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Matter, Gadgets, Quantum Dots: Die Trends der CES

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Thinkvision-VOIP-Monitor T24mv-30 von Lenovo
Ein Home-Office-Spezialist: Der Thinkvision-VOIP-Monitor T24mv-30 von Lenovo kommt mit hochauflösender Kamera, vielen Anschlüssen, Lautsprechern und Mikrofonen. © Lenovo/dpa-tmn

Krieg, Pandemie, Inflation: alles schlecht für's Geschäft. Die Technikmesse CES will da etwas Optimismus fürs neue Jahr verbreiten. Mit Trends, die schon 2023 am Markt zu finden sein sollen.

Las Vegas/Berlin - Die CES versucht das Comeback. Nach Corona-bedingtem Sprung in die Virtualität und einer zaghaften Messe 2022 erwarten die Veranstalter 2023 bis zum 8. Januar wieder rund 100 000 Fachbesucher und Aussteller. Und um diese Themen geht es ab dem 5. Januar.

Und das wird noch mehr werden, sagt Analyst Mainelli voraus. Die Tech-Unternehmen versuchten, Software-as-a-Service nicht nur im Geschäfts-, sondern auch im Privatkundenbereich zu etablieren. Ein Programm für eine monatliche Gebühr zu mieten, während es laufend modernisiert wird, mag vielen günstiger erscheinen, als es zu einem hohen Preis einmalig zu kaufen.

Samsung und LG etwa zeigen Computerbildschirme für Büro und Gaming mit OLED-Technik. Beim Samsung Odyssey OLED G9 etwa auch im extrabreiten und gebogenen Curved-Format mit einem Seitenverhältnis von 32:9. Andere Hersteller setzen weiter auf integrierte Home-Office-Displays. Etwa Lenovo mit drei Thinkvision-Monitoren (T27hv-30, T24mv-30 und T24v-30). Sie haben hochauflösende Kameras, viele Anschlüsse, Lautsprecher und Mikrofone für Videokonferenzen integriert.

Damit die flachen Fernseher auch gut klingen, gibt es neue Soundbars. LG zeigt in Las Vegas zwar „nur“ OLED-Fernseher (ohne QD), bietet dafür aber noch eigene Soundbars an, die sich per Wowcast-Funk komplett drahtlos mit dem LG-TV verbinden lassen sollen. Apropos drahtlos: Mit dem OLED TV M3 zeigt LG auch einen Fernseher, der das Bild komplett drahtlos von der Empfangsbox zugefunkt bekommt.

Matter, so Klöß, wird dem Smarthome im Jahr 2023 weiteren Aufschwung geben. Auch aus ganz aktuellen Gründen. „Vor dem Hintergrund des Energiesparens wird 2023 Technik eine zentrale Rolle spielen, über die wir unseren Energiebedarf reduzieren können.“

Samsungs Odyssey OLED G9
Breiter Brummer: Samsungs Odyssey OLED G9 spannt und krümmt sich auf 49 Zoll. © Samsung/dpa-tmn

Also Bühne frei für Smart-Home-Lösungen mit smarten Heizungen und Thermostaten, Automatisierungen und mehr. Die erkennen dann, wann man wie lüftet und heizt oder kennen schon das Wetter und können von selbst die Heizung runterregeln.

Andere verrückte Dinge sind Schuhboxen von LG mit einstellbarer Beleuchtung, um die Lieblingssneaker in Szene zu setzen oder ein Sensorsystem von Whithings, das Urinproben direkt in der Toilette analysieren kann. Acer zeigt außerdem einen Schreibtisch, mit dem man strampelnderweise Strom erzeugen kann. Genau das Richtige für das Homeoffice-Hamsterrad. dpa

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