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Pokémon GO: Niantic spricht über Bannwelle und plötzlich fürchten sich alle Trainer

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Von: Philipp Hansen

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Pokémon GO Entwickler Niantic will Cheatern den Garaus machen. Doch auch andere Trainer fürchten sich. Wir erklären euch, wovor viele Angst haben.

San Francisco – In Pokémon GO sorgt Entwickler Niantic jetzt für Aufregung. Man möchte härter gegen Cheater, Spoofer und Schummler vorgehen, doch auch normale Trainer haben jetzt Angst um ihre Accounts. Selbst rückwirkend solle es jetzt Ärger geben in Pokémon. Ein Satz auf Twitter reicht und die Trainer brechen in Schweiß aus.

Name des SpielsPokémon GO
Release (Datum der Erstveröffentlichung)06. Juli 2016
Publisher (Herausgeber)Niantic
SeriePokémon
PlattformenAndroid, iOS
EntwicklerNiantic
GenreAugmented Reality, Mobile

Pokémon Go macht Ernst: Es geht Spoofern und Schummlern an den Kragen – Sogar rückwirkend

Das sorgt für Aufregung: Niantic, der Entwickler von Pokémon GO, äußert sich fleißig auf Twitter. Hier werden Trainer über neue Events informiert und man erhält spannende Infos zum Game. Doch ein Post vom heutigen Freitag, dem 29. Juli, sorgt jetzt für schwitzende Trainer (nein, nicht wegen des Wetters). Niantic möchte jetzt härter gegen Cheater, Spoofer und Regelbrecher vorgehen – die Trainer befürchten aber das Schlimmste.

Das plant Niantic: Als wichtige Information markiert, heißt es vom „Pokémon GO“-Entwickler: „Bald werden neue Maßnahmen zur Durchsetzung unserer Spielerrichtlinien und Nutzungsbedingungen für alle @NianticLabs-Spiele umgesetzt“. Schaut man sich den verlinkten Post an, werden nun Verstöße härter bestraft.

Das gilt sogar für Verstöße (beispielsweise Cheating/Spoofing), die in den letzten „Pokémon GO“-Events begangen wurden. Also sogar rückwirkend. Zudem ist dort aufgeführt, dass schon unerwünschtes Verhalten bestraft wird. Genau das sorgt jetzt wohl viele Trainer. Niantic schreibt selbst:

Pokémon GO Smartphone Ban Niantic
Pokémon GO will jetzt Ernst machen © Niantic/The Pokémon Company (Montage)

Pokémon GO: Ein Satz reicht und Trainer fürchten sich vor Bann-Wellen

So reagiert die Community: Die Trainer reagieren mit der Prophezeiung, dass bald die Hälfte aller „Pokémon GO“-Accounts gesperrt werde. Die Trainer sind sichtlich verunsichert und wissen nicht, was jetzt alles direkt zu einem Bann führt. Ist das Nutzen von zwei Accounts schon ein Bann-Grund? Zählen Tools wie PokeGenie dazu? Viel fürchten eine neue Bann-Welle, die sogar unschuldige Trainer erwischt, wie letztes Jahr.

Auf Twitter adressiert User Lucifer diabolisch schon den Ruin von Pokémon GO: „Verabschiedet euch schonmal von euren hohen Gewinnen Niantic. Sollten wirklich mal alle Cheater gebannt werden, wird der Umsatz nach unten gehen“.

Das sagt Spieletrend: Schilling, auch als Spieletrend bekannt, ist der größte deutschsprachige YouTuber zu Pokémon GO und einer der bekanntesten Trainer überhaupt. Er hat natürlich auch etwas zu Niantics Ankündigung zu sagen, auch wenn er sich mit Worten kurz fasst:

Von ihm gibt es das berühmte GIF des vor Angst schwitzenden Jordan Peele als Antwort auf Niantic. Das dürfte Spieletrend aber (hoffentlich) humorvoll meinen. Er erhält darauf Reaktionen, die ihm den Bann schon in Aussicht stellen. Gewohnt lässig kontert er das mit der humorvollen Ansage, dass er nun für 30 Tage Videos vorproduziere.

Spoofing in Pokémon GO: Trainer streiten sich aus guten Gründen

Darum gibt es 2 Seiten: Für viele Trainer gilt Spoofing nicht als Cheaten. So finden wir auch unter Niantics neuem Post Kommentare, die fragen: „Was hast du gegen Spoofer? Hat dir jemand damit geschadet?“.

Beim sogenannten Spoofen gaukelt man Pokémon GO vor, an einem anderen Ort zu sein. Ihr sitzt also mit eurem Smartphone in der Hand auf dem heimischen Sofa, das Spiel denkt aber, ihr seid in Japan und fangt dort ein seltenes Shiny. Vor allem Spieler auf dem Dorf, wo weit und breit weder Arenen noch Stops sind, brauchen teils solche Tricks, um überhaupt Pokémon zu fangen.

Andere Trainer argumentieren dann aber, dass beispielsweise im PvP (GO Kampfliga) solche erschummelten Monster unfair sind. Sie finden es verständlicherweise nicht fair, dass sie hunderte Varianten fangen, um ein Shiny zu finden. Während andere mit ein paar Klicks nachhelfen.

Wie hart Niantic nun durchgreift, muss sich erst noch zeigen. Gut möglich, dass wir hier bald von gewaltigen Bann-Wellen berichten. Es bleibt spannend, wie weit zurück der Entwickler geht, also welche Events genau untersucht werden. Wer fair spielen möchte und sich auf die neuen Events freut, sollte hier einen Blick drauf werfen: Alle Events in Pokémon GO im August 2022. Wir erzählen euch, welche sich besonders lohnen.

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