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Mobiles Spielen - Eine Erfolgsgeschichte

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Marco Kruse

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Mobiles Spielen ist so populär wie nie. Nicht nur in der kalten Jahreszeit, wo man ohnehin die meiste Zeit im Haus verbringt, wird an der Konsole oder am PC gespielt, sondern nun auch im Garten, im Park oder auf der Straße. Videospiele begeistern die Menschen schon lange nicht mehr nur an heimischen Geräten, sondern es wird mehr und mehr auch unterwegs gedaddelt. Doch wo wird überhaupt gespielt, woher kommt der große Erfolg von Candycrush & Co. und wie wird gespielt?

Wo spielen die Menschen?

Heute wird praktisch überall und zu jeder Zeit gespielt. Wie eine Umfrage von Gutscheinsammler gezeigt hat, nehmen mittlerweile sogar etwa 80% der Deutschen ihr Smartphone mit auf die Toilette. Hier werden zwar auch E-Mails und SMS beantwortet oder sogar virtuelle Shopping-Touren unternommen (16% der Smartphone-Zeit auf der Toilette wird mit Einkaufen verbracht), aber es wird auch reichlich gespielt. Gleiches gilt für praktisch jeden Lebensumstand. Egal, ob im Restaurant, im Bus oder der Bahn, unterwegs oder sogar im Auto - das Handy wird von vielen ständig griffbereit gehalten und insbesondere die Generation der Free-2-Play-Spiele, die mit zwischenzeitlichen Wartezeiten verbunden sind, tragen dazu bei, dass immer mal wieder schnell in das Spiel geschaut wird - wurde ich angegriffen? Wie steht's um meine Ressourcen und was machen die Highscores? Diese Entwicklung ist unaufhaltsam und kann - insbesondere im Falle der Verwendung beim Autofahren oder zu Fuß im Straßenverkehr - auch sehr gefährlich werden. Eindrucksvoll, aber auch erschreckend deutlich zeigt sich dies am tragischen Beispiel des Fahrdienstleisters, der aufgrund eines Handyspiels so abgelenkt war, dass zwei Personenzüge ineinander rasten und zwölf Menschen ihr Leben verloren.

Woher kommt der Erfolg der mobilen Spiele?

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Zum Großteil sind die Endgeräte selbst dafür verantwortlich, denn diese sind mittlerweile erschwinglich und bringen immer mehr Arbeitsspeicher sowie Grafik- und Prozessorleistung, wie eine Studie eindrucksvoll zeigt. Jedes noch so günstige Smartphone ist heutzutage in der Tage, komplexe und grafisch aufwändige Spiele abzuspielen. Dies war schlichtweg noch bis vor wenigen Jahren undenkbar. So hat heute jeder, der ein Smartphone besitzt, gleichzeitig auch eine kleine Spielkonsole in der Tasche. Diese Tatsache in Verbindung mit dem nahezu unerschöpflichen Umfang an Spielen verschiedenster Genres haben dazu geführt, dass heute wesentlich mehr Menschen Spiele spielen, als es vor der Smartphone-Zeit der Fall war, da es schlichtweg aufwändiger war. Gefühlt lässt sich heute jederzeit spielen, ohne bewusst Zeit dafür aufwenden zu müssen, denn jede noch so kurze Wartezeit lässt sich damit überbrücken. Das dies eine teilweise fatale Entwicklung - insbesondere für Kinder, die sich in Geduld üben müssen - dürfte jedem einleuchten.

Allerdings begann der Trend zum mobilen Spielen schon früher. Die Anfänge hat diese Bewegung Ende der 90er Jahre mit der Veröffentlichung des Gameboy in Japan genommen und der nächste Meilenstein wurde dann von Apple mit der Einführung des App Store gesetzt, denn nun waren mobile Spiele für jedermann jederzeit verfügbar.

Wie wird gespielt?

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Eine repräsentative Umfrage hat gezeigt, dass 85% aller Deutschen auf ihrem Smartphone spielen. Auf dem Tablet spielen immernoch mehr als die Hälfte aller mobilen Spieler. Erst dann kommen mobile Handheld-Konsolen wie die Playstation Vita oder die vor Kurzem veröffentlichte Nintendo Switch, die sowohl als Heimkonsole, als auch zum mobilen Spielen verwendet werden kann. Mit dieser technischen Innovation hat sich Nintendo genau an diesem Trend zum mobilen Gaming orientiert und eine eigens dafür zugeschnittene Konsole entwickelt. Die ersten Verkaufszahlen zeigen, dass Nintendo damit den Nerv der Zeit getroffen hat, denn die Absatzzahlen sind für das Unternehmen sehr zufriedenstellend und könnten sogar die guten Zahlen der Wii-Konsole noch übertrumpfen.

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