Oculus & Facebook: Treffen sich hier zwei große Freunde?

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Gestern sorgte die Meldung, dass Facebook Oculus gekauft hat, für einen gigantischen Shitstorm im Internet. Unsere Kollegen von Kotaku haben bereits eine amüsante Auflistung der besten Reaktionen zusammengestellt. Man sollte jedoch auch die Vorteile dieser Zusammenarbeit nicht außer Acht lassen. Nun äußerten sich alle Beteiligten über ihre neue Partnerschaft und auch ein Mark Zuckerberg konnte sich ein offizielles Statement nicht verkneifen.

Laut einer Facebook-Pressemeldung plant das Unternehmen Oculus Rift nicht nur als Gaming-Hardware, sondern auch als Multi-Media-Hardware zu etablieren. Ebenfalls möchte Facebook das Wachstum von Oculus als Videospiel-Unternehmen unterstützen. "Mobil ist die Plattform von heute und jetzt konzentrieren wir uns auch auf die Plattformen von morgen", so Mark Zuckerberg offiziell. "Oculus hat jetzt die Möglichkeit, die größte Social-Plattform aller Zeiten zu kreieren und die Art und Weise zu verändern, wie wir arbeiten, spielen und miteinander kommunizieren." Facebook hat keine Kosten und Mühen gescheut. Satte zwei Milliarden Dollar hat das Soziale Netzwerk für Oculus springen lassen. Erst kürzlich sorgte Zuckerbergs Team für Wirbel, als bekannt gegeben wurde, dass WhatsApp für sechszehn Milliarden Dollar an Facebook überging.

"Wir sind der Meinung, dass Virtual Reality schwer von den sozialen Erfahrungen geformt wird, die Menschen auf magische Weise miteinander verbindet. Es ist eine wandelbare Technologie, die es Menschen ermöglichen wird, das Unmögliche zu erleben und wir befinden uns erst am Anfang dieser Reise", so Brendan Iribe, Mitbegründer und Ceo von Oculus.

In einem Blogpost äußerte sich Oculus auch noch einmal zu den Vorteilen dieser Zusammenarbeit. "Hiermit bekommen wir die Chance, die Welt zu verändern. Es öffnet uns neue Möglichkeiten und Partnerschaften, reduziert Risiken bei der Produktion und beim Geschäftlichen. Außerdem erlaubt uns diese Zusammenarbeit noch mehr VR-Inhalte zu veröffentlichen. Wir können uns auf das konzentrieren, was wir am besten können: Uns auf die technischen Herausforderungen konzentrieren und eine Zukunft für Virtual Reality liefern", so das Unternehmen.

Um Oculus-Anhänger zu beruhigen, erklärte Mark Zuckerberg über seinen persönlichen Facebook-Account, dass sich an Oculus Videospiel-Plänen nichts ändern wird. "Viele Entwickler interessieren sich dafür, für diese neue Plattform Titel zu entwickeln. Wir fokusieren uns darauf, Oculus dabei zu unterstützen, neue Partnerschaften einzugehen und ihr Produkt zu formen. Oculus wird weiterhin unabhängig innerhalb des Facebook-Betriebs arbeiten", so Zuckerberg.

Was haltet ihr von der Zusammenarbeit zwischen Facebook und Oculus? Diskutiert mit uns im Forum und im Kommentarbereich.

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