestellt.  Doch nun wurde von einem Slowenen, namens "Lovro Pirjevec" auf Change.org der nächste Schritt eingeleitet. Eine , an das Entertainement Software Rating Board (kurz ESRB) gerichtete Petition soll die Verbannung von Lootboxen nach sich ziehen.

Allgemein spricht er sich dafür aus, dass es nicht sein könne, dass man echtes Geld für Ingame Credits zahlt und diese dann für etwas ausgibt, bei dem man nicht weiß, ob man es haben möchte. Er verweist auf mehre Definitions-Websites laut denen Gambling als "Riskante Tätigkeit, mit Hoffnung auf das gewünschte Ergebnis" bezeichnet wird.

ESRB gibt Statement

Aktuell lautet das offizielle Statement der ESRB zu dem Thema Lootboxen "Auch wenn es etwas mit Glück zu tun hat, bekommt der Spieler immer Spielinhalte aus diesen Kisten!". Dies schließt natürlich ungewollte Inhalte, die quasi wertlos sind nicht aus. Er zieht daraus den Schluss,dass frustrierte Spieler, die mehr echtes Geld für Ingame-Credits ausgeben, wenn sie verloren haben, kein Glücksspiel betreiben.

Das wäre Gleichzusetzen damit, zu sagen, dass man jemanden der Geld an Spielautomaten verliert und aus Frust Kredite aufnimmt, nicht als Glücksspieler bezeichnet.

Die Lösung dieses Problems, um zu verhindern, dass auch Minderjährige an so etwas herangeführt werden ist simpel. Der Slowene fordert ein USK 18 für alle Spiele, in denen solche zufällig basierten Inhalte enthalten sind.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare