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Minecraft: Twitch-Star gibt Cheating zu – Fans verteidigen ihn bis aufs Blut

Bekannter Minecraft Twitch-Star gibt zu, Cheats genutzt zu haben. Die Empörung ist groß. Fans verteidigen ihn monatelang aggressiv gegen Skeptiker.

Stockholm – Erst wurde einem bekannten Twitch-Star Cheating vorgeworfen und nun bekennt sich dieser dazu. Nach monatelangem Hin und Her gibt es endlich Klarheit. Seine Fans zweifelten die ganze Zeit nicht an seiner Unschuld und standen hinter dem Minecraft-Star. Um ihn zu verteidigen, überschreiten manche einige Grenzen und zeigen keine Hemmungen. Schreckliche Drohungen fliegen in das Postfach vom Gegnern des Streamers Dream.

VideospielMinecraft
Release (Datum der Erstveröffentlichung)17. Mai 2009
PublisherMojang Studios, Microsoft Studios
SerieMinecraft
PlattformXbox One, PS5, Switch, PC und diverse weitere
EntwicklerMojang
GenreOpen-World-Spiel, Rollenspiel

Minecraft: Twitch-Star bekennt sich zum Cheating bei Minecraft-Speedruns

Monatelange Vorwürfe und Diskussionen, ob nun etwas an den Anschuldigungen rund um das Cheaten dran ist, sind nun vorbei. Twitch-Star Dream gab nun zu, dass er bei Speedruns in Minecraft Cheats verwendet hat. Einige Moderatoren haben ihm vorgeworfen, dass seine Runs nicht möglich seien. Mit verschiedenen Grafiken und Statistiken haben sie den Vorwurf unterstützt. Hauptsächlich wurde der 21-jährige Streamer durch das von Mojang in Stockholm entwickelte Spiel Minecraft bekannt. Seine Minecraft Manhunt Serie auf Youtube und sein Minecraft Rollenspiel-Server Dream SMP verhalfen ihm zu seinem Ruhm. Aber nicht nur in Minecraft kommt das Cheating vor, auch andere Spiele sind davon betroffen.

Twitch-Star Dream gab das Cheaten in Minecraft in einem Pastebin Post zu. Dieser wurde mittlerweile vom Streamer selbst entfernt. Dort bestätigt er, dass bei mindestens sechs Livestreams auf Twitch eine unerlaubte Modifikation benutzt wurde. Anscheinend wurde erst ein neuer Entwickler eingestellt, welcher bei gewissen Modifikationen aushelfen soll. Einer dieser Mods erhöht die Spawn Rate von Gegenständen und Gegnern. Diesen benutze der Twitch-Star hauptsächlich nur in anderen Minecraft-Videos, aber angeblich nicht bei den Speedruns. Nun stellte sich heraus, dass diese Modifikation bei diesen dennoch aktiv war. Allerdings sei es nur ein Unfall gewesen, da Dream keine Ahnung hatte, dass ein solches Programm im Hintergrund ablief.

Minecraft: Nach Cheating-Vorwürfen – Fans vom Twitch-Star verteilen Todesdrohnungen

Fans verfolgen mit Leidenschaft ihre Idole und stehen hinter diesen, egal was kommen mag. Auch die Anhänger von Dream stärkten ihm auf eine spezielle Art den Rücken, als ihm monatelanges Cheating in Minecraft vorgeworfen wurde. Der Twitch-Star selbst hat sich vehement gegen die Anschuldigungen gewehrt, bis er es jetzt endlich zugegeben hat. Allerdings haben seine Fans oftmals keine Hemmungen und gehen dabei auch mal zu weit. Diese senden Todesdrohungen an Personen, die den Twitch-Star auch mal kritisieren. Dennoch versucht Dream diese Nachrichten nicht einfach stillschweigend im Raum stehenzulassen.

Dass seine Fans Todesdrohungen verschicken, scheint keine einmalige Sache gewesen zu sein. Es erreichte schon das Ausmaß, dass auf Twitter ein Hashtag trendete, der gegen das toxische Verhalten von Twitch-Star Dreams Community schießt. Im März 2021 schaffte es der #canceldreamstans große Aufmerksamkeit zu erzielen. Dies passierte alles nach einem Tweet von Awesome Nintendo Facts, in dem dieser behauptet, dass die Beliebtheit des Minecraft-Stars unverdient sei. Daraufhin erhielt der Twitter-User einige Todesdrohungen von Dreams Fans. Der Trend #canceldreamstans kam dann ins Rollen, als Awesome Nintendo Fans auf diese unerwarteten Nachrichten reagierte. Bei einem „Stan“ handelt es sich um einen Stalker-Fan, welcher oftmals ein toxisches Verhalten an den Tag legt.

Minecraft: Twitch-Star Dream gibt Cheating zu.

Nicht nur die Fans vom Twitch-Star werden dabei kritisiert, auch Dream selbst. Dieser reagiert auf die Todesdrohungen, die seine Anhänger oftmals verteilen. Seine Community würde dabei viel zu weit gehen und er selbst unterstütze die Drohungen nicht. In dem monatelangen Hin und Her sind diese gegen jede Person angegangen, die Zweifel an den Speedruns von Dream hatte. Dennoch können solche vereinzelten, extremen Fälle nicht für die ganze Community stehen. Dennoch wirft der Skandal trotzdem ein schlechtes Licht auf Dream und seine Fans. Auch innerhalb anderer Spiele-Communities ist ein toxisches Verhalten von Spielern:innen vorhanden. Auch Riot Games geht jetzt aktiver gegen ausfallende Spieler:innen in Valorant vor.

Rubriklistenbild: © Mojang/Pixelbay/Instagram Dream (Montage)

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