Overwatch: So viel verdienen die Profis

  • Christian Böttcher
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eSport in all seinen Facetten feiert weiterhin einen kometenhaften Aufstieg. Nach League of Legends, Counter-Strike und Co. bekommt nun auch Overwatch seine erste professionelle Liga. Weltmetropolen wie New York, San Francisco, Seoul oder Shanghai werden ihre eigenen Teams bekommen und noch in diesem Jahr im internationalen Wettstreit gegeneinander antreten. Blizzard hat sich in einem offiziellen Statement nun erstmals zu Gehältern, Boni und Teilnahmebedingungen geäußert. Soviel vorab: Wenn ihr kompetitiv in Overwatch unterwegs seid, könnte sich ein Blick auf die Zahlen lohnen.

Sieben Städte mit globalem Line-up

Als finanzieller Unterbau fungieren für die neu gegründete Liga fungieren prominente Gesichter aus der traditionellen Sportbranche oder Technologieunternehmen. So hat sich bereits jetzt Robert Kraft, CEO der Kraft Group und Teilhaber an den New England Patriots, einen der begehrten Spots gesichert. Sein Team wird in der kommenden Season 1 Boston vertreten.

Teilnehmen am größten Overwatch-Tournier kann prinzipiell jeder. Blizzard hat jedoch einige Richtlinien veröffentlicht, an die sich die Teambesitzer und Scouts bei der Auswahl ihrer virtuellen Athleten zu halten haben. So muss jeder Kader aus mindestens 6 und höchstens 12 Spielern bestehen. Die Plätze an der Sonne sind also begrenzt. Ferner gibt es keine regionalen Beschränkungen in Bezug auf Geburtsort oder Heimatland der Spieler. Wer Boston vertreten will, muss nicht zwangsweise aus der Stadt der großen Universitäten stammen. Schließlich müssen die Teams ihren Spielern Unterkunft und Trainingsmöglichkeiten bieten - im Zeitalter von Gaming-Häusern natürlich kein Problem.

Overwatch: So viel verdienen die Profis

Bevor die Spieler in der Overwatch League antreten können, müssen sie eine offizielle Spielervereinbarung mit dem eigenen Team und Blizzard selbst unterzeichnen. Darin werden dann auch das Gehalt und die Vergünstigungen festgehalten, die es mit sich bringt, ein professioneller Overwatch-Spieler zu sein. Wer es durch den Scouting-Prozess der Teams schafft, kann sich über folgende Vorteile freuen:

Der Gewinner der ersten Season wird mit einem Bonus von 1 Million $ bedacht. Es kann sich also durchaus lohnen, eine Karriere im eSport anzustreben. Für einen wirklich lukrativen Job im Business sollten zu den 50.000$ Jahresgehalt allerdings auch so einige Boni dazukommen, um auch langfristig abgesichert zu sein. Denn wie im herkömmlichen Sport gilt auch hier: Wenn der Körper altert, altern auch die eigenen Skills.

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