Endlich gibt es Anpassungen

Pokémon GO reagiert endlich auf Spieler-Kritik – PokéStops werden angepasst

  • Noah Struthoff
    VonNoah Struthoff
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Seit Wochen gibt es Kritik rund um PokéStop-Veränderungen in Pokémon GO. Nun reagiert Niantic und lässt tausende Fans jubeln.

San Francisco – In Pokémon GO gibt es seit Wochen eine große Diskussion: Der Radius zum Interagieren mit PokéStops soll verkleinert werden. Das gefällt vielen Trainer:innen überhaupt nicht und es gab viele Proteste. Niantic lenkt nun ein und erfüllt den Trainer:innen ihren Wunsch. Wir zeigen euch, was sich nun in Pokémon GO verändert und wie die PokéStops zukünftig drehbar sind.

Name des SpielsPokémon GO
Release (Datum der Erstveröffentlichung)06. Juli 2016
PublisherNiantic
SeriePokémon
PlattformenAndroid, iOS
EntwicklerNiantic
GenreAugmented Reality, Mobile

Pokémon GO: Das verändert sich nun an den PokéStops – Fans jubeln

Bisher war der Plan, dass man PokéStops bald nur noch in einem Radius von 40 Metern drehen kann. So war der Radius auch vor der Corona-Pandemie, doch wurde danach verdoppelt, damit man auch von Zuhause an Stops herankommt. Nachdem der Radius nun etwa ein Jahr lang bei 80 Metern gelegen hat, wollte Pokémon GO den Radius wieder halbieren und testete das sogar in den USA und Neuseeland.

Nachdem es laute Kritik gegeben hatte, gab Niantic bekannt, dass sie eine Task-Force bilden und genau darüber debattieren werden. Diese Task-Force kam nun zu einem ersten Beschluss: Der PokéStop-Radius bleibt dauerhaft bei 80 Metern und wird auch direkt in den Testländern wieder auf 80 Meter vergrößert. Das bedeutet, dass sich hier erstmal nichts verändern wird.

PokeStops in Pokemon GO.

Allerdings betont Niantic auf Twitter, dass diese Anpassung noch nicht alles sein wird. Dabei beziehen sie sich auf generelle Boni, die zukünftig während der Corona-Zeit und danach verfügbar sein werden. Pokémon GO hatte bereits einen Plan für neue Boni veröffentlicht, doch auch dort gab es Kritik. Nun wird es Zeit einen neuen Plan zu erarbeiten.

Pokémon GO: Darum gab es Kritik an den PokéStop-Anpassungen

Grund für die Kritik an den Anpassungen war die anhaltende Corona-Krise. Niantic veröffentlichte die Anpassungen und suggerierte damit, dass die Pandemie mehr oder weniger vorrüber sei und man gefahrenlos draußen unterwegs sein kann. Das kam nicht überall gut an, denn weltweit steigen die Corona-Zahlen wieder und manche Länder reagieren darauf mit Ausgangssperren.

Während Niantic also von Neuerungen nach Corona sprachen, steckten viele Länder noch mitten in der Pandemie. Genau dieser Knackpunkt sorgte für die Kritik. Insbesondere der verkleinerte PokéStop-Radius wurde kritisiert, da dadurch das Spielen von Zuhause massiv erschwert wird. Trainer:innen forderten, dass der Radius über 80 Meter dauerhaft bestehen bleibt – das ist nun geschafft.

Allerdings bleibt abzuwarten, wie die anderen Punkte der Anpassungen gehandhabt werden und wie sehr sich diese Änderungen auf das Spielen von Zuhause auswirken. Bis dahin solltet ihr die Feldforschungen im August 2021 von Pokémon GO ausnutzen – sie beinhalten starke Belohnungen.

Rubriklistenbild: © Niantic

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