Spiel, Spaß und Spanung

Messgeräte: Worauf kommt es an und wie sichere ich mich?

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Messgeräte sind sehr vielseitig. Doch welches Gerät benötige ich für welche Arbeit und was muss ich sonst noch beachten um sicher zu arbeiten?

Spiel, Spaß und vor allem Spannung! Denn ohne Spannung funktioniert nichts. Doch wie kann ich mir sicher sein, dass mein Gerät oder meine zusammengebaute Konstruktion wirklich sicher und der Stromstärke gewachsen ist?

Das richtige Messgerät ist entscheidend

Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten in Form von Messgeräten. Nach DIN VDE 0100 Teil 600 müsst ihr tatsächlich nach jeder Neuerrichtung eines elektronischen Stromkreises verschiedene Test durchlaufen wie beispielsweise die richtige Polung bei Labornetzgeräte. Bewegen wir uns nun im Bereich der Phasenverschiebung, beispielsweise, wenn ihr einen Umspanner nachgebaut habt. (Verschiedene Bausätze dafür kann man mittlerweile überall im Internet bestellen) benötigt ihr Oszilloskope. Oszilloskope unterscheiden sich nicht nur durch ihre Bauweise, sondern auch durch die Einstellungsmöglichkeiten. Der richtige Winkel der Phasenverschiebung kann nur im richtigen Messrahmen dargestellt werden, also Augen auf bei der Oszilloskop-Wahl.

Saubere Verarbeitung ist das A und O

Selbstverständlich bestimmt nicht nur das Messgerät, ob eure Anlage tatsächlich funktioniert. Saubere Verarbeitung sowohl Werkseitig als auch von euch selbst ist nicht nur ein netter Bonus, sondern das wichtigste Element der Elektrotechnik. Eine erschwerte Fehlersuche durch unübersichtliche Verdrahtung ist eher ein kleineres Problem als Herzkammerflimmern nach einem Schlag von 230 Volt mit einer Amperezahl jenseits der verträglichen Grenze. Bestellt ihr beispielsweise eine Platine solltet ihr euch gleich ein Mikroskop kaufen, um die Lötstellen genau zu überprüfen. Gerade in der Mikroelektronik kann die Brücke zwischen verschiedenen Lötpunkten die komplette Platine abrauchen lassen.

Feste Montage

Natürlich könnt ihr keine Platinen ohne zusätzliche Schutzhüllen etc. herumliegen lassen. Allein die Gefahr für Haustiere und Kinder wäre zu groß. Deshalb ist es wichtig eine feste und gerade Montage mithilfe von Waagen und eine IP Schutzklasse zu erfüllen. Eine IP Schutzklasse beschreibt den Sicherheitsklassenstandard über den das Gerät verfügt. Diese Klassen umfassen neben Berührungs- und Staubschutz auch die Wasserdichte der einzelnen Hüllen oder Ummantelungen.

Sicherheit steht über Allem

Es ist unheimlich wichtig, die richtigen Sicherungen zu wählen, bevor ihr zum ersten Mal Spannung auf euer System gebt. Sonst können Bauteile, Platinen, aber auch angeschlossenen Geräte schwere Folgen davontragen. Hier ist die Schleifenimpedanz zu beachten. Das bedeutet das die Sicherungen nicht von niedrig zu hoch, sondern von hoch zu niedrig in Reihe installiert werden.

Selbstverständlich solltet ihr, bevor ihr Fehler behebt oder nachbessert die fünf Sicherheitsregeln beachten:

  1. Freischalten
  2. Gegen wiedereinschalten sichern
  3. Spannungsfreiheit feststellen
  4. Erden und kurzschließen
  5. Benachbarte, unter Spannung stehende Gegenstände abdecken und abschranken.

Jeder Hobbyelektroniker sollten in jedem Fall die Risiken kennen, die selbst das Messen mit sich bringen kann. Bevor ihr euch also ins Arbeiten stürzt, informiert euch über die Risiken und sichtet die Schaltpläne.

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