Nintendo: Iwata bleibt trotz Erkrankung noch ein Jahr

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Satoru Iwata, der seit 2002 als vierter Präsident über Nintendo herrscht, wurde auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre als Firmenchef bestätigt - trotz Absens wohlgemerkt. Der Man aus Nippon glänzte nicht etwa aus Jux mit seiner Abwesenheit, sondern weil er sich von einer Operation erholen musste. Eine Wucherung in einem Gallengang musste entfernt werden, und Iwata sich von der Operation erholen - als die Aktionäre ihm im Plenum auch in diesen Jahr ihr Vertrauen aussprachen.

Iwate wird davon wohl ziemlich erleichtert sein, ist doch das Vertrauen der Aktionäre in seine Person in den letzten Jahren stätig gesunken. Stimmten im Jahre 2011 noch 92.9% der Anteilseigner für den Japaner, waren es zwei Jahre später nur noch 77.3%. Trotz seiner Wiederwahl kann man davon ausgehen, dass es diesmal noch knapper als die Jahre zuvor für ihn ausgefallen ist. Schuld sind die mageren Verkaufszahlen der Wii U . Als Iwata die Erwartungen an diesen anpasste und deswegen die Verkaufsprognose der Konsole für dieses Fiskaljahr um 69 % beschnitt, reagierten Anleger alles andere als erfreut. Man munkelte, dass man ihn an der Spitze von Nintendo nicht mehr lange sehen würde, wird er doch dem Prinzip der Befehlskette entsprechend, als Chef für das Scheitern von Nintendo verantwortlich gemacht.

Und doch bleibt er fürs erste an der Spitze, und vielleicht ist ja dieses Jahr, das entscheidende Jahr, um ihn dazu verhelfen auch an der Spitze zu bleiben.Eines der zugstärk- sten Steckenpferde von Nintendo ist ja erst kürzlich an den Start gegangen. Die Rede ist von Mario Kart 8, dessen Anwesenheit wir mittels Community-Turnier gebührend feiern. Und nicht nur wir haben die Mutter aller Aracede-Rennspiele mit offenen Armen empfangen, sondern auch die Geldmagnaten, die sich an den Zwei Millionen verkauften Exemplaren erfreuen können. Vielleicht sehen die Aktionäre dies als Signal dafür, dass Iwata der richtige Man für Nintendo ist und geben ihn auch im nächsten Jahr ihren Segen.

Was meint ihr dazu? Ist Iwata eurer Meinung nach der Richtige, um den Karren aus den Dreck zu ziehen, oder meint ihr, dass, wie erst jüngst bei der Xbox One, das Führungspersonal wechseln sollte? Wie auch immer es um die Zukunft von Nintendo bestellt sein sollte - wir wünschen Iwata auf jeden Fall gute Besserung und ihr sicher auch.

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