Nicht auch noch die Switch

Nintendo Switch: Bald ausverkauft? Lieferengpässe bei Konsole bestätigt

  • Adrienne Murawski
    VonAdrienne Murawski
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Der Nintendo Switch droht demnächst ein Ausverkauf. Lieferengpässe in der Produktion der Konsole könnte es problematisch machen die Switch in den nächsten Monaten zu kaufen.

Update vom 11. Mai: Zuletzt sind die Preise für die Nintendo Switch enorm angestiegen. Fans vermuteten bereits, dass es womöglich an Lieferengpässen liegen könnte, wie das bereits bei anderen Konsolen der Fall ist. Nun hat Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa die Befürchtungen der Fans bestätigt.

Bei Amazon gibt es die Konsole jedoch noch zum UVP direkt zu kaufen.

Name der KonsoleNintendo Switch
HerstellerNintendo
TypHybride Spielkonsole
Generation8. Konsolengeneration
SpeichermediumSpielmodul, Flash-Speicher, microSDXC-Karte
Release03. März 2017

Switch kaufen: Nintendo-Präsident bestätigt Befürchtungen der Fans – „Können nicht so viel produzieren, wie wir möchten“

Erst kürzlich verkündete Nintendo die Umsatzzahlen für 2020. Insgesamt wurden wohl mehr als 28,83 Millionen Nintendo Switch-Konsolen weltweit verkauft. Gleichzeitig hat Nintendo auch seine geplanten Umsatzzahlen für dieses Jahr geteilt und möchte 2021 ähnlich hohe Stückzahlen verkaufen. Mit 25 Millionen verkauften Nintendo Switch-Einheiten plant der Konzern mit Sitz in Kyoto. Doch das könnte womöglich schwieriger werden als geplant.

In einer Pressekonferenz bestätigte Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa nun, dass auch die Nintendo Switch mit Produktionsproblemen zu kämpfen hat. Laut einem Bericht von Nikkei äußerte sich Furukawa wie folgt:

Aufgrund des weltweiten Mangels an Halbleitermaterialien können wir nicht alle Produkte herstellen, wie wir wollen. Wir tun alles, was wir können, aber die Unsicherheit über Produktionspläne nimmt zu.

Shuntaro Furukawa, Nintendo-Präsident

Die Verkaufsprognose von 25 Millionen Switch-Einheiten basiere außerdem auf der Annahme, dass Nintendo alle nötigen Teile und Materialien besorgen könne. Falls sich die Situation verändern würde, wird Nintendo wohl auch die Prognose anpassen. Eine Änderung der Situation ist jedoch nicht in Sicht, da sogar bereits Chip-Hersteller Alarm schlagen, dass die Nachfrage erst in einigen Jahren wieder abgedeckt werden kann.

Switch kaufen: Nintendo-Präsident bestätigt Lieferengpässe der Konsole

Erstmeldung vom 28. April: Hamburg – Eine Pandemie, die weltweit zu harten Lockdown-Maßnahmen und teilweise sogar zu Produktionsstopps und -ausfällen geführt hat. Eine erhöhte Nachfrage nach elektronischen Artikeln, wie Grafikkarten, Konsolen, Smartphones und Notebooks und die Blockade eines der wichtigsten und günstigsten Transportwege. All das kommt derzeit zusammen und trifft Gaming-Fans, die sich gerne eine Konsole kaufen möchten, mit geballter Ladung. Denn sowohl Sonys PS5, als auch Microsofts Xbox Series X sind restlos ausverkauft. Nun scheint auch die Nintendo Switch erste Lieferengpässe zu bekommen.

Nintendo Switch: Chipmangel betrifft gesamte Elektronikbranche

Konsolen-Käufer:innen raufen sich vermutlich langsam die Haare. Wer eine Next Gen-Konsole wie die PS5 oder Xbox Series X möchte, muss sich derzeit in Geduld üben. Denn sowohl Sony als auch Microsoft können die Nachfrage aktuell nicht abdecken. Einerseits weil die Nachfrage nach den neuen Konsolen wesentlich höher ist im Vergleich zu älteren Konsolen, andererseits weil es einige Probleme bei der globalen Produktion gibt. So schlug bereits der Chiphersteller TSMC Alarm, dass die Nachfrage nach den elektronischen Chips, die unter anderem auch in den Konsolen verbaut sind, wohl erst 2023 wieder vollständig abgedeckt werden kann.

Auch Microsoft kann den Bedarf nicht vor Ende Juni 2021 abdecken, das geht aus einer Telefonkonferenz zum aktuellen Geschäftsjahr hervor. Der Konsolenkauf wird also zur wahren Geduldsprobe. Kein Wunder also, dass sich die Nintendo Switch 2020 besser verkaufte, als die Next Gen-Konsolen. Doch damit scheint Schluss zu sein, denn auch Nintendo scheint langsam mit Engpässen zu kämpfen.

Nintendo Switch: Preiserhöhung aufgrund von Lieferengpässen oder erhöhter Nachfrage?

So berichtet das Online-Magazin Giga, dass auch die Nintendo-Konsole nicht mehr bei allen Einzelhändlern auf Lager ist. So sei die Nintendo Switch bei „MediaMarkt, Saturn, Amazon, Otto und Co.ausverkauft. Otto biete die Konsole zwar noch zum Kauf an, lieferbar sei sie aber nach Angaben des Hamburger Unternehmens erst wieder ab Mitte Juli. Auch die Sondereditionen-Designs mit Monster Hunter Rise oder Animal Crossing New Horizons sollen vergriffen sein. Unsere Recherchen konnten das nur bedingt bestätigen. So haben sowohl MediaMarkt als auch Expert die Konsole auf Lager und lieferbereit. Bei Amazon ist die Nintendo Switch in der Blau-Rot-Version ausverkauft und erst ab dem 6. Juni 2021 wieder lieferbar.

Nintendo Switch: Nächste Konsole wird Opfer von Lieferengpässen

Dafür ist beim Versandriesen Amazon aber die Monster Hunter Rise-Special Edition auf Lager. Auch die Animal Crossing New Horizons-Sonderedition ist auf Lager. Was jedoch auffällt, sind die erhöhten Preise der Konsole. So soll die ACNH-Special Edition bei Amazon 499 Euro kosten, MediaMarkt verlangt 339,99 € für die normale Switch, Expert 344,99 € und Conrad sogar 349 €. Unverbindliche Preisempfehlung für die Nintendo Switch ist jedoch 309 Euro. Zwar ist die Nintendo Switch noch nicht überall ausverkauft, die steigenden Preise könnten aber auf schwindende Kontingente hinweisen. Der Preisanstieg könnte aber auch der erhöhten Nachfrage geschuldet sein.

Wer gerne eine hybride Nintendo Switch sein Eigen nennen möchte, sollte also nicht mehr allzu lange warten. Die Lieferengpässe deuten sich bisher aber nur bei der Hybrid-Konsole an, die Switch Lite scheint noch in ausreichenden Mengen verfügbar zu sein.

Rubriklistenbild: © Nintendo/dpa/European Space Imaging (Montage)

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