Wird PES 2022 Free2Play?

PES 2022: Zum Release free-to-play – drastischer Schritt von Konami durchgesickert

  • Michael Warczynski
    VonMichael Warczynski
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PES 2022 soll revolutioniert und zum Release komplett free-to-play werden. Geht Konami diesen drastischen Schritt, um Konkurrent FIFA auszustechen?

Chūō, Präfektur Tokio – Erst vor Kurzem brachte Konami die erste Demo zu PES 2022 auf den Markt. Die Vollversion des Spiels könnte eine ganz besondere werden und die Konkurrenz, wie EA Sports, komplett hinter sich lassen. Denn mehrerer Insider-Informationen und Leaks zu Urteilen soll es eines der besten Fußballsimulationen überhaupt werden. Entwickler Konami arbeitet mit Hochdruck daran, sich neue Lizenzen an Fußballclubs zu sichern, um ihr Game noch einzigartiger zu gestalten. Außerdem scheint es so, als ob PES 2022 komplett free-to-play sein wird – das soll vor allem neue potenzielle Spieler anlocken.

NamePES 2022
ReleaseTBA
EntwicklerKonami
SeriePro Evolution Soccer
PlattformPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X
GenreFußballsimulation

PES 2022: Konami möchte Fußballsimulator einmalig machen – Free-to-play-Version im Gespräch

Derzeit gibt es heiße Gerüchte darüber, dass der neue PES 2022-Teil womöglich komplett kostenlos werden könnte. Bereits der Vorgänger PES 2021 wurde nicht zum Vollpreis angeboten, sondern stand auch zu günstigeren Konditionen zum Download bereit. Dafür mussten Spieler jedoch kleine Änderungen, wie zum Beispiel weniger Spielmodi, akzeptieren. Die damalige Lite-Version könnte in PES 2022 nun zum Standard werden und weitere Spielmodi können wohl noch im Nachhinein dazugekauft werden. Mit diesem Geschäftsmodell könnte Konami viele neue Spieler:innen für sich gewinnen und somit die Konkurrenz weit hinter sich lassen.

Vor allem für die Community könnte die Free-to-play-Fassung von PES 2022 eine mehr als interessante Möglichkeit bieten. Denn noch lässt Konkurrent FIFA den Fußballsimulator Pro Evolution Soccer Jahr für Jahr weit hinter sich – das könnte sich jetzt ändern. Sollte eFootball PES 2022 tatsächlich kostenlos veröffenlicht werden, könnten viele Spieler:innen den Schritt wagen und das Game von Konami austesten. Eventuell bleiben dann viele dieser Spieler:innen direkt dort und verzichten auf Konkurrent FIFA 22. Da sich Fußballsimulations-Spiele Jahr für Jahr sowieso nicht neu erfinden müssen, scheint es derzeit so, als ob PES bereits mit dem nächsten Teil zum echten Konkurrenten werden könnte.

Zu neuen Seasons gäbe es keine großen Releases mehr, sondern Konami würde ihr Game dauerhaft mit DLCs und Updates ausstatten. Für ein solches Update würde der Entwickler dann natürlich Geld verlangen, jedoch wird der Preis dann wohl deutlich unter jenem für ein neues Spiel liegen. Mit dieser Methode, an das neue Spiel heranzugehen, wären die Vorteile gegenüber der Konkurrenz klar. Denn während FIFA-Entwickler EA jedes Jahr von seinen Spieler:innen verlangt, den Vollpreis für das neue Spiel auszugeben, würde Konami das nicht tun.

PES 2022: Letzte Hoffnung im FIFA-Krieg– Free-to-play-Modell im Gespräch

PES 2022: Neben Gerüchten um Free-to-play – Konami sichert sich auch exklusive Lizenzen von Clubs

Um die Konkurrenz nicht nur im Preis auszustechen, versucht Konami bereits seit Jahren mit Exklusivrechten viele Fans zu überzeugen. Der Kampf um Lizenzen war in der Vergangenheit ziemlich aussichtslos, bis Konami sich in PES 2021 die Rechte an Juventus Turin sichern konnte. Denn dadurch mussten FIFA-Spieler:innen zum ersten Mal mit Weltfußballer Ronaldo in dem fiktiven Club Piemonte Calcio spielen. Das sorgt für große Diskussionen innerhalb der FIFA-Community, weshalb sich Konami nun dazu entschieden hat, weitere Exklusiv-Deals abzuschließen.

Mit PES 2022 wird nicht nur Juventus Turin exklusiv im Fußballsimulator zu spielen sein. Auch die italienischen Clubs Lazio Rom, AS Rom, Atalanta Bergamo und ab PES 2023 auch der SSC Neapel, geben ihre Exklusivrechte an Konami. Damit können FIFA-Spieler:innen in den kommenden Jahren immer weniger echte Fußballclubs steuern. Konami tut das jedoch nicht nur, um die Konkurrenz auszustechen, sie wollen auch eine intensive Bindung zwischen Club und Fans aufbauen. Das dient dazu, dass Anhänger der jeweiligen Vereine sich eher für Pro Evolution Soccer entscheiden als für FIFA. Denn nur dort bekommen sie die originalen Namen, Trikots, Stadien und Gesänge.

Rubriklistenbild: © Jonathan Moscrop/Sportimage / IMAGO

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