Online-Banking
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Einer Studie zufolge erledigen 56 Prozent der Gefragten, ihre Bankgeschäfte online.

Immer mehr digital

Mehrheit erledigt Bankgeschäfte nicht in der Filiale

In der Pandemie haben sich die Bankgeschäfte verändert. Einer Studie erledigen das viele online. Hier zeigt sich auch, worauf dabei Wert gelegt wird, und worauf nicht.

Frankfurt/Berlin - Die Mehrheit der Bankkunden in Deutschlanderledigt Geldgeschäfte einer Umfrage zufolge inzwischen hauptsächlicham PC oder Smartphone.

„Die Pandemie hat dem Online-Banking einenkräftigen Schub verschafft. Unsere aktuelle Umfrage zeigt: Bereits 56Prozent der Befragten wickeln ihre Bankgeschäfte in erster Linieonline oder per Smartphone ab“, fasste der Hauptgeschäftsführer desBundesverbandes deutscher Banken (BdB), Christian Ossig, dieErgebnisse der jetzt veröffentlichten Erhebung zusammen. Zuvorhatten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe darüber berichtet.

Gut ein Drittel (35 Prozent) der etwas mehr als 1000 vom InstitutKantar befragten Erwachsenen nutzt demnach einen Computer oder Laptopfür Kontoabfragen und Überweisungen. 21 Prozent machen dies vor allemüber eine App auf dem Smartphone. Ein Viertel (25 Prozent) bevorzugtnach eigenen Angaben den Gang an den Schalter in der Filiale.

Sicherheit hat Priorität

Bei den 18- bis 29-Jährigen ist der Anteil derjenigen, dieBankgeschäfte vor allem mobil erledigen, mit 48 Prozent besondershoch. Fast genauso hoch mit 45 Prozent ist bei den über 60-Jährigender Anteil derjenigen, die der Filiale die Treue halten.

Am Wichtigsten ist Bankkunden bei der Wahl ihres Kanals der Umfragezufolge, dass sie ihre Geldgeschäfts sicher erledigen können (84Prozent). Der persönliche Kontakt mit dem Personal in der Bank oderSparkasse ist der Mehrheit demnach nicht so wichtig (41 Prozent).Mehr als 60 Prozent der Befragten halten Online-Banking für sehrsicher oder sicher. 30 Prozent haben Bedenken. dpa

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