Erziehungsratgeber Ninja

Ninja: Streamer kämpft gegen toxisches Verhalten – Nimmt Eltern in die Pflicht

Streamer Ninja sorgt sich um die nachfolgenden Generationen. Im Interview fordert er Eltern zu einer achtsameren Erziehung auf, um toxisches Verhalten zu minimieren.

  • Tyler Blevins, besser bekannt unter „Ninja“ ist ein erfolgreicher Streamer* aus Amerika.
  • Auf der Online-Streaming-Plattform Twitch* hat er etwa 16,5 Millionen Follower.
  • In einem Interview fordert er Eltern dazu auf, bei der Erziehung ihrer Kinder achtsamer zu sein, um toxisches Verhalten von Usern in Online-Chats zu mindern.

Detroit, USA – Hasserfüllte oder rassistische Kommentare sind keine Seltenheit mehr auf einer Online-Streaming-Plattform wie Twitch. In einem Interview mit der New York Times geht der Streamer Tyler Blevins, bekannt unter dem Namen Ninja, auf das meist toxische Verhalten von Usern in Online-Chats ein. Dabei sieht er sich selbst nicht in der Verantwortung, etwas dagegen zu unternehmen. Vielmehr sieht Ninja den Grund für solches Verhalten weit tiefer sitzen, und zwar in der falschen Erziehung der User. Damit nimmt die Eltern in die Pflicht, ihre Kinder richtig zu erziehen.

Name der PlattformTwitch
EigentümerAmazon
Gründung6. Juni 2011
Sprachen28
Web-Adressehttps://www.twitch.tv/

Ninja: Streamer offenbart – toxisches Verhalten in Chats keine Seltenheit

Toxisches oder schädliches Verhalten in Online-Chats von Streaming-Plattformen äußert sich durch aggressive Kommentare und rassistische Beleidigungen, die die User von sich geben. „Ich denke nicht, dass es am Gaming liegt. Ich denke, es liegt an der Internet-Kultur“, so Ninja. Durch die volle Anonymität, die die User haben, kämen sie mit allem davon, ohne Konsequenzen aus ihrem Verhalten erwarten zu müssen: „Es gibt Leute, die sagen online rassistische Dinge, sind unglaublich aggressiv und bedrohen Frauen, ohne dafür bestraft zu werden.“ Durch die entstandene Internet-Kultur als Ganzes haben die User hinter ihren Bildschirmen laut Ninja das Gefühl, in Sicherheit zu sein und sich alles erlauben zu dürfen.

Ninja hat in seiner Laufbahn als Streamer* bereits eigene Erfahrungen mit toxischem Verhalten in Online-Chats von Streaming-Plattformen gesammelt. Während die meisten Spieler denken, dass seine Follower hauptsächlich Kinder sind, offenbart der aus Detroit stammende Streamer, dass das durchschnittliche Alter seiner Follower zwischen 18 und 27 Jahren liegt. Dementsprechend kann hier von kindlichem Fehlverhalten nicht mehr die Rede sein. Ninja sieht sich im Kampf gegen toxisches Verhalten nicht als Verantwortlichen, sondern schiebt die Pflicht auf die Eltern der User.

Ninja: Streamer sieht Eltern in der Pflicht beim Kampf gegen toxisches Chat-Verhalten

Das toxische Verhalten in Chats von Online-Streaming-Plattformen ist ein verbreitetes Problem. Ninja zufolge gibt es nur eine Möglichkeit, wie man dieses Problem in Zukunft vermindern kann: „Es kommt alles auf die Erziehung an.“ Eltern sollten dahingehend ihren Kindern besser zuhören, besonders wenn diese über Gaming reden. Nur so könnten sie ihre Kinder richtig kennenlernen und erziehen. Den Aussagen des Streamers nach ist die Erziehung und die Aufklärung über ein Thema, wie zum Beispiel Rassismus, von großer Bedeutung. Ansonsten sei das toxische Benehmen nicht verwunderlich, wenn die User erst auf einer Online-Plattform wie Twitch mit Rassismus in Kontakt kämen. Auch sexistische Debatten auf Twitch* könnten dadurch in Zukunft entfallen.

Ninja: Streamer kritisiert Chat-Verhalten – nun nimmt er Eltern in die Pflicht

Die oft böswillige Natur von Chats in Videospielen geht jedoch nicht einfach an Branchenvertretern wie Sony* und Microsoft* vorbei. Beide Unternehmen haben Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Spieler zu gewährleisten. So hat Sony eine umstrittene Funktion eingeführt, mit der PS5-Benutzer Party-Chats aufzeichnen und an Sony melden können. Nichtsdestotrotz macht Ninja in seinem Interview deutlich, dass toxisches Chat-Verhalten schon durch die richtige Erziehung vermindert werden kann. Damit stehen Eltern der User nun in der Pflicht, ihre Kinder auf den richtigen Weg zu führen. *ingame.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Benedikt Wenck

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