Oculus Rift: Wird die Brille die Spielwelt verändern?

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Um die Oculus Rift wird momentan einen ziemlichen Wirbel gemacht. Wenn die Fachpresse einstimmig der Meinung ist, dass mit der Oculus Rift etwas Großes auf den Spieler zukommt, dann muss auch etwas dran sein oder? Zumindest die Idee ist nicht neu. Eine 3D-Brille wird auf die Nase geschnallt und soll den Spieler noch tiefer in die Welt eintauchen lassen. Bisher war das alles nur unbezahlbar. Das soll sich mit der Oculus Rift nun aber ändern. Läppische 300 Dollar soll die Oculus Rift bei Release kosten. Wann die Brille aber nun genau kommt, steht noch in den Sternen. Geplant ist ein Erscheinungsdatum für 2014.

Den Versuch einer 3D Brille hat es schon öfter gegeben. Dabei werden zwei kleine Monitore direkt vor die Augen des Spielers gesetzt. So soll ei noch intensiveres Spielerlebnis garantiert werden. Das Problem: Kopfbewegungen konnten bisher nicht berechnet werden. Hier soll die Oculus Rift anders sein. Per Sensoren sollen Kopfbewegungen aufgezeichnet und direkt im Spiel verarbeitet werden. Für den Spieler ist dies in dem Sinne eine Erleichterung, dass er die Bewegungen seines Alter-Egos nicht mehr mit dem joypad ausführen muss. Völlig kann man aber auch nicht mit der Oculus Rift auf eine Steuereinheit verzichten, denn Kämpfe oder auch Sprünge müssen normal ausgeführt werden. Trotzdem soll die Oculus Rift im Test überzeugen. Das Bild soll hervorragend sein und auch die Bewegungen sollen ohne Verzögerung ins Spiel übertragen werden können.

Die Oculus Rift wird durch ein Kickstarter-Projekt finanziert, an dem sich so namenhafte Personen wie Gabe Newell, Chef von Valve oder auch Shuhei Yoshida, Präsident von Sony Worldwide beteiligen. Dementsprechend sind auch schon einige Titel bekannt, die zum Launch von oculus Rift bereit stehen. So zum Beispiel Portal 2, Doom 3 oder The Elder Scrolls V: Skyrim. Anhand des Linups kann man erkennen, dass auch die Industrie große Hoffnungen in die neue Brille setzt. Oculus Rift Erfinder Palmer Luckey sieht seine Brille dann auch zu etwas Größerem berufen: "Perhaps this is is actually the first step toward proper, virtual tourism ("Vielleicht ist das der erste Schritt zum richtigen, virtuellen Tourismus"). Aber er gesteht sich auch ein: "Finding the mouse or the keyboard with the Oculus Rift on your face is not an easy task!" (Die Maus oder Tastatur mit der Oculus Rift im Gesicht zu finden, ist keine einfache Aufgabe").

Wir sind gespannt, wie sich dieses Projekt weiter entwickelt. Vielleicht gehört eine 3D Brille wie die Oculus Rift ja schon in ein paar Jahren zur Standard-Ausrüstung eines PCs oder einer Spielkonsole. Immer vorausgesetzt diese Plattformen existieren noch...

Quelle: IGN

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